ETFs: Interessante Neuheiten von Blackrock und Invesco - Fondsnews


19.09.16 14:57
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Der Vermögensverwalter Blackrock hat vier neue börsennotierte Indexfonds (ETFs) aufgelegt, so die Experten von "FONDS professionell".

Den Produktmachern zufolge böten sie Zugang zu Anlagechancen, die sich aus den Megatrends Bevölkerungsalterung, Innovationen im Gesundheitswesen, Digitalisierung sowie Automatisierung und Roboter ergeben würden, gehe aus einer Mitteilung hervor.

In Zusammenarbeit mit dem Indexanbieter iStoxx und der Analysefirma Factset hätten die Konstrukteure thematische Barometer entwickelt. Es handle sich um regelbasierte, systematische Strategieindices. Die relevantesten Titel zu einem Thema würden mithilfe einer auf Unternehmensumsätze fokussierten Methodik identifiziert. Um Klumpenrisiken zu vermeiden, umfasse jeder Index mindestens 80 Werte.

Die ETFs würden die zugrunde liegenden Indices physisch abbilden, ihre Gesamtkostenquote betrage für jeden Fonds 0,40 Prozent. Hier eine Auflistung der Produkte (mit ihren entsprechenden Wertpapierkennnummern):

- iShares Ageing Population UCITS ETF
- iShares Healthcare Innovation UCITS ETF
- iShares Automation & Robotics UCITS ETF (ISIN IE00BYZK4552 / WKN A2ANH0)
- iShares Digitalisation UCITS ETF

Neues auf dem Emissionsmarkt passiver Fonds gebe es auch von der Invesco-Tochter Powershares. Der Powershares US High Yield Fallen Angels UCITS ETF investiere in einen Index, der nur so genannte "Fallen Angels" (gefallene Engel) enthalte. Das seien Unternehmensanleihen von Emittenten, die aus der soliden Anlageklasse herausfallen würden und auf den Status High Yield (Rating-Note von BB+ oder darunter) zurückgestuft worden seien. Diese Anleihen würden ab dem Zeitpunkt der Indexaufnahme für 60 Monate im Index verbleiben, solange sie die Aufnahmekriterien weiter erfüllen würden. Werde eine Anleihe aus dem Index ausgeschlossen und später wieder in den Index aufgenommen, starte der 60-Monats-Zeitraum der Zugehörigkeit von Neuem.

Bryon Lake, Leiter der Region Europa, Naher Osten, Afrika, erkläre das Phänomen der gefallenen Engel wie folgt: "Ist die Herabstufung von Investment-Grade zu High Yield erfolgt, zwingen strenge Anlagerichtlinien einige große, institutionelle Vermögensinhaber dazu, sich von diesen Anleihen zu trennen. Diese Zwangsverkäufe können dazu führen, dass die Anleihe überverkauft wird. Dadurch ergeben sich dann wieder neue Einstiegschancen zum aktuellen Marktpreis." (News vom 16.09.2016) (19.09.2016/fc/n/n)





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