Freier Fondsvertrieb: Welche Investmenthäuser besonders beliebt sind - Fondsnews


14.04.22 17:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Eine exklusive Analyse von "FONDS professionell" zeigt, welche Investmentgesellschaften den freien Fondsvertrieb dominieren, so die Experten von "FONDS professionell".

Das aktuelle Top-Ten-Ranking zeige, welche KVGen zu den Aufsteigern gehören würden - und wer Plätze abgeben müsse.

Viele Aufsteiger und ein überraschender Wechsel auf dem Siegertreppchen: In dem von "FONDS professionell" halbjährlich erstellten Topseller-Ranking der freien Fondsvertriebe hätten einige KVGen ihre Platzierung deutlich verbessern können, was auf der anderen Seite wiederum bedeute, dass sich einige Fondshäuser diesmal mit niedrigeren Platzierungen zufriedengeben müssten. So habe etwa Franklin Templeton vor einem halben Jahr noch den dritten Platz im Topseller-Ranking der Pools belegt, diesmal sei das Haus gar nicht in der Spitzengruppe vertreten.

Neben den beliebtesten Investmenthäusern im freien Vertrieb habe "FONDS professionell" auch analysiert, welche Produkte im zweiten Halbjahr den stärksten Nettoabsatz hätten verzeichnen können. Im Ranking ganz oben sei dabei einmal mehr der Flossbach von Storch Multiple Opportunities zu finden. Der Substanz-Fonds von Oddo BHF AM habe sich auf Anhieb im Spitzenfeld der beliebtesten Produkte im freien Fondsvertrieb positionieren können.

Welche Investmentgesellschaften würden zu den absatzstärksten KVGen im freien Fondsvertrieb zählen?

Platz 1: BlackRock
Auf dem ersten Platz habe sich der Fondsriese BlackRock behaupten können. 12,52 Prozent hätten die Fonds aus dem Haus zu den Nettomittelzuflüssen der Pools beigetragen. Im ersten Halbjahr 2021 habe diese Quote bei 5,13 Prozent gelegen, womit BlackRock Platz sieben belegt habe.

Platz 2: DWS
Die DWS sei im Halbjahresvergleich von Platz sechs aufgestiegen. Der NMZ-Anteil der Gesellschaft sei von 5,20 auf 11,17 Prozent geklettert.

Platz 3: Flossbach von Storch
Der Kölner Vermögensverwalter Flossbach von Storch, der zuvor viermal in Serie an der Spitze des Rankings gestanden habe, müsse sich diesmal mit einem dennoch sehr guten Platz drei begnügen. Der NMZ-Anteil habe aktuell bei 10,55 Prozent gelegen, nach 14,39 vor sechs Monaten.

Platz 4: Acatis KVG
Die Acatis KVG sei ebenfalls aufgestiegen und lande diesmal auf dem vierten Rang. Der NMZ-Anteil habe im ersten Semester 2021 genau 5,46 Prozent betragen. Sechs Monate danach seien es 8,95 Prozent gewesen, womit die KVG einen Platz aufsteige.

Platz 5: Oddo BHF AM
Oddo BHF AM habe einen großen Sprung nach vorne gemacht. Mit einem Anstieg des NMZ-Anteils von 0,35 auf sagenhafte 5,95 Prozent sei die Fondsgesellschaft von Platz 42 auf Rang fünf vorgerückt.

Platz 6: DJE Kapital
Nach oben sei es indes für die DJE Kapital gegangen: Die Gesellschaft sei bei der letzten Erhebung mit einem NMZ-Anteil von 3,64 Prozent auf Platz neun gelandet. Der aktuelle NMZ-Anteil habe 4,42 Prozent betragen, was für Rang sechs reiche.

Platz 7: Dimensional Funds
Dimensional Funds belege mit einem NMZ-Anteil von 4,04 Prozent Platz sieben. In der ersten Jahreshälfte 2021 sei das Investmenthaus mit einem NMZ-Anteil von 5,49 noch auf Platz vier der Bestseller-Liste im Fondsvertrieb zu finden gewesen.

Platz 8: HANSAINVEST
HANSAINVEST sei innerhalb der absatzstärksten Investmentgesellschaft von Platz zwei abgestiegen. Der NMZ-Anteil von 3,71 Prozent im zweiten Halbjahr 2021 (nach 7,24 Prozent in der ersten Jahreshälfte 2021) habe diesmal "nur" für Rang acht gereicht.

Platz 9: Lyxor / Amundi ETF
Die inzwischen von Amundi übernommene Lyxor habe sich bei diesem Ranking deutlich verbessern können: Nach Platz 16 und einem NMZ-Anteil von 1,73 Prozent im ersten Halbjahr 2021 habe das Haus aktuell 2,38 Prozent zum Absatz der Maklerpools beigetragen.

Platz 10: Intreal
Auf dem zehnten Rang der absatzstärksten Investmentgesellschaften im freien Fondsvertrieb lande Intreal. Im ersten Semester 2021 habe der Asset Manager noch 2,67 Prozent zu den Nettomittelzuflüssen (NMZ) der österreichischen Maklerpools beigesteuert. Diesmal seien es 2,32 Prozent gewesen. (News vom 13.04.2022) (14.04.2022/fc/n/s)






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