JEDES Unternehmen, dem überstürzt Kapital entzogen wird, kann in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Das ist ganz normal. Wenn die Anleger, zu denen ich auch gehöre, ihr Hirn mal eingesetzt hätten und sich vom dem Artikel der Finanztest nicht hätten in die Irre führen lassen (zu denen ich nicht gehöre), wäre das Unternehmen nicht in diese Situation gebracht worden.
Es ist schon der Hammer, wie ein Unternehmen, das operativ profitabel läuft, so in Misskredit geredet werden kann. Vermutlich dürften heute bei einigen Verlagen die Sektkorken knallen. Endlich haben die Leser angebissen. Schockierend!
Jeden Tag eine gute Tat. Ich treffe mich heute mit einem befreundeten Juristen und ein paar anderen Anlegern. Jetzt ist die Kreditgefährdung durch die drei fraglichen Journalisten von Finanztest und Welt am Sonntag ja konkret fassbar geworden. Abgesehen von den Verleumdungen. Wir machen heute unsere Strafanzeigen gegen diese Journalisten fertig und reichen diese bei den zuständigen Staatsanwaltschaften ein. Sollte uns tatsächlich ein Vermögensschaden entstehen, werden wir natürlich auch zivilrechtlich gegen die Verlage vorgehen. Denn egal, was diese Journalisten bezweckt haben. Sie konnten wissen, dass ihre Artikel das auslösen können. Und die Rechtsanwälte werden sich die Finger lecken. Bei einem Potential von 20.000 € pro Anleger werden die die Verlage in Schaaren befallen und auseinander nehmen.
Dass diese Situation jetzt eventuell eskaliert und vielleicht nicht mehr alles zurückgezahlt werden kann ist zwar noch offen. Momentan wird ja nur angekündigt lediglich nicht pünktlich zahlen zu können. Ich bin nur froh, dass ich diesmal alles richtig gemacht habe und mit Hirn investiert habe, also nur einen Teil von meinem für Investitionen freien Kapital verwendet habe. Letztlich ist es mir also egal was mit meiner Investition passiert. Was mir aber nicht egal ist, ist dass wir in einer mittlerweile unerträglich gewordenen Denunziationsgesellschaft leben, die immer mehr Früchte trägt. Wir werden jetzt unseren Teil beitragen und dagegensteuern.
Mal sehen, ob in den nächsten Wochen bei dem einen oder anderen Mitinvestor die Hirnfunktion wieder einsetzt und wenigstens die Kündigung stundet oder teilweise zurücknimmt. Zumindest halt bei denjenigen, die aufgrund der Hetzkampagne gekündigt haben. Sollte recht klar sein, dass wir Anleger die Situation selber heraufbeschworen haben. Also können wir sie auch selber wieder entschärfen.
Bis bald. ----------- Bild dir eine eigene Meinung. Schalte dich nicht mit anderen gleich! |