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Fondsrating-Update November 2022 - Fondsnews
22.11.22 12:00
Scope Fund Analysis GmbH
Berlin (www.fondscheck.de) - Scope hat die Bewertungen von knapp 6600 Fonds überprüft, so die Experten der Scope Fund Analysis GmbH.
Es seien deutlich mehr Produkte herab- als heraufgestuft worden. Erfreulich dagegen: 33 Portfolios hätten gleich bei ihrer ersten Beurteilung ein Top-Rating erhalten.
Der AB SICAV I-Low Volatility Equity Pf (ISIN LU0861579265 / WKN A141C0) trage nach mehr als drei Jahren wieder ein Spitzenrating. Der Fonds investiere in ertragreiche globale Aktien und wolle dabei die Volatilität und die Verluste minimieren. Der bottom-up-basierte Anlageprozess habe zum Ziel, in attraktive Aktien hinsichtlich Qualität, Stabilität und Bewertung zu investieren.
Das Portfolio bestehe derzeit aus 87 Titeln, die größten Positionen seien Microsoft (4,0%), AutoZone (2,9%) und Apple (2,7%). Der Fonds könne mit exzellenten Ergebnissen auf der Rendite- und Risikoseite überzeugen. Über drei und fünf Jahre liege er mit 7,8% und 9,1% p.a. deutlich vor dem Durchschnitt der Peergroup Aktien Welt mit 5,9% und 5,4% p.a. Die Volatilität und der maximale Verlust über drei Jahre lägen mit 15,1% und -18,3% unter dem Peergroup-Durchschnitt von 16,3% und -19,2%.
Die Wertentwicklung des Carmignac Patrimoine habe sich im Oktober weiter verbessert, sodass er nun nach mehr als einem Jahr mit unterdurchschnittlichem Rating auf ein durchschnittliches Rating (C) hochgestuft worden sei. Im Gegensatz zu seiner Peergroup könne der flexible Mischfonds maximal 60% seines Vermögens in Aktien anlegen, sodass er in steigenden Märkten generell durch eine schwächere Performance und niedrigere Risikokennzahlen auffalle.
Bei der Rendite liege der Fonds sowohl auf Jahressicht mit -16,3% als auch über fünf Jahre mit -1,3% p.a. deutlich hinter dem Durchschnitt der Peergroup Mischfonds Global flexibel von -11,1% und 0,6% p.a. Die Risikokennzahlen würden mit einer Volatilität und einem maximalen Verlust über drei Jahre von 7,5% und -12,2% etwas besser ausfallen als die der Peergroup mit 10,0% und -13,0%.
Die zehn größten Fonds-Upgrades:

Der FSSA Asian Equity Plus habe per Ende Oktober sein Spitzenrating abgeben müssen und trage nun das zweithöchste Rating (B). Die Herabstufung folge aus einer Verschlechterung der Performance und des Risikos relativ zur Peergroup Aktien Asien Pazifik ex Japan. Das mit 55 Titeln fokussierte Portfolio werde seit 2003 von Fondsmanager Martin Lau verwaltet, der eine Bottom-up-Aktienauswahl treffe.
Die größten Positionen im Fonds würden HDFC Bank mit 6,5% sowie CSL und Taiwan Semiconductor mit jeweils 3,9% Anteil bilden. Die größten Länder seien China mit 24,3%, Indien mit 20,5% und Taiwan mit 7,7%. Während der Fonds über fünf Jahre vor seiner Vergleichsgruppe rangiere, liege die Performance auf Einjahressicht mit -18,6% unter dem Peergroup-Durchschnitt von -16,9%. Die Risikokennzahlen lägen über alle Betrachtungszeiträume unter den Mitbewerbern. Während der Fonds über drei Jahre eine Volatilität von 15,2% und einen maximalen Verlust von -17,9% verzeichnet habe, sei der Peergroup-Durchschnitt mit 16,3% und -21,2% im selben Zeitraum schwächer ausgefallen.
Im Oktober sei es insgesamt zu einer kräftigen Erholung an den Aktien- und Rentenmärkten gekommen. Von den 50 untersuchten Peergroups hätten 34 im Plus notiert. Das Feld hätten deutsche Aktien mit einem Monatsgewinn von 8,1% angeführt gefolgt von US-Nebenwerten mit 7,3% und Euroland-Aktien mit 7,2%. Auf der Verliererseite hätten dieses Mal chinesische Aktien mit -15,0% und chinesische A-Aktien mit -10,5% gestanden. Generell sei es für Schwellenländeraktien und -anleihen in diesem Monat nicht rund gelaufen. Die Währung US-Dollar habe ihren starken Aufwärtstrend gegenüber Euro nicht fortsetzen können und leicht im Minus notiert, was sich auch in den Verlusten der Peergroups Renten USD von -2,5% und Renten USD Corp. Inv. Grade von -2,3% geäußert habe.
