"Kritik an Mini-AKWs: weder risikoarm noch preiswert Doch was sich anhört wie die Lösung vieler Energieprobleme ist höchst umstritten. Energieökonomin Claudia Kemfert hält nichts von Mini-AKWs:
"Es handelt sich nicht um eine neue, sondern uralte Technologie, die weder risikoarm noch preiswert ist." Claudia Kemfert, Leiterin der DIW-Abteilung Energie
Ähnlich wie Kemfert zweifelt auch Global 2000 an einer kostengünstigen Stromproduktion. Die österreichische Umweltschutzorganisation hat die Mini-Reaktoren genau unter die Lupe genommen und kommt zu dem Ergebnis, dass "Klein-AKWs nach weltweiten Erfahrungen und aufgrund von Skaleneffekten teurer sein werden als die bestehenden großen Reaktoren. Es müssten mindestens Hunderte von ihnen tatsächlich 'am Fließband' erzeugt werden, damit sie für Nutzer:innen günstiger werden".
Ist Kernenergie wirklich "sauber"? Ganz zu schweigen davon, dass die Frage, ob Kernenergie wirklich sauber ist, höchst umstritten ist. Der Weltklimarat IPCC beziffert die Emissionen von Atomkraft auf bis zu 220 Gramm CO2-Äquivalente pro Kilowattstunde (zum Vergleich: Windparks kommen auf 10 Gramm). Ungelöst ist zudem bis heute, wie der Atommüll entsorgt werden kann.
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