First Majestic: Risiko- reich – aber mit Chancen Bei den meisten Silber- Aktien gab es in den ver- gangenen Wochen einen regelrechten Sell-off. Die Schwäche beim Silberpreis bis Mitte Juli gepaart mit teilweise schwachen Quar- talszahlen lasteten schwer auf den meisten Silberprodu- zenten. Doch das bietet auch Chancen: Der Silberpreis müsste sich in einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung besser entwickeln als der Goldpreis. Und davon prof i tie- ren natürlich die Silberkonzerne. Einen Blick ist dabei sicherlich die Aktie von First Ma- jestic wert. Der in Mexiko tätige Silberproduzent litt un- ter dem zuletzt wieder festeren Peso gegen den US-Dol- lar, aber auch unter Streiks auf den Minen. Dies führte zu einer niedrigeren Produktion im Verbund mit höheren Kosten. In Zahlen las sich das so: Im zweiten Quartal fi el die Silberproduktion im Vergleich zum ersten Quartal um 16 Prozent. Die Kosten stiegen um 19 Prozent auf 14,58 Dollar je Unze. Doch dieser Ef f ekt sollte vorüberge- hender Natur sein. CEO Keith Neumeyer meinte, im zweiten Halbjahr werde sich die Lage normalisieren. „Im zweiten Quartal gab es unglücklicherweise einige Pro- bleme, die mittlerweile aber gelöst sind“, sagt Keith Neu- meyer. Das Gute: Mit 126,9 Millionen Dollar Cash hat First Majestic noch immer ein gutes Polster. Dazu arbei- tet das Unternehmen in einigen Minen daran, die Unter- grund-Infrastruktur auszubauen. Aber solche Maßnah- men werden sich erst zeitversetzt in einer höheren Pro- duktion bei niedrigeren Kosten niederschlagen. Das zweite Quartal sollte ein Ausrutscher gewesen sein. Setzen Gold und Silber wie erwartet im Herbst zu einer Rallye an, dürf t en die Silberaktien zurück in das Ram- penlicht rücken. Mit First Majestic Silver setzen Anleger auf einen der größeren primären Silberproduzenten, der entsprechend sensibel auf Veränderungen beim Silber- preis reagiert.
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