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Fondsrating-Update Januar 2026 - Goldminen-Aktienfonds weiter auf der Erfolgsspur
23.01.26 11:30
Scope Fund Analysis GmbH
Berlin (www.fondscheck.de) - Scope hat die Ratings für rund 7.100 Fonds aktualisiert, so die Experten der Scope Fund Analysis GmbH.
Upgrades und Downgrades lägen fast exakt gleichauf: 233 Produkte seien heraufgestuft, für 230 sei es abwärts gegangen. Ein prominenter defensiver Mischfonds sei auf dem Rating-Tiefpunkt angekommen.
In den Jahren 2021 bis 2023 habe der Schroder ISF Asian Opportunities (ISIN LU0248184466/ WKN A0JJ0X) eine solide Leistung gezeigt und sei fast durchgängig mit B bewertet worden. Doch seit Herbst 2023 nehme sein Rating-Score rasch ab, so dass er sich kurz darauf mit einem C-Rating begnügen musste. Jetzt sei er auf Note B zurückgekehrt. Manager Toby Hudson, der den Fonds seit fast neun Jahren verwalte, kaufe Aktien aus Asien, lasse dabei aber japanische Titel außen vor. Werte aus China inklusive Hongkong machten nahezu die Hälfte des Portfolios aus, hoch gewichtet seien zudem Taiwan, Indien und Südkorea. Besonders gut laufe es für den Fonds in den vergangenen zwölf Monaten, als er die Vergleichsgruppe um 3,2 Prozentpunkte übertroffen habe (16,7 % versus 13,5 %). Auch über längere Zeiträume liege er vorne. Anleger müssten die höhere Rendite allerdings mit stärkeren Schwankungen und höheren zwischenzeitlichen Verlusten "bezahlen".
Übers Mittelmaß hinausgekommen sei der BSF Systematic US Equity Absolute Return (ISIN LU0725887540/ WKN A1JSKD) in den vergangenen fünf Jahren nicht. In zwei Dritteln aller Monate trage er ein C-Rating, in einem Drittel gar ein D-Rating. Seit Frühjahr 2025 erlebe er aber eine bemerkenswerte Erholung, die nun von einem B-Rating gekrönt werde. Noch seien die Kennzahlen durchwachsen, doch die langfristige Performance wecke Hoffnung: Mit einem Plus von 7,9 % p.a. in den vergangenen fünf Jahren habe sich der BlackRock-Fonds klar besser als seine Peergroup entwickelt, die auf 6,3 % p.a. komme. Das Managerduo investiere in den US-Aktienmarkt und nutze Derivate, um marktneutrale Gewinne zu erzielen. Dazu würden sowohl Long- als auch Short-Positionen eingegangen. Mit mehr als 4.000 Positionen sei das Portfolio extrem breit aufgestellt.
Mit einem Volumen von 8,6 Mrd. Euro sei der M&G (Lux) Optimal Income Fund (ISIN LU1670724373/ WKN A2JRC8) fürwahr kein kleiner Fonds. Doch während der Nullzinsphase an den Finanzmärkten sei er deutlich größer - und erfolgreicher - gewesen. Von Ende 2020 bis Herbst 2022 habe er schließlich kontinuierlich Rating-Punkte eingebüßt und sich dann auf Note D mehr oder weniger stabilisiert. Aber seit diesem Monat werde er nur noch mit E bewertet, der untersten Rating-Stufe. Das Portfolio bestehe zurzeit zu 58 % aus Staatsanleihen und zu 28 % aus Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Status. High Yield Bonds würden aktuell 6 % ausmachen. Aktien, die theoretisch ein Gewicht von bis zu 20 % haben dürften, seien quasi nicht vertreten. Die Strategie bringe in den vergangenen fünf Jahren nur minimale Gewinne, während die Vergleichsgruppe immerhin auf ein durchschnittliches jährliches Plus von 1,6 % komme.
