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Gané-Duo setzt Erfolg in neuem Fonds fort - Fondsnews
25.07.25 10:08
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Knapp anderthalb Jahre ist es her, dass Acatis plötzlich einen neuen Manager für die Value-Event-Strategie einsetzte, so die Experten von "FONDS professionell".
Den beiden Gané-Gründern sei der Ärger über die Trennung immer noch anzumerken. Immerhin: Ihr neuer Fonds laufe gut - sowohl mit Blick auf die Performance als auch im Vertrieb.
Uwe Rathausky und Henrik Muhle würden mit ihrem Gané Value Event Fund (ISIN DE000A3ERNP9/ WKN: A3ERNP) an die Erfolge anknüpfen, die sie bis Februar 2024 als Berater des Acatis Value Event Fonds hätten feiern können. Sowohl mit Blick auf die Wertentwicklung als auch beim Nettomittelaufkommen habe ihr neuer Fonds zuletzt spürbar vor dem Acatis-Produkt gelegen.
Zur Erinnerung: Am 12. Februar 2024 habe Acatis überraschend mitgeteilt, die Zusammenarbeit mit der Investmentboutique Gané zu beenden, was in der Branche für hitzige Diskussionen gesorgt habe. Die Gané-Gründer Rathausky und Muhle hätten den 2008 aufgelegten Fonds bis dato sehr erfolgreich gesteuert und zu einem Topseller anwachsen lassen - zum Zeitpunkt der Trennung hätten rund acht Milliarden Euro im Fonds gelegen.
Rathausky und Muhle hätten sich um die Früchte ihrer Arbeit gebracht gesehen. Sie hätten ihre Anlagestrategie in einem anderen Fonds fortgeführt und viele Anleger davon überzeugen können, ihnen zu folgen: Ihr Gané Value Event Fund verwalte mittlerweile fast 1,2 Milliarden Euro. Der Acatis-Fonds dagegen habe insbesondere direkt nach dem Managementwechsel hohe Abflüsse zu verzeichnen gehabt, sich danach jedoch stabilisiert. Allerdings verwalte er mit zuletzt knapp 6,4 Milliarden Euro immer noch deutlich weniger Geld als zu seinen Hochzeiten.
Hohe Zuflüsse
Im Gespräch mit "FONDS professionell ONLINE" verweise Rathausky darauf, dass der Gané Value Event Fund seinen Anlegern seit Jahresbeginn einen Gewinn von gut drei Prozent beschert habe. Der Acatis Value Event Fonds liege 2025 hauchdünn im Minus (Stand: 22.7.). Schon im Jahr 2024 habe das Gané-Duo mit seinem neuen Fonds etwas besser abgeschnitten als die Value-Event-Strategie ihres früheren Geschäftspartners.
Bei Anlegern und Vertriebspartnern komme die offensichtlich konstante Managementleistung gut an. Ein großer Teil des aktuell verwalteten Vermögens sei zwar schon in den ersten Monaten nach der Trennung von Acatis in den neuen Mischfonds von Gané geflossen. Doch die Zuflüsse würden anhalten: Im ersten Halbjahr 2025 habe der Fonds unterm Strich 192,4 Millionen Euro eingesammelt, zeige eine Analyse des Beratungshauses Pro Boutiquenfonds. Nur zwei Produkte unabhängiger Asset Manager aus Deutschland hätten es geschafft, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr Geld einzuwerben.
Stress reduzieren
Rathausky und Muhle würden damit werben, mit Value-Investing und Event-Orientierung zwei Anlagestile zu kombinieren. "Value bedeutet für uns, dass wir in wunderbare Geschäftsmodelle mit einem guten Management zu einem attraktiven Preis investieren", erläutere Rathausky. "Events wiederum sind positive unternehmensspezifische Ereignisse, die ein Investment beflügeln oder zumindest das Abwärtsrisiko begrenzen."
