CAAM mit neuem Emerging Markets-Fonds


03.10.08 14:00
Aktienservice Research

Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Die Investment-Story Emerging Markets bleibt trotz der Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten bei den Fondsgesellschaften ein lukratives Thema, das langfristig weiterhin eine solide Rendite verspricht, so die Experten von "Aktienservice Research".

Mit dem CAAM Funds Emerging World (ISIN LU0319686076 / WKN A0M2G3 ausschüttend; ISIN LU0319685854 / WKN A0M2G2 thesaurierend) habe Crédit Agricole Asset Management nun einen neuen, aktiv gemanagten Emerging Markets-Aktienfonds aufgelegt. Der neue CAAM Funds Emerging World investiere diversifiziert mindestens zwei Drittel des Fondsvermögens in Aktien und aktienähnliche Instrumente aus Schwellenländern Europas, Asiens, Lateinamerikas und Afrikas. Konkret verfolge das Fondsmanagement das Ziel, die Rendite des MSCI Emerging Markets Free-Index zu übertreffen und die Anleger am Wachstumspotenzial der aufstrebenden Volkswirtschaften teilhaben zu lassen.

Dank verbesserter Fundamentaldaten übersteige das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer inzwischen jenes vieler etablierter Volkswirtschaften. Zudem sei es in Emerging Markets durch die Weiterentwicklung und die bessere Wettbewerbsfähigkeit des Industrie- und Dienstleistungssektors gelungen, sich von der Entwicklung der Industrienationen abzukoppeln. "Die Aussichten auf anhaltend hohe Wachstumsraten in Schwellenländern sind nach wie vor intakt", sage Patrice Lemonnier, Leiter des Emerging Markets-Aktienteams bei CAAM. "Emerging Markets profitieren sowohl von der Nachfrage einer wachsenden kaufkräftigen Mittelschicht als auch von steigenden Investitionen von Unternehmen und der öffentlichen Hand", so Lemonnier weiter.

Marktchancen bestünden folglich sowohl für große Unternehmen und multinationale Gesellschaften als auch für wachstumsstarke Small und Mid Caps. Zudem würden bessere Länderratings den Trend zu stabileren makroökonomischen Rahmendaten bestätigen. Deutlich werde dies unter anderem an einer strikteren Haushaltsdisziplin, der Erwirtschaftung von Zahlungsbilanzüberschüssen und der Schuldenreduktion vieler Schwellenländer.

Um von den positiven Perspektiven der Schwellenländer zu profitieren, stütze das Fondsmanagement seine Entscheidungen insbesondere auf Fundamentaldaten. Konkret würden die CAAM-Manager dabei folgenden dreistufigen Ansatz zugrunde legen, der sowohl Top-down- als auch Bottom-up-Analysen umfasse. Für das Portfolio, das mehr als 200 Titel umfassen könne, werde eine Volatilität von 20% bis 25% anvisiert. Neben der gezielten Steuerung der Liquidität würden die Manager zudem eine Häufung bestimmter Investment-Stile (Style-Bias) vermeiden. Das Risikoniveau spiegele dabei die Überzeugung des Investmentteams und die Verlässlichkeit der zugrunde liegenden Szenarien wider. Währungsrisiken würden aktiv über die Länderallokation und die Titelauswahl gesteuert. Sei eine Währungsabwertung zu erwarten, könne das Management die Länderquote reduzieren oder exportorientierte Titel übergewichten.

Der CAAM Funds Emerging World werde von einem siebenköpfigen Spezialistenteam gemanagt, dessen Mitglieder mehrfach ausgezeichnete Experten für die verschiedenen Regionen seien. Mit einer durchschnittlichen Erfahrung im Bereich Emerging Markets von zwölf Jahren könnten Anleger nicht zuletzt von bestehenden Kontakten zum Management in den Unternehmen sowie zu den besten lokalen und internationalen Analysten profitieren, so die Fondsgesellschaft in ihrer offiziellen Mitteilung zum neuen Fonds. (Fondsausgabe 442 vom 02.10.2008) (03.10.2008/fc/n/n)






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