Eine Jahresendrally in der Breite bleibe dieses Mal aus. Etwas mehr als die Hälfte der knapp 100 größten Peergroups habe im Dezember 2025 rote Zahlen geschrieben. Seinen Anstieg unbeirrt fort setze indes der Goldpreis und beflügele damit Aktien von Minenbetreibern. Fonds der Peergroups Aktien Gold & Edelmetalle und Aktien Rohstoffe hätten dadurch auch im Dezember starke Zuwächse erzielt. Chinesische A-Aktien gehörten nach einem schwachen Vormonat ebenfalls zu den Gewinnern. Deutschen Anlegern hätte ein Home Bias im Dezember nicht geschadet: Heimische Aktien hätten ordentliche Gewinne gebracht. In deren Fahrwasser hätten europäische Aktien generell klar zugelegt. Nach zwei Monaten mit hohen Gewinnen ändere sich im Dezember das Bild bei Biotechnologiefonds, die deutlich nachgeben würden. Auch indische Aktien würden zurzeit mehrheitlich verkauft. Auffällig seien zudem die für Rentenfonds deutlichen Rückgänge bei Produkten für US-Anleihen. Verluste von rund zwei Prozent in einem Monat würden Eignern von Zinspapieren richtig wehtun. Zweifel an der Beständigkeit von US-Anleihen hätten so manchen Anleger in die Flucht geschlagen. (23.01.2026/fc/n/s)
Upgrades und Downgrades lägen fast exakt gleichauf: 233 Produkte seien heraufgestuft, für 230 sei es abwärts gegangen. Ein prominenter defensiver Mischfonds sei auf dem Rating-Tiefpunkt angekommen.
Übers Mittelmaß hinausgekommen sei der BSF Systematic US Equity Absolute Return (ISIN LU0725887540/ WKN A1JSKD) in den vergangenen fünf Jahren nicht. In zwei Dritteln aller Monate trage er ein C-Rating, in einem Drittel gar ein D-Rating. Seit Frühjahr 2025 erlebe er aber eine bemerkenswerte Erholung, die nun von einem B-Rating gekrönt werde. Noch seien die Kennzahlen durchwachsen, doch die langfristige Performance wecke Hoffnung: Mit einem Plus von 7,9 % p.a. in den vergangenen fünf Jahren habe sich der BlackRock-Fonds klar besser als seine Peergroup entwickelt, die auf 6,3 % p.a. komme. Das Managerduo investiere in den US-Aktienmarkt und nutze Derivate, um marktneutrale Gewinne zu erzielen. Dazu würden sowohl Long- als auch Short-Positionen eingegangen. Mit mehr als 4.000 Positionen sei das Portfolio extrem breit aufgestellt.
Mit einem Volumen von 8,6 Mrd. Euro sei der M&G (Lux) Optimal Income Fund (ISIN LU1670724373/ WKN A2JRC8) fürwahr kein kleiner Fonds. Doch während der Nullzinsphase an den Finanzmärkten sei er deutlich größer - und erfolgreicher - gewesen. Von Ende 2020 bis Herbst 2022 habe er schließlich kontinuierlich Rating-Punkte eingebüßt und sich dann auf Note D mehr oder weniger stabilisiert. Aber seit diesem Monat werde er nur noch mit E bewertet, der untersten Rating-Stufe. Das Portfolio bestehe zurzeit zu 58 % aus Staatsanleihen und zu 28 % aus Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Status. High Yield Bonds würden aktuell 6 % ausmachen. Aktien, die theoretisch ein Gewicht von bis zu 20 % haben dürften, seien quasi nicht vertreten. Die Strategie bringe in den vergangenen fünf Jahren nur minimale Gewinne, während die Vergleichsgruppe immerhin auf ein durchschnittliches jährliches Plus von 1,6 % komme.
Eine Jahresendrally in der Breite bleibe dieses Mal aus. Etwas mehr als die Hälfte der knapp 100 größten Peergroups habe im Dezember 2025 rote Zahlen geschrieben. Seinen Anstieg unbeirrt fort setze indes der Goldpreis und beflügele damit Aktien von Minenbetreibern. Fonds der Peergroups Aktien Gold & Edelmetalle und Aktien Rohstoffe hätten dadurch auch im Dezember starke Zuwächse erzielt. Chinesische A-Aktien gehörten nach einem schwachen Vormonat ebenfalls zu den Gewinnern. Deutschen Anlegern hätte ein Home Bias im Dezember nicht geschadet: Heimische Aktien hätten ordentliche Gewinne gebracht. In deren Fahrwasser hätten europäische Aktien generell klar zugelegt. Nach zwei Monaten mit hohen Gewinnen ändere sich im Dezember das Bild bei Biotechnologiefonds, die deutlich nachgeben würden. Auch indische Aktien würden zurzeit mehrheitlich verkauft. Auffällig seien zudem die für Rentenfonds deutlichen Rückgänge bei Produkten für US-Anleihen. Verluste von rund zwei Prozent in einem Monat würden Eignern von Zinspapieren richtig wehtun. Zweifel an der Beständigkeit von US-Anleihen hätten so manchen Anleger in die Flucht geschlagen. (23.01.2026/fc/n/s)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 188,50 $ | 188,25 $ | 0,25 $ | +0,13% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0725887540 | A1JSKD | 188,50 $ | 167,10 $ | |
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