Wie die Deutschen seit mehr als 120 Jahren.... verxxxxxt werden.
Von der Geburt bis zur Universität hört kein Deutscher ein positives Wort über sein Heimatland. Er hört nur von den Sünden der 12 Jahre Hitlerismus ! Auch nicht..wie es überhaupt möglich gemacht wurde... das .....es diese 12 Jahre überhaupt gab. Tja..Sieger schreiben die Geschichte..nicht die Verliehrer !
Und nun.. der dunkle Spiegel..... von oder über Edward Snowden....( sollte bekannt sein wer das ist !) wird wohl die Sichtweise über das Internet & Co verändern.
Der Geschichtsunterricht, den Du hattest oder auch nicht, fällt nicht in meine Kompetenz. Es gibt in unserem Lande immerhin Institutionen, die Dir bei etwaig verpassten Unterrichts-Einheiten weiterhelfen können.
Vielleicht setzt Du dich mal mit Deiner örtlichen Bibliothek zusammen und bittest um einschlägige Literaturempfehlungen?
20.10.20 22:30
#153 Zuzana Ruzikova, eine weltbekannte Cembalistin
aus der früheren Tschechoslowakei hat ihre Erinnerungen unter dem Titel: LEBENSFUGE veröffentlicht.
Sie hat sich Noten aufgeschrieben und mit der Hilfe dieser Noten immerhin verschiedene KZs überlebt, denn diese Musik von Johann Sebastian Bach konnte ihr niemand nehmen - sie konnte sie auswendig.
Nun..Wie Geschichte geschrieben bzw wie sie interpretiert wird....ist doch wohl nicht Sache der Verliehrer.... Oder..was ist sonst unter "Bedingungslose Kapitulation" zu verstehen? Da ist die Darstellung der Ereignisse doch wohl mit eingeschlossen?
Was allerdings im Dunkel bleiben sollte..wurde nicht beleucht!
So zB sollte man sich / du dich fragen... wie eine Person aus dem Nichts auftauchen kann um dann Deutschland cpl in den Abgrund zu führen?
WIE wurde der Aufstieg finanziert? Wer hat das unterstützt? Und....warum???
Und... waren das nur Deutsche? Konnten die das überhaupt finanziell... zB wegen dem Versailler Vertrag ....???
Und..woher kam die technische Unterstützung? Wer versetzte Deutschland in die Lage synthetischen Kraftstoff zu produzieren.... der ja für den Krieg gegen Russland nötig war??? Ohne diesen Kraftstoff..kein Krieg!!!
Denke... dazu werde ich in einer" Örtlichen" Bibliothek nicht fündig werden.
Für die Diskussion(en), die Du hier anzetteln willst, steht dieser Faden nicht zur Verfügung. Es gibt dafür genügend andere .
Meine Zeit ist mir dafür zu schade.
Solltest Du kein Interesse daran haben Deinen Themenbereich zu ändern, wirst Du hier ausgesperrt. Das gilt ebenfalls für andere Poster mit ähnlichen Interessen.
22.10.20 13:51
#157 unter wilden: Nora Krug's 'Belonging' ('Heimat')
Nora Krug (born 1977) is a German–American author and illustrator. Her graphic novel Belonging: A German Reckons With History and Home won the 2018 National Book Critics Circle Award in Autobiography, 2019 Schubart-Literaturpreis, and 2019 Evangelischer Buchpreis. She is also an Associate professor of Illustration at the Parsons School of Design in New York City. https://en.wikipedia.org/wiki/Nora_Krug
...In meiner Familie gab es auch weder große Kriegsverbrecher noch Widerstandskämpfer, noch Opfer unter dem Regime, weswegen ich mir dann überlegt habe: Wie kann man so eine Geschichte, praktisch die Geschichte der Mitläufer erzählen? Und dann ist mir bei der Arbeit an dem Buch immer mehr bewusst geworden, dass gerade das das ist, was mich interessiert, also die Mitläufer, diejenigen, die sich praktisch in der Grauzone des Krieges befinden, weil man deren Schuld beziehungsweise Unschuld viel schwieriger nur nachweisen kann.
Das ist genau das, was mich interessiert: Wie geht man mit sowas um? Es ist sehr leicht als in Deutschland lebender Deutscher oder lebende Deutsche zu sagen, die meisten haben mitgemacht, die meisten waren Mitläufer, mehr ist dazu nicht zu sagen, aber es ist mehr dazu zu sagen, weil jeder Mensch, jeder Mitläufer auch Entscheidungen getroffen hat, die er oder sie vielleicht nicht hätten treffen müssen oder Dinge getan hat oder auch Dinge nicht getan hat, die sie oder er hätte tun können, die vielleicht geholfen hätten.... https://www.deutschlandfunkkultur.de/...e.html?dram:article_id=426504
----------- relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business
24.10.20 00:41
#161 Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Armee
Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 erschienen bei Matthes & Seitz in Berlin
weder ist das Jahr der Erstveröffentlichung angegeben, noch eine ISBN-Nummer aber das macht bestimmt nichts, der Buchhändler des Vertrauens wirds schon finden. Im Zweifel im Verzeichnis der lieferbaren Bücher......
Nein, der Titel ist nicht von mir "erfunden", sondern der Titel eines etwa 1 kg schweren Romans. Nachgewogen habe ich es nicht, das Buch - da vertraue ich dem Verlag; die müssen schliesslich die Frachtgebühren für den Versand auch mit bezahlen.