Mit der Kombination aus beidem versuche Gané, sowohl das fundamentale als auch das marktpreisbedingte Risiko einer Investition einzugrenzen. "Natürlich gelingt uns das nicht immer gleichermaßen gut", räume der Portfoliomanager ein. "Wir reduzieren aber mit dieser Herangehensweise auf Fondsebene das Abwärtsrisiko - die Maximum Drawdowns, die wir als Stress bezeichnen - im Vergleich zum Gesamtmarkt systematisch, ohne auf eine ansprechende Rendite verzichten zu müssen."
Zwei Seiten der gleichen Medaille
Bei der Titelauswahl gehen Muhle und Rathausky eigenen Angaben zufolge äußere selektiv vor. Die jährlich zu erwartende Rendite solle bei Anleihen mindestens sechs Prozent und bei Aktien zehn Prozent betragen. "Aktien sind für uns Eigenkapitalanleihen, deren Renditen wir mit klassischen Fremdkapitalanleihen vergleichen", erläutere Rathausky.
Er spreche von zwei Seiten der gleichen Medaille. "Durch eine zahlungsstromorientierte Betrachtungsweise und die Ermittlung einer zeitgewichteten Rendite können wir die Investments beider Assetklassen miteinander vergleichen", so der Gané-Mitgründer. Dafür sei es aber notwendig, mit Blick auf die Zahlungsströme eines Unternehmens ein hohes Maß an Planbarkeit und Sicherheit zu haben. "Deswegen investieren wir im Aktienbereich in 'Gewinnerunternehmen' und bei Anleihen in die 'finanzielle Stabilität' eines Unternehmens." (News vom 24.07.2025) (25.07.2025/fc/n/s)
Den beiden Gané-Gründern sei der Ärger über die Trennung immer noch anzumerken. Immerhin: Ihr neuer Fonds laufe gut - sowohl mit Blick auf die Performance als auch im Vertrieb.
Uwe Rathausky und Henrik Muhle würden mit ihrem Gané Value Event Fund (ISIN DE000A3ERNP9/ WKN: A3ERNP) an die Erfolge anknüpfen, die sie bis Februar 2024 als Berater des Acatis Value Event Fonds hätten feiern können. Sowohl mit Blick auf die Wertentwicklung als auch beim Nettomittelaufkommen habe ihr neuer Fonds zuletzt spürbar vor dem Acatis-Produkt gelegen.
Zur Erinnerung: Am 12. Februar 2024 habe Acatis überraschend mitgeteilt, die Zusammenarbeit mit der Investmentboutique Gané zu beenden, was in der Branche für hitzige Diskussionen gesorgt habe. Die Gané-Gründer Rathausky und Muhle hätten den 2008 aufgelegten Fonds bis dato sehr erfolgreich gesteuert und zu einem Topseller anwachsen lassen - zum Zeitpunkt der Trennung hätten rund acht Milliarden Euro im Fonds gelegen.
Rathausky und Muhle hätten sich um die Früchte ihrer Arbeit gebracht gesehen. Sie hätten ihre Anlagestrategie in einem anderen Fonds fortgeführt und viele Anleger davon überzeugen können, ihnen zu folgen: Ihr Gané Value Event Fund verwalte mittlerweile fast 1,2 Milliarden Euro. Der Acatis-Fonds dagegen habe insbesondere direkt nach dem Managementwechsel hohe Abflüsse zu verzeichnen gehabt, sich danach jedoch stabilisiert. Allerdings verwalte er mit zuletzt knapp 6,4 Milliarden Euro immer noch deutlich weniger Geld als zu seinen Hochzeiten.
Hohe Zuflüsse
Im Gespräch mit "FONDS professionell ONLINE" verweise Rathausky darauf, dass der Gané Value Event Fund seinen Anlegern seit Jahresbeginn einen Gewinn von gut drei Prozent beschert habe. Der Acatis Value Event Fonds liege 2025 hauchdünn im Minus (Stand: 22.7.). Schon im Jahr 2024 habe das Gané-