Die zehn größten Fonds-Downgrades:
(22.11.2022/fc/n/s)
Es seien deutlich mehr Produkte herab- als heraufgestuft worden. Erfreulich dagegen: 33 Portfolios hätten gleich bei ihrer ersten Beurteilung ein Top-Rating erhalten.
Der AB SICAV I-Low Volatility Equity Pf (ISIN LU0861579265 / WKN A141C0) trage nach mehr als drei Jahren wieder ein Spitzenrating. Der Fonds investiere in ertragreiche globale Aktien und wolle dabei die Volatilität und die Verluste minimieren. Der bottom-up-basierte Anlageprozess habe zum Ziel, in attraktive Aktien hinsichtlich Qualität, Stabilität und Bewertung zu investieren.
Das Portfolio bestehe derzeit aus 87 Titeln, die größten Positionen seien Microsoft (4,0%), AutoZone (2,9%) und Apple (2,7%). Der Fonds könne mit exzellenten Ergebnissen auf der Rendite- und Risikoseite überzeugen. Über drei und fünf Jahre liege er mit 7,8% und 9,1% p.a. deutlich vor dem Durchschnitt der Peergroup Aktien Welt mit 5,9% und 5,4% p.a. Die Volatilität und der maximale Verlust über drei Jahre lägen mit 15,1% und -18,3% unter dem Peergroup-Durchschnitt von 16,3% und -19,2%.
Die Wertentwicklung des Carmignac Patrimoine habe sich im Oktober weiter verbessert, sodass er nun nach mehr als einem Jahr mit unterdurchschnittlichem Rating auf ein durchschnittliches Rating (C) hochgestuft worden sei. Im Gegensatz zu seiner Peergroup könne der flexible Mischfonds maximal 60% seines Vermögens in Aktien anlegen, sodass er in steigenden Märkten generell durch eine schwächere Performance und niedrigere Risikokennzahlen auffalle.
Bei der Rendite liege der Fonds sowohl auf Jahressicht mit -16,3% als auch über fünf Jahre mit -1,3% p.a. deutlich hinter dem Durchschnitt der Peergroup Mischfonds Global flexibel von -11,1% und 0,6% p.a. Die Risikokennzahlen würden mit einer Volatilität und einem maximalen Verlust über drei Jahre von 7,5% und -12,2% etwas besser ausfallen als die der Peergroup mit 10,0% und -13,0%.

Der FSSA Asian Equity Plus habe per Ende Oktober sein Spitzenrating abgeben müssen und trage nun das zweithöchste Rating (B). Die Herabstufung folge aus einer Verschlechterung der Performance und des Risikos relativ zur Peergroup Aktien Asien Pazifik ex Japan. Das mit 55 Titeln fokussierte Portfolio werde seit 2003 von Fondsmanager Martin Lau verwaltet, der eine Bottom-up-Aktienauswahl treffe.
Die größten Positionen im Fonds würden HDFC Bank mit 6,5% sowie CSL und Taiwan Semiconductor mit jeweils 3,9% Anteil bilden. Die größten Länder seien China mit 24,3%, Indien mit 20,5% und Taiwan mit 7,7%. Während der Fonds über fünf Jahre vor seiner Vergleichsgruppe rangiere, liege die Performance auf Einjahressicht mit -18,6% unter dem Peergroup-Durchschnitt von -16,9%. Die Risikokennzahlen lägen über alle Betrachtungszeiträume unter den Mitbewerbern. Während der Fonds über drei Jahre eine Volatilität von 15,2% und einen maximalen Verlust von -17,9% verzeichnet habe, sei der Peergroup-Durchschnitt mit 16,3% und -21,2% im selben Zeitraum schwächer ausgefallen.
Im Oktober sei es insgesamt zu einer kräftigen Erholung an den Aktien- und Rentenmärkten gekommen. Von den 50 untersuchten Peergroups hätten 34 im Plus notiert. Das Feld hätten deutsche Aktien mit einem Monatsgewinn von 8,1% angeführt gefolgt von US-Nebenwerten mit 7,3% und Euroland-Aktien mit 7,2%. Auf der Verliererseite hätten dieses Mal chinesische Aktien mit -15,0% und chinesische A-Aktien mit -10,5% gestanden. Generell sei es für Schwellenländeraktien und -anleihen in diesem Monat nicht rund gelaufen. Die Währung US-Dollar habe ihren starken Aufwärtstrend gegenüber Euro nicht fortsetzen können und leicht im Minus notiert, was sich auch in den Verlusten der Peergroups Renten USD von -2,5% und Renten USD Corp. Inv. Grade von -2,3% geäußert habe.
Die zehn größten Fonds-Downgrades:
(22.11.2022/fc/n/s)
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