fehlen an der LS-X die Mehrzahl der Transaktionen - sagen wir mal 90% aber "nur" 80% des Volumen in Euro
das ist jetzt wirklich nur mal eine grobe Schätzung vor dem Hintergrund, dass der durchschnittliche Trade eines TR Kunden kleiner ist als der durchschnittliche Trade eines flatex, comdirect usw. Kunden - die sind aber ja auch an der LS-X tätig
der Grund, weshalb sich Kunden anderer Broker (bei TR ist es ja zwangsläufig) für die LS-X entscheiden ist wiederum auch abhängig von Preisqualität und die von Liquidität - das heißt, wenn man TR Flow aus dem System herauszieht, muss L&S auch mehr Orders ausserhalb glattstellen - und die rückläufigen Volumen lassen dann den Handelsplatz insgesamt weniger attraktiv erscheinen
es kommt also nicht allein darauf an, welches Volumen oder welche Tradezahlen dann wegfallen, sondern auch auf den nachfolgenden Impact
deshalb kann auch niemand Deine Frage beantworten, wahrscheinlich nicht einmal der Vorstand selbst
die Entscheidung pro LS-X liegt aber am Ende bei TR - und deshalb kann L&S auch nur das sagen und schreiben, was sie bereits im Sommer 2023 formuliert haben: "Unseren Marktanteil haben wir aufgrund der hohen Qualität und der Effizienz unserer Handelsdienstleistungen gewonnen. Wir erbringen diese weiterhin in der gewohnt hohen Qualität und Effizienz, auch ohne PFOF."
Das heisst, sie kommen weiterhin morgens ins Büro, fahren die Rechner hoch und stellen für zigtausend Wertpapiere einen Geld- und einen Briefkurs und warten ab, ob jemand darauf handelt.
Schau Dir einfach mal an, was mit Unternehmen aus der Branche passiert, die nicht exklusiv den Orderflow von TR bearbeiten dürfen, bspw mwb fairtrade - in guten Jahren verdienen die auch mehr als die Kosten und das wird auch bei L&S in den kommenden Quartalen/Jahren der Fall sein :) |