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Fidelity: Qualität setzt sich durch - meistens - Fondsnews
28.02.17 13:20
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Nach Ansicht von Daniel Roberts, Manager des Fidelity Global Dividend Fund sollten Qualitätsaktien auch in diesem Jahr in keinem Portfolio fehlen, so die Experten von "FONDS professionell".
"Diese Titel bieten Anlegern einen gewissen Schutz, sollten die Märkte ins Minus drehen", so Roberts. Im reflationären Umfeld des vergangenen Jahres habe es vereinzelt gute Chancen gegeben, Qualitätsaktien mit deutlichem Kursabschlag zu erwerben, die zudem eine solide wachsende Dividende aufweisen würden.
Dividenden würden wesentlich zur Gesamtrendite des von Roberts verwalteten Fonds beitragen. Deshalb sei es wichtig, dass die Dividendenpolitik nachhaltig sei und nicht zulasten des Kapitalwachstums ginge, betone Roberts. Mithilfe dieser Strategie sei es seit Fondsauflage vor fünf Jahren gelungen, in jedem Jahr eine höhere Ausschüttung zu bieten. Derzeit belaufe sich die Ausschüttungsrendite des Fonds auf 2,92 Prozent.
Eine leichte Konjunkturbelebung und Hinweise auf eine Reflationierung der Wirtschaft hätten 2016 eine massive Umschichtung aus Qualitäts- in Substanzaktien ausgelöst. Zugleich hätten Anleger anleiheähnliche Titel, etwa von Versorgern und Grundbedarfsgüterfirmen, abgestoßen. "Bei dieser Rotation wurden alle Qualitätsaktien über einen Kamm geschoren und die Vorteile dieser doch sehr verschiedenen defensiven Branchen völlig ausgeblendet", sage Roberts. Viele Qualitätsaktien mit attraktiven, sich bessernden Fundamentaldaten würden deshalb nun mit erheblichen Bewertungsabschlägen gehandelt.
Inzwischen seien die Bewertungen doch recht hoch erschienen, sage Roberts: "Damit die Kurse weiter steigen können, müssen die Gewinne deutlich zulegen." Da die Gewinnmargen der Unternehmen aber bereits recht hoch seien, sei es fraglich, wie sie einen solchen Gewinnanstieg bewerkstelligen sollten. Das Umfeld für Ertragsanleger beurteile Roberts jedoch nach wie vor optimistisch. (News vom 27.02.2017) (28.02.2017/fc/n/s)
"Diese Titel bieten Anlegern einen gewissen Schutz, sollten die Märkte ins Minus drehen", so Roberts. Im reflationären Umfeld des vergangenen Jahres habe es vereinzelt gute Chancen gegeben, Qualitätsaktien mit deutlichem Kursabschlag zu erwerben, die zudem eine solide wachsende Dividende aufweisen würden.
Eine leichte Konjunkturbelebung und Hinweise auf eine Reflationierung der Wirtschaft hätten 2016 eine massive Umschichtung aus Qualitäts- in Substanzaktien ausgelöst. Zugleich hätten Anleger anleiheähnliche Titel, etwa von Versorgern und Grundbedarfsgüterfirmen, abgestoßen. "Bei dieser Rotation wurden alle Qualitätsaktien über einen Kamm geschoren und die Vorteile dieser doch sehr verschiedenen defensiven Branchen völlig ausgeblendet", sage Roberts. Viele Qualitätsaktien mit attraktiven, sich bessernden Fundamentaldaten würden deshalb nun mit erheblichen Bewertungsabschlägen gehandelt.
Inzwischen seien die Bewertungen doch recht hoch erschienen, sage Roberts: "Damit die Kurse weiter steigen können, müssen die Gewinne deutlich zulegen." Da die Gewinnmargen der Unternehmen aber bereits recht hoch seien, sei es fraglich, wie sie einen solchen Gewinnanstieg bewerkstelligen sollten. Das Umfeld für Ertragsanleger beurteile Roberts jedoch nach wie vor optimistisch. (News vom 27.02.2017) (28.02.2017/fc/n/s)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 27,012 € | 27,05 € | -0,038 € | -0,14% | 17.04./12:54 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0731782826 | A1JSY2 | 27,92 € | 23,22 € | |