Fürs einlesen ist es mir heute zu spät, respektive zu früh am Morgen... Herr Witzel darf sich noch etwas gedulden.......
Frank Witzel Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 ISBN 9783957570772 (ISBN-10: 3957570778) Format 220x150x55 mm Seiten 817 Gewicht 1100 g Verlag Matthes & Seitz Berlin 6.Auflage Berlin 2015
24.10.20 15:34
#163 Na das ist ja wunderbar,Fritz, dann kannst Du
mir ja demnächst berichten, ob es sich lohnt, mich aus der "arivadauerschleife" zu verabschieden, und mal wieder ein Buch von Anfang bis Ende durchzulesen..,
z.Z hänge ich noch in der Schubert-Biographie bzw. Roman von P. Härtling fest + komme nicht weiter.
26.10.20 13:05
#169 unter wilden classics: dead souls
Dead Souls (Russian: «Мёртвые души», Mjórtvyje dúshi) is a novel by Nikolai Gogol, first published in 1842, and widely regarded as an exemplar of 19th-century Russian literature. The novel chronicles the travels and adventures of Pavel Ivanovich Chichikov (Russian: Павел Иванович Чичиков) and the people whom he encounters. These people typify the Russian middle-class of the time. Gogol himself saw his work as an "epic poem in prose", and within the book characterised it as a "novel in verse". Despite supposedly completing the trilogy's second part, Gogol destroyed it shortly before his death. Although the novel ends in mid-sentence (like Sterne's Sentimental Journey), it is usually regarded[by whom?] as complete in the extant form.[1]
The original title, as shown on the illustration (cover page), was "The Wanderings of Chichikov, or Dead Souls. Poema", which contracted to merely "Dead Souls". In the Russian Empire, before the emancipation of the serfs in 1861, landowners had the right to own serfs to farm their land. Serfs were for most purposes considered the property of the landowner, who could buy, sell or mortgage them, as any other chattel. To count serfs (and people in general), the measure word "soul" was used: e.g., "six souls of serfs". The plot of the novel relies on "dead souls" (i.e., "dead serfs") which are still accounted for in property registers. On another level, the title refers to the "dead souls" of Gogol's characters, all of which represent different aspects of poshlost (a Russian noun rendered as "commonplace, vulgarity", moral and spiritual, with overtones of middle-class pretentiousness, fake significance and philistinism). It is also described as a picaresque novel, the literary genre virtually non-existent in Russian literature of the times.[2]
Witzel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969
Zitat, gleich zu Beginn des Romans...:
"Die Landstrasse schlängelt sich wie auf einer Kinderzeichnung vom grauweissen Horizont zu dem Feld vor meinen Füssen. Und da kommt auch schon ein Auto angefahren. Es ist kein Ferrari 250 GT, 12 Zylinder 4-Takt, Hubraum 2953 ccm mit 240 PS und 230 Stundenkilometern, noch nicht mal ein Porsche 501,6-Zylinder 4-Takt, Hubraum 1995 ccm........"
Hm - wenn das so weiter geht, dann sollte ich mir wahrscheinlich eher die Verkaufsprospekte der Edelkarossen besorgen, anstatt das Buch zu lesen, für das man schon starke Arme und viel Geduld braucht. Ich geb dem Buch noch 4 Tage.....
30.10.20 16:15
#172 Günter de Bruyn: Jean Paul Friedrich Richter
eine Biographie des kürzlich verstorbenen Autors de Bruyn über Jean Paul Friedrich Richter, den (oberfränkischen) Autors des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts, der auch Zeitgenosse von Goethe, Schiller, Moritz von Arndt, Kant und Herder war.
Günter de Bruyn lebte und starb in der DDR; wurde bei uns aber überwiegend nach der Wende gelesen. Seine Autobiographie wurde unter dem Titel "40 Jahre" bekannt.
Die Biographie des Oberfranken, der bei uns weitestgehend als Jean Paul bekannt ist, ist sehr einfühlsam und fast liebevoll geschrieben.
"Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969"
habe ich enttäuscht abgebrochen. Grund?
Ich hab keinen "Faden" in diesem Roman erkennen können; nur eine Ansammlung von "Geschwurbel" und das ist mir für 1100 Seiten schlicht zu wenig - oder ich bin vielleicht auch zu "dumm", um den Faden zu erkennen......
Es gibt ja noch eine Vielzahl Autoren, die besser für mich geeignet sein mögen. Und das ist gut so.
mal sehen, ob mich noch mal der Ehrgeiz packt, solch einen "Ziegel" in Angriff zu nehmen. Die Freud -Biographie von Peter Gay (928 Seiten) hab ich im Sommer 2015 gelesen, eines der Bücher, die man eigentlich ein zweites Mal lesen mü0te,aber...
Peter Gay/ Freud betreffend..... Das Seelenleben kann dieser Tage schon manches mal der besonderen Pflege bedürfen - da gilt es, vorbereitet zu sein .....:))
Dazu fällt mir ein Titel ein, den ich Dir auf diesem Wege als Unterhaltung empfehlen könnte:
Seethaler: Der Trafikant der Roman, in dem auch Freud und seine Tochter vorkommen, handelt von einem Bauernbuben vom österreichischen Attersee, der von seiner Mutter nach Wien geschickt wird, um dort den Beruf des "Traffikanten" zu erlernen. Der Bauernbub lernt Dr. Freud und dessen Tochter kennen, und erlebt gleichzeitig den "Anschluss" Österreichs ans Reich.......