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Aktiv-versus-passiv-Studie: Rückenwind für aktive Fonds - Fondsnews
13.02.26 11:19
Scope Fund Analysis GmbH
Berlin (www.fondscheck.de) - Scope hat für die acht wichtigsten Aktienfonds-Peergroups untersucht, wie hoch der Anteil aktiver Fonds ist, die ihren Vergleichsindex übertreffen konnten. Dies ist im vergangenen Jahr 571 Produkten gelungen, so die Experten der Scope Fund Analysis GmbH.
Damit liege die Outperformance-Quote der knapp 2000 analysierten Fonds bei 29,1% - zehn Prozentpunkte mehr als 2024. Scope ordne jeder Peergroup eine Benchmark zu, an der sich alle Fonds dieser Gruppe messen müssten.
Die Tendenz der vergangenen vier Jahre habe sich im Jahr 2025 umgekehrt: Die Outperformance Ratios, die sich zuvor stetig verringert hätten, seien 2025 - abgesehen von wenigen Ausnahmen - gestiegen. Aktives Portfoliomanagement habe sich demnach im vergangenen Jahr wieder stärker ausgezahlt. Eine aggressive US-Handelspolitik, zunehmende Bewertungssorgen im KI- und Technologiesektor, geopolitische Spannungen und Energiepreisrisiken hätten die globalen Aktienmärkte geprägt. Doch in einem Umfeld mit erhöhten Risiken würden sich auch vermehrt Chancen ergeben, die aktive Manager im Verlauf des Jahres hätten nutzen können.
Die Peergroup mit der höchsten Outperformance-Quote sei Aktien Japan. In dieser Gruppe habe mehr als ein Drittel der Fonds die Peergroup-Benchmark schlagen können (36,3%). Für die Vergleichsgruppe sei dies der höchste Stand seit 2020. Der japanische Aktienmarkt habe 2025 zahlreiche Ineffizienzen und idiosynkratische Chancen geboten, die aktive Manager gezielt hätten nutzen können (u.a. Corporate-Governance-Reformen, schwacher Yen, normalisierte Geldpolitik).
Auch in den Aktienfonds-Vergleichsgruppen Schwellenländer, Welt und Deutschland sei es mehr als einem Drittel der Fonds gelungen, die Peergroup-Benchmark zu übertreffen. Alle drei Peergroups hätten besser abgeschnitten als im Vorjahr, bei globalen Aktien sei der Sprung sehr groß gewesen (+21 Prozentpunkte), bei deutschen Aktien riesig (+32 Prozentpunkte). Keine andere Vergleichsgruppe habe stärkere Zugewinne verzeichnet.
Für Fonds, die auf deutsche Aktien setzen würden, habe es sich im vergangenen Jahr ausgezahlt, Nebenwerte beizumischen. Diese hätten sich besser als Bluechips entwickelt. Einer der Gründe seien die verbesserten Aussichten für kleine und mittelgroße Unternehmen infolge der steigenden Staatsausgaben für Infrastruktur, Klimaneutralität und Verteidigung gewesen.
Schwach habe die Peergroup Aktien Euroland abgeschnitten. Sie sei 2025 mit einer Erfolgsquote von 13,5% auf dem letzten Platz gelandet - immerhin mit einer leichten Leistungssteigerung gegenüber dem Vorjahr (12,1%).
Berechnet worden sei die Outperformance Ratio nicht nur auf Basis der Fondsanzahl, sondern auch volumengewichtet, also unter Berücksichtigung des verwalteten Vermögens. In fünf Peergroups seien Fonds mit einem höheren Volumen eher erfolgreich gewesen, in drei Peergroups hätten tendenziell kleinere Fonds besser abgeschnitten. (News vom 12.02.2026) (13.02.2026/fc/n/s)
Damit liege die Outperformance-Quote der knapp 2000 analysierten Fonds bei 29,1% - zehn Prozentpunkte mehr als 2024. Scope ordne jeder Peergroup eine Benchmark zu, an der sich alle Fonds dieser Gruppe messen müssten.
Die Tendenz der vergangenen vier Jahre habe sich im Jahr 2025 umgekehrt: Die Outperformance Ratios, die sich zuvor stetig verringert hätten, seien 2025 - abgesehen von wenigen Ausnahmen - gestiegen. Aktives Portfoliomanagement habe sich demnach im vergangenen Jahr wieder stärker ausgezahlt. Eine aggressive US-Handelspolitik, zunehmende Bewertungssorgen im KI- und Technologiesektor, geopolitische Spannungen und Energiepreisrisiken hätten die globalen Aktienmärkte geprägt. Doch in einem Umfeld mit erhöhten Risiken würden sich auch vermehrt Chancen ergeben, die aktive Manager im Verlauf des Jahres hätten nutzen können.
Auch in den Aktienfonds-Vergleichsgruppen Schwellenländer, Welt und Deutschland sei es mehr als einem Drittel der Fonds gelungen, die Peergroup-Benchmark zu übertreffen. Alle drei Peergroups hätten besser abgeschnitten als im Vorjahr, bei globalen Aktien sei der Sprung sehr groß gewesen (+21 Prozentpunkte), bei deutschen Aktien riesig (+32 Prozentpunkte). Keine andere Vergleichsgruppe habe stärkere Zugewinne verzeichnet.
Für Fonds, die auf deutsche Aktien setzen würden, habe es sich im vergangenen Jahr ausgezahlt, Nebenwerte beizumischen. Diese hätten sich besser als Bluechips entwickelt. Einer der Gründe seien die verbesserten Aussichten für kleine und mittelgroße Unternehmen infolge der steigenden Staatsausgaben für Infrastruktur, Klimaneutralität und Verteidigung gewesen.
Schwach habe die Peergroup Aktien Euroland abgeschnitten. Sie sei 2025 mit einer Erfolgsquote von 13,5% auf dem letzten Platz gelandet - immerhin mit einer leichten Leistungssteigerung gegenüber dem Vorjahr (12,1%).
Berechnet worden sei die Outperformance Ratio nicht nur auf Basis der Fondsanzahl, sondern auch volumengewichtet, also unter Berücksichtigung des verwalteten Vermögens. In fünf Peergroups seien Fonds mit einem höheren Volumen eher erfolgreich gewesen, in drei Peergroups hätten tendenziell kleinere Fonds besser abgeschnitten. (News vom 12.02.2026) (13.02.2026/fc/n/s)


