0,03 Prozent im Jahr: Anbieter kappt Gebühren milliardenschwerer ETFs - ETF-News


24.10.23 13:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - State Street Global Advisors hat angekündigt, die jährlichen Gebühren mehrerer irischer SPDR-Indexfonds auf US-Aktien deutlich zu senken, so die Experten von "FONDS professionell".

Demnach sinke die Total Expense Ratio (TER) für den 5,5 Milliarden Dollar schweren SPDR S&P 500 UCITS ETF von aktuell 0,09 auf 0,03 Prozent. Für die in Euro abgesicherte Anteilsklasse SPDR S&P 500 EUR Hedged UCITS ETF würden statt 0,12 künftig nur noch 0,05 Prozent anfallen. Die Gebühr des SPDR S&P 500 ESG Leaders UCITS ETF (ISIN IE00BH4GPZ28 / WKN A2PSPE), der Nachhaltigkeitskriterien berücksichtige und gut 800 Millionen Dollar verwalte, werde von 0,10 auf 0,03 Prozent fallen. Die Änderungen sollten zum 1. November in Kraft treten, teile der Anbieter mit.

Damit spitze sich der Preiskampf im ETF-Markt weiter zu. State Street Global Advisors zufolge biete SPDR künftig die kostengünstigsten, physisch replizierenden ETFs auf S&P-500-Indices in Europa an.

Amerikanische Aktien würden auf dem "Alten Kontinent" auf großes Interesse stoßen. State Street zufolge hätten Anleger aus Europa in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt fast 15 Milliarden Dollar pro Jahr in US-Aktien-ETFs investiert.

Eigenen Angaben zufolge habe SPDR vor 30 Jahren zusammen mit der American Stock Exchange und S&P DJI den ersten US-ETF aufgelegt. Der Fonds, der den S&P-500-Index abbilde, sei nach wie vor der größte börsengehandelte Indexfonds der Welt. (News vom 23.10.2023) (24.10.2023/fc/n/e)





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