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Drei große Immobilienfonds von Galeria-Insolvenz betroffen - Fondsnews
14.06.23 14:00
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Nicht lange nachdem im Februar dieses Jahres das Insolvenzverfahren über Galeria Karstadt Kaufhof eröffnet wurde, veröffentlichte das Unternehmen eine Liste mit Standorten, die geschlossen werden, so die Experten von "FONDS professionell".
Betroffen gewesen seien zunächst 52 von noch verbliebenen insgesamt 129 Filialen, die in zwei Wellen, zu Ende Juni dieses Jahres und Ende Januar kommenden Jahres, aufgegeben werden sollten.
Einige der Objekte, in denen Galeria künftig nicht mehr Mieter sein werde, würden sich im Eigentum von geschlossenen Immobilienfonds befinden, zum Beispiel dem DG Anlage Einkaufcenter Fonds, oder offenen Immobilienfonds, von denen vor allem der HausInvest von der Commerz Real Galeria-Standorte im Portfolio habe, aber auch die beiden Fonds UniImmo Deutschland (ISIN DE0009805507 / WKN 980550) und UniImmo Europa (ISIN DE0009805515 / WKN 980551) von der genossenschaftlichen Union Investment seien betroffen.
Bei den Standorten und einzelnen Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof handle es sich um ein schon seit mehreren Jahren andauerndes Sterben auf Raten. Dabei seien zuerst die schlechtesten Standorte geschlossen worden. Das sei inzwischen anders.
"Bei der jetzt anstehenden Schließungswelle geht es um Topstandorte - zum Beispiel an der Frankfurter Zeil oder am Hauptbahnhof in München. Das sind allesamt hochgradig interessante Standorte, die nicht nur aus der Sicht des Handels spannend, sondern auch stadtbildprägend sind", so Lars Jähnichen, Geschäftsführer der IPH-Gruppe, die sich auf Beratung und Management von Handelsimmobilien spezialisiert habe.
2019 habe sich der HausInvest mit 20 Prozent an einem Portfolio von Signa beteiligt, das aus zehn Galeria-Standorten bestanden habe. Acht davon würden weitergeführt. Für den Standort in Stuttgart bahne sich ein Verkauf an die Stadt an, aus einem der beiden Objekte in Düsseldorf sei Galeria bereits 2021 ausgezogen gewesen.
Anfang dieser Woche (12.06.) habe Commerz Real gemeldet, acht Objekte dieses Portfolios an Signa verkauft zu haben. Dafür habe der HausInvest den nicht zu schließenden Standort am Alexanderplatz in Berlin komplett übernommen, zusammen mit der Projektentwicklung "Mynd", einem 134 Meter hohen Büroturm, der aus dem Warenhaus "herauswachsen" werde, wie es in einer Mitteilung von Commerz Real heiße. Das Warenhaus werde unter der Marke "Galerie Weltstadthaus" fortgeführt. (14.06.2023/fc/n/s)
Betroffen gewesen seien zunächst 52 von noch verbliebenen insgesamt 129 Filialen, die in zwei Wellen, zu Ende Juni dieses Jahres und Ende Januar kommenden Jahres, aufgegeben werden sollten.
Einige der Objekte, in denen Galeria künftig nicht mehr Mieter sein werde, würden sich im Eigentum von geschlossenen Immobilienfonds befinden, zum Beispiel dem DG Anlage Einkaufcenter Fonds, oder offenen Immobilienfonds, von denen vor allem der HausInvest von der Commerz Real Galeria-Standorte im Portfolio habe, aber auch die beiden Fonds UniImmo Deutschland (ISIN DE0009805507 / WKN 980550) und UniImmo Europa (ISIN DE0009805515 / WKN 980551) von der genossenschaftlichen Union Investment seien betroffen.
"Bei der jetzt anstehenden Schließungswelle geht es um Topstandorte - zum Beispiel an der Frankfurter Zeil oder am Hauptbahnhof in München. Das sind allesamt hochgradig interessante Standorte, die nicht nur aus der Sicht des Handels spannend, sondern auch stadtbildprägend sind", so Lars Jähnichen, Geschäftsführer der IPH-Gruppe, die sich auf Beratung und Management von Handelsimmobilien spezialisiert habe.
2019 habe sich der HausInvest mit 20 Prozent an einem Portfolio von Signa beteiligt, das aus zehn Galeria-Standorten bestanden habe. Acht davon würden weitergeführt. Für den Standort in Stuttgart bahne sich ein Verkauf an die Stadt an, aus einem der beiden Objekte in Düsseldorf sei Galeria bereits 2021 ausgezogen gewesen.
Anfang dieser Woche (12.06.) habe Commerz Real gemeldet, acht Objekte dieses Portfolios an Signa verkauft zu haben. Dafür habe der HausInvest den nicht zu schließenden Standort am Alexanderplatz in Berlin komplett übernommen, zusammen mit der Projektentwicklung "Mynd", einem 134 Meter hohen Büroturm, der aus dem Warenhaus "herauswachsen" werde, wie es in einer Mitteilung von Commerz Real heiße. Das Warenhaus werde unter der Marke "Galerie Weltstadthaus" fortgeführt. (14.06.2023/fc/n/s)
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