Die Lunte in der Ukraine ist immer noch nicht ausgetreten, neben guten gab es zuletzt auch diverse schlechte Unternehmensnachrichten und auch von der Konjunktur kommen gemischte Meldungen. Dazu kommt die US-Geldpolitik, vor deren Drosselung die Anleger Angst haben. Trotzdem ist der Dow Jones auf ein Allzeithoch gestiegen. Wie passt das zusammen? An der Börse werden vor allem Erwartungen gehandelt. Das Beispiel US-Quartalssaison zeigt, wie die Märkte funktionieren. Im Vorfeld gab es eine deutliche Reduzierung der Erwartungen. Nachdem nun 311 Unternehmen aus dem S&P-500 ihre Quartalsbilanzen vorgelegt haben, kann man konstatieren, dass die Ergebnisse im Schnitt um 2,4 Prozent gestiegen sind und dass in 68,9 Prozent der Berichte die Gewinnprognosen übertroffen wurden. Die Umsätze stiegen um 3,1 Prozent, 47,1 Prozent übertrafen die Schätzungen der Analysten. Auch wenn diese Daten gut aussehen, sind sie doch schlechter als in den Quartalen zuvor. Dennoch reichen sie aus, um an der Börse für weiteres Kaufinteresse zu sorgen – trotz der oben beschriebenen Negativfaktoren.http://www.emfis.de/global/global/nachrichten/...h_2014_ID103938.html |