für eher für unwahrscheinlich, allenfalls um das Risiko innerhalb der Gruppe zu teilen. Sinnvoller aus Sicht von Immatics / MD Anderson dürfte es sein, das Risiko und die Finanzierung der neuen Go-CAR Entwicklungen bei Bellicum zu belassen, bis diese über Daten validiert sind. Dann aber dürfte ein Merger für beide Seiten sehr attraktiv sein, um weitere Kandidaten der Zielantigene aus den Immatics Discovery Tools zu entsprechenden Zelltherapien mit der Bellicum Aktivierungs-/Steuerungstechnologie zu kombinieren und eventuell auch Dritte wie Takeda zur Umsetzung / weltweiten Vermarktung ins Boot zu holen. Die Patente der bisherigen Kontrolltechnologie CaspaCIDe sind ja bereits in dieser Art von Bellicum an MD Anderson Cancer Center / Takeda für deren CD19 CAR-NK lizensiert worden und auch die Verfahren zu den neuen Konstrukten dürften über den Deal der Auftragsfertigung in Personalunion dann bereits bei MD Anderson bestens bekannt sein.
Spekulieren darf man dann über den Zeitpunkt und den Preis für Bellicum Aktionäre. Der wird sicherlich massgeblich vom Interesse bei Dritten an den Technologien bestimmt werden. Bellicum alleine wird diese - jedenfalls in der aktuellen Konstellation - kaum unabhängig als Produkte auf den Markt bringen können. Ein Test der Bellicum Deal-Fähigkeiten dürfte der Umgang / die Entwicklung bei Rivo-Cel sein. Wenn hier ein Einschläfern, Ausblenden und Versickern der EU-Marketing Möglichkeiten trotz (oder wegen) des Scheiterns der Konkurrenz der weitere Weg ist, dürfte dies berechtigte Zweifel an einem späteren Erfolg bei der Wertschöpfung für Bellicum Aktionäre bezüglich der neuen Techniken geben. Mit einem baldigen Verkauf / einer Verpartnerung von Rivo-Cel, einer IND Zulassung der neuen Technologie via BPX-603 und sowie positiven (Zwischen-)Daten bei BPX-601 zum Jahresende sowie des eigenen CAR-NK Projekts dürften hier die Zuversicht steigen lassen.
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