“So teuer kommen allein Deutschlands Bundesbeamte die Steuerzahler.
Die Zahlen bilden übrigens nur die Pensionslasten des Bundes gegenüber seinen Beamten ab. Sie gelten für 298.300 aktive Beamte und 601.500 Versorgungsempfänger.
Der Großteil der Beamten ist aber bei den Ländern angestellt – etwa die 1,3 Millionen Lehrer und Polizisten. Die Länder veröffentlichen vorsichtshalber keine Zahlen - sie werden um ein Vielfaches höher sein!
“Die Politik schwört die künftigen Rentner Schritt für Schritt auf ein entbehrungsreiches Alter ein. Gleichzeitig bleiben 1,85 Millionen deutsche Beamte von Kürzungsmaßnahmen verschont, was die Einkommensunterschiede zwischen Rentnern und Pensionären weiter verschärft. Die Gründe: Der sogenannte Nachhaltigkeitsfaktor, der den Rentenanstieg drosselt, gilt für Staatsdiener nicht. Stattdessen überträgt der Staat das Gehaltsplus, das er den aktiven Beamten gewährt, grundsätzlich auch auf die Pensionen. Das Pensionsniveau bleibt bei 71,75 Prozent, während das Rentenniveau bis 2030 auf 43 Prozent absinken soll. Die Pension wird anhand des letzten Einkommens berechnet – in der Regel verdienen Beamte dann am besten. Dagegen basiert die Höhe der Rente auf dem Durchschnittseinkommen im gesamten Erwerbsleben. Kürzungen bei den Beamten wären eigentlich dringend geboten, denn der Staat ächzt unter explodierenden Pensionsverpflichtungen. Die die zu erwartenden Kosten für Pensionen und Beihilfen zu Arztbehandlungen in den kommenden zehn Jahren allein für Bundesbeamte Ende 2016 auf 647 Milliarden Euro, das waren 63 Milliarden Euro mehr als im Jahr davor.“
Dass heißt, allein die Pensionsrückstellungen für 298.300 aktive Bundesbeamte, sowie die Pensionen und Beihilfen für 601.500 Versorgungsempfänger des Bundes (Pensionäre, Witwen) kosten den Steuerzahler 64,7 Mrd Euro im Jahr!
https://m.focus.de/finanzen/altersvorsorge/...rzahler_id_7356813.html
Aber:
“Der Rentenexperte Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg kritisiert, nicht nur der Bund, sondern insbesondere die Bundesländer würden nicht genug Vorsorge für Pensionsausgaben betreiben.
„85 Prozent der Beamten sitzen in den Ländern.
Da tickt die wirkliche Schuldenuhr. Wir können Schuldenbremsen zwar beschließen, werden sie aber nicht halten können“, sagte Raffelhüschen. Insgesamt habe der Staat „versteckte Schulden in einem Ausmaß von mehr als einer Billion Euro, die wir als Lasten zu schultern haben, ohne dass wir dafür eine Rückstellung gebildet haben“. Die demografischen Lasten schulterten im Moment alle außer den Beamten. „Und das ist eine schreiende Ungerechtigkeit. Wenn es Zumutungen gibt, dann muss es sie für alle geben“, so Raffelhüschen.“
https://www.wiwo.de/politik/deutschland/...ro-gestiegen/20038060.html
https://...amten-pensionen-kosten-63-milliarden-extra%2F20037926.html
Jetzt kann sich ja jeder ausrechnen, wie teuer das Beamtentum mit seiner Vollversorgungsmentalität in Deutschland ist.
Es gibt 1.836.465 aktive Beamte. https://www.dbb.de/fileadmin/pdfs/2018/zdf_2018.pdf
+ 15.000 neue Polizisten + 2000 neue Richter + mindestens 6.000 neuverbeamtete Lehrer in Sachsen - vorerst
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbaende-groko-101.html
https://www.mdr.de/sachsen/...et-sachsen-koalition-beschluss-100.html
= 1.859.465 aktive Beamte
Auch für die müssen Pensionsrückstellungen und Rückstellungen für Beihilfen in gleicher Höhe pro Kopf gebildet werden.
Hinzu kommt noch die (!)aktuelle Besoldung(!), die im Verhältnis nochmal um 39,4% höher ist (100% vs 71,75%)
Außerdem bekommen auch die aktiven Beamten Beihilfen für ihre Krankenversicherung. Auch das muss man noch dazu addieren.
Zu den aktiven Beamten kommen bundesweit jedoch noch 1,6 Millionen pensionierte Versorgungsempfänger (Pensionäre, Witwen und Waisen) hinzu. Auch diese erhalten Pensionen und Beihilfen in gleicher Höhe wie obengenannte Bundesbeamte. https://www.demografie-portal.de/SharedDocs/...mpfaenger_Bereich.html
Jetzt kann sich ja jeder denken, wieviel 3.459.465 Beamte und Versorgungsempfänger an Kosten im deutschen Staatshaushalt ausmachen. Einfach nur irre Summen!! |