MMn ist es höchst fraglich, ob es Jesus gegeben hat. Jedenfalls enthält das sogenannte Thomasevangelium eine interessante Passage zur Beschneidung, in der Jesus sich kritisch äußert:
(53) Seine Jünger sprachen zu ihm: „Nützt die Beschneidung oder nicht?“ Er sprach zu ihnen: „Wenn sie nützte, würde ihr Vater sie beschnitten aus ihrer Mutter zeugen. Aber die wahre Beschneidung im Geiste hat vollen Nutzen gehabt.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomasevangelium
#609 Warum willst du dann unbedingt, dass Ärzte am Penis von Kindern herumoperieren, wenn sie so viele Fehler machen?? Jede Operation bedeutet ein Risiko, unnötiges Risiko sollte man vermeiden.
#572 potzblitzzz
Die Religionsausübung ist unterbunden, wenn man nicht dem Gebot folgen kann, den Sohn beschneiden zu lassen.
Das zeugt von einem falschen Verständnis von Religionsfreiheit bei dir. Du meinst, es sei freie Ausübung der Religion das Kind zu beschneiden. Aus Sicht des Grundgesetzes bedeutet Religionsfreiheit, dass die Eltern stellvertretend für das Kind die Rechte des Kindes (Kraft Sorgerecht) wahren. Wegen dem Vater das Kind zu beschneiden wäre in jedem Falle verboten. Genauso wenig wird man ein Kind impfen dürfen, nur weil der Vater es möchte. Es geht immer primär um das Wohl des Kindes, wenn am Kind rumgemacht wird. Die Beschneidung wäre immer nur damit zu rechtfertigen, dass sie dem Kind nützt.
#568 Der medizinische Nutzen ist fraglich, weil man möglichst gar keinen ungeschützten Sexualkontakt mit einem HIV-positiven Geschlechtspartner haben sollte. Schon gar nicht als zweijähriges Kind. Vielleicht in der Pubertät. Wäre natürlich ein Argument dass bei christlichen Kirchen besser passen würde (Kindsmissbrauch). Insgesamt kein Argument für frühkindliche Beschneidung.
#624 hokai
Der Betroffene ist ein vierjähriger Junge, bei dem es nach der Beschneidung zu Komplikationen kam. Die Staatsanwaltschaft hat die Rechte dieses Kindes als verletzt angesehen und wurde tätig (gegen den Arzt).
http://www.ariva.de/forum/...g-unter-Strafe-465695?page=21#jumppos548 |