AIG-Patriarch Greenberg will Anteil an dem US-Versicherer abbauen Der Ex-Chef des angeschlagenen US-Versicherungsriesen American International Group (AIG), Maurice R. Greenberg (83), will seinen Firmenanteil abbauen. Der Verkauf geschehe aus "Liquiditäts- und anderen Gründen", heißt es in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC vom Donnerstag. Das Geschäft wolle er über die Börse abwickeln. Greenberg hält noch mehr als zehn Prozent an AIG. Bis zur Rettung des Unternehmens durch den Staat war er der größte Einzelaktionär. Wert von Aktienpaket an dem angeschlagenen Unternehmen verringerte sich drastisch Die US-Notenbank Federal Reserve hatte jüngst dem in schweren Finanznöten steckenden AIG-Konzern ein Mega-Darlehen von 85 Milliarden Dollar (57,8 Mrd. Euro) gewährt. Sie erhielt dafür Anspruch auf 80 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, das zu den weltgrößten Versicherern zählt. Greenberg hatte AIG über Jahrzehnte aufgebaut und geprägt, musste aber 2005 im Zuge von Ermittlungen zu Bilanzunregelmäßigkeiten gehen. Erst vor zwei Wochen hatte er sich mit anderen AIG-Aktionären auf einen millionenschweren Vergleich geeinigt. Seit Greenbergs Abgang ist der Wert seines Aktienpakets von etwa 20 auf rund 1 Milliarde Dollar geschrumpft. (Schluss) mri hmmmm...
|