Fondsrating-Update September 2024 - Gemischte Ergebnisse auf Sektor- und Regionenebene - Fondsnews


26.09.24 14:07
Scope Fund Analysis GmbH

Berlin (www.fondscheck.de) - Die europäische Ratingagentur Scope hat ihre Urteile über fast 7.000 Fonds aktualisiert, so die Experten der Scope Fund Analysis GmbH.

Unter den Auf- und Absteigern im September sei eine Reihe prominenter Portfolios zu finden.

Fidelity Funds - Global Dividend mit Upgrade auf (B)-Rating

Der Fidelity Funds - Global Dividend (ISIN LU0731782826/ WKN A1JSY2) sei mit einem Volumen von knapp zwölf Mrd. Euro ein Schwergewicht. Seit seiner Auflegung 2012 werde er von Dan Roberts verwaltet. Neben der Dividende achte der Fondsmanager auf die Qualität und die Bewertung der Aktien im Portfolio. Aktuell werde Roberts insbesondere in den Sektoren Finanzen, Industrie und defensiver Konsum fündig, aber auch in der Technologiebranche. Die größten Titel im Portfolio seien Unilever mit 4,6%, Deutsche Börse mit 3,8% und Munich Re mit 3,5%. In den vergangenen fünf und drei Jahren habe der Fonds mit 8,7% und 8,0% p.a. vor der Peergroup mit 7,7% und 6,5% p.a. gelegen. Noch stärker habe er auf der Risikoseite punkten können. So seien Volatilität und maximaler Verlust über fünf Jahre mit 11,4% und -14,9% deutlich niedriger ausgefallen als in der Peergroup mit 13,0% und -20,4%.

BGF World Gold erneut mit Top-Rating

Goldaktien würden wieder ins Visier der Anleger rücken und damit auch der Klassiker BGF World Gold (ISIN LU0171305526/ WKN A0BMAL), dem nun nach acht Monaten mit (C)-Rating die Rückkehr in den Top-Ratingbereich gelinge. Fondsmanager Evy Hambro sei seit 2002 die Konstante im Fonds und werde seit 2015 vom zweiten Manager Tom Holl unterstützt. Die größten Positionen im mit aktuell 42 Titeln recht fokussierten Portfolio seien Newmont Corporation mit 8,8% Anteil, Agnico Eagle Mines mit 8,1% und Barrick Gold mit 7,7%. Im Peergroup-Vergleich überzeuge der Fonds vor allem auf der Risikoseite, während die Performance insgesamt eher durchschnittlich ausfalle. So habe er sich über fünf und drei Jahre mit 4,5% und 6,0% p.a. im Vergleich zur Peergroup mit 5,5% und 5,7% p.a. teils schlechter, teils besser geschlagen. Volatilität und maximaler Verlust über fünf Jahre seien mit 31,2% und -28,6% besser ausgefallen als in der Peergroup mit 33,2% und -29,5%.

DWS Vermögensbildungsfonds I von (A) auf (B) heruntergestuft

Der Klassiker DWS Vermögensbildungsfonds I (ISIN DE0008476524/ WKN 847652) müsse nach anderthalb Jahren sein Spitzenrating abgeben. Grund hierfür sei eine Abschwächung der Performance in den vergangenen Monaten. Fondsmanager Andre Köttner sei nun seit mehr als zehn Jahren am Ruder des Fonds. Er wähle die Aktien im Fonds nach fundamentalen Kriterien aus und habe dabei bislang eine leichte Neigung zu Blend- und Wachstumstiteln gezeigt. Die größten Unternehmen im Portfolio mit derzeit 136 Aktien seien Alphabet mit 8,4%, Taiwan Semiconductor mit 4,7% und Microsoft mit 3,4%. In der Rendite- und Risikobetrachtung schlage sich der globale Aktienfonds weiterhin gut. Über fünf und drei Jahre habe seine Wertentwicklung mit 12,0% und 8,2% p.a. deutlich über dem Peergroup-Durchschnitt von 8,8% und 4,0% p.a. gelegen. Auch die Risikoseite über fünf Jahre habe mit niedrigerer Volatilität und geringerem maximalem Verlust von 12,8% und -16,7% gegenüber 13,9% und -19,2% im Peergroup-Durchschnitt überzeugt.

Top- und Flop-Peergroups im vergangenen Monat

Die Ergebnisse im August seien wieder gemischter ausgefallen, jedoch habe noch etwas mehr als die Hälfte der Vergleichsgruppen im Plus gelegen (32 von 60). Den höchsten Zuwachs hätten im vergangenen Monat zwei Sektor-Peergroups verbucht: Immobilienaktien Welt mit 2,8% und Aktien Gesundheitswesen Welt mit 2,1%. Die nächsten Plätze seien von europäischen Peergroups geprägt gewesen, die im August eine Renaissance erfahren hätten. Nachhaltige Fonds und Dividendentitel hätten mit einem Plus von 1,5% die Nase vorn gehabt, gefolgt von Aktien Euroland und Aktien Europa. Auf der Verliererseite hingegen stünden wieder einmal chinesische A-Aktien und chinesische Aktien mit -3,5% und -2,3%. Auch Nebenwerte, insbesondere aus Nordamerika, hätten mit -2,2% einen schwachen Monat erlebt. US-Dollar-Geldmarktfonds und globale Technologietitel hätten ebenfalls in der Breite nachgegeben. (26.09.2024/fc/n/s)





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