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Europäischer ETF-Handel deutlich zugenommen
08.07.09 14:24
Barclays Global Investors
München (aktiencheck.de AG) - Ein Bericht von iShares, dem weltweit führenden Anbieter von ETFs zeigt, dass die Handelsvolumina von Exchange Traded Funds (ETFs) in Europa über die vergangenen zwölf Monate um 120 Prozent gestiegen sind, so die Experten von Barclays Global Investors.
Der Anteil von ETFs an der gesamten Handelsaktivität an den europäischen Aktienbörsen habe im gleichen Zeitraum von 2,8 auf 10,8 Prozent zugenommen. Dagegen seien die Umsätze der in den ETFs abgebildeten Aktien und Futures deutlich zurückgegangen.
Nizam Hamid, Head of Sales Strategy bei iShares in Europa, kommentiere diesen Trend: "Unsere Untersuchungen zeigen, dass der Anteil der ETFs am europäischen Börsenumsatz beständig zulegt. Dieser nachhaltige Umsatzanstieg trotz schwacher Märkte und allgemein niedriger Börsenumsätze mit Aktien und Futures verdeutlicht das starke Anlegerinteresse an ETFs."
Die Studie "Trading European Exchange Traded Products" - Auftakt einer neuen monatlichen Serie von ETF-Handelsberichten - biete detaillierte Informationen zu sämtlichen Aspekten, die beim Handel mit ETFs zu beachten seien. So beleuchte die Studie beispielsweise detailliert die Ermittlung der Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO) von ETFs. Denn bei der Ermittlung der TCO unterschiedlicher ETFs würden Handelsaspekte eine wichtige Rolle spielen und mehrere handelsbezogene Faktoren sollten berücksichtigt werden. Dazu würden die Intraday-Spreads der ETFs, deren Verhältnis zu den zugrunde liegenden Wertpapieren, Börsen- und OTC-Liquidität sowie die Entwicklung der Spreads bei veränderten Marktbedingungen zählen.
Im Zusammenhang mit Intraday-Spreads sage Hamid: "Es ist wichtig zu vergleichen, wie sich die Geld-Brief-Spanne für einen ETF gegenüber den Spreads der abgebildeten Wertpapiere im Index verhält. So wurde beispielsweise der iShares DAX (DE) ETF - im April 2009 der umsatzstärkste ETF in Europa - durchweg mit niedrigeren Spreads gehandelt, als es für die im Index enthaltenen Aktien der Fall war. Solche Abweichungen können natürlich bei unterschiedlichen ETFs variieren, aber generell sollten Anleger diesen Kostenfaktor im Auge behalten." (08.07.2009/fc/n/s)
Der Anteil von ETFs an der gesamten Handelsaktivität an den europäischen Aktienbörsen habe im gleichen Zeitraum von 2,8 auf 10,8 Prozent zugenommen. Dagegen seien die Umsätze der in den ETFs abgebildeten Aktien und Futures deutlich zurückgegangen.
Die Studie "Trading European Exchange Traded Products" - Auftakt einer neuen monatlichen Serie von ETF-Handelsberichten - biete detaillierte Informationen zu sämtlichen Aspekten, die beim Handel mit ETFs zu beachten seien. So beleuchte die Studie beispielsweise detailliert die Ermittlung der Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO) von ETFs. Denn bei der Ermittlung der TCO unterschiedlicher ETFs würden Handelsaspekte eine wichtige Rolle spielen und mehrere handelsbezogene Faktoren sollten berücksichtigt werden. Dazu würden die Intraday-Spreads der ETFs, deren Verhältnis zu den zugrunde liegenden Wertpapieren, Börsen- und OTC-Liquidität sowie die Entwicklung der Spreads bei veränderten Marktbedingungen zählen.
Im Zusammenhang mit Intraday-Spreads sage Hamid: "Es ist wichtig zu vergleichen, wie sich die Geld-Brief-Spanne für einen ETF gegenüber den Spreads der abgebildeten Wertpapiere im Index verhält. So wurde beispielsweise der iShares DAX (DE) ETF - im April 2009 der umsatzstärkste ETF in Europa - durchweg mit niedrigeren Spreads gehandelt, als es für die im Index enthaltenen Aktien der Fall war. Solche Abweichungen können natürlich bei unterschiedlichen ETFs variieren, aber generell sollten Anleger diesen Kostenfaktor im Auge behalten." (08.07.2009/fc/n/s)
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