ETFs: Viele institutionelle Investoren setzen bei Schwellenländerinvestments auf Index-Strategien - ETF-News


01.11.16 10:56
Source

London (www.fondscheck.de) - Über ein Viertel (26%) der institutionellen Investoren will an einer Erholung der Schwellenmärkte durch Index-Tracking-Strategien beziehungsweise passive Anlagen profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Umfrage im Auftrag des Multi-Asset-Research-Teams von Source, einem der größten Anbieter von Exchange Traded Funds (ETFs) in Europa.

Dabei liege der Anteil derjenigen Investoren, die unsicher gewesen seien, ob aktive oder passive Strategien besser geeignet für ein Investment in Schwellenländern seien, ähnlich hoch (24%), während die Hälfte (50%) der Befragten angegeben habe, weiterhin aktive Strategien zu bevorzugen.

Die Source-Experten seien angesichts der Umfrageergebnisse überzeugt davon, dass passive Anlagen und ETFs im Schwellenmarktsektor an Bedeutung gewinnen würden.

Der Umfrage zufolge würden darüber hinaus etwa 60% der institutionellen Investoren davon ausgehen, dass die Performance von Schwellenländeraktien in den kommenden zwölf Monaten im Durchschnitt die der Aktien aus Industrieländern übertreffen werde.

Dagegen seien nur 5% der befragten Investoren vom Gegenteil überzeugt, während 32% den Ausblick für diese Anlageklasse neutral sähen.

Eine separate Analyse von Morningstar-Daten durch Source zeige, dass in den vergangenen zehn Jahren 63% der aktiven Fondsmanager mit ihren Anlageergebnissen hinter der Performance des MSCI Emerging-Markets-Index zurückblieben seien.

"Nach fünf schwierigen Jahren ist nun klar, dass die Schwellenmarktaktien über den Berg sind", sage hierzu Dr. Chris Mellor, Executive Director, Equity Product Management bei Source. "Schwellenmarktaktien sind sowohl historisch als auch im Vergleich zu anderen Regionen derzeit günstig bewertet. Auch Schwellenmarktanleihen sehen wir positiv: Betrachtet man die Schuldenniveaus in den Industrie- und Schwellenländern, sind Märkte wie Mexiko, Russland und Indonesien am besten aufgestellt." Die demographische Entwicklung der kommenden Jahre und niedrige Schuldenniveaus würden Mellor zufolge auf wirtschaftliche Stabilität schließen lassen. Zudem würden Schwellenländeranleihen im Durchschnitt Renditen von circa 6% abwerfen.

"Die europäischen Anleger haben in diesem Jahr bereits mehr als drei Milliarden Dollar in MSCI Emerging Markets ETFs investiert und weitere 2,5 Milliarden Dollar in ETFs mit lokalen Schwellenländeranleihen", führe Mellor weiter aus. "Wir rechnen weiterhin mit kontinuierlichen Zuflüssen zu den Schwellenmarktanlagen, da sich die Fundamentaldaten in den Regionen verbessern."

Um ihren Kunden den Zugang zu den Schwellenmärkten zu erleichtern, habe Source die laufenden Verwaltungskosten für seinen Source MSCI Emerging Market UCITS ETF auf 0,29% gesenkt, was den Fonds zu einem der wettbewerbsfähigsten des Marktes mache. Im Sektor der Anleihe-ETFs sei der PIMCO Source EM Advantage ETF im laufenden Jahr einer der ETFs mit der besten Performance, die sich auf lokale Schwellenmarktanleihen beziehen würden. Die Endfälligkeitsrendite der im Fonds enthaltenen Anleihen betrage dabei 6,8%.

"Wir sind sehr davon überzeugt, dass passive Anlagen auf Schwellenmärkten sinnvoll sind", so Source-Experte Mellor. "Unser MSCI-EM-ETF liefert den Anlegern Indexperformance mit einem geringen Tracking-Error zu einem Bruchteil der Kosten eines aktiven Fonds. Und unser PIMCO Source EM Advantage ETF hat in einer Zeit, in der immer mehr Anleger nach Rendite streben, eine gute Performance gebracht." (News vom 31.10.2016) (01.11.2016/fc/n/e)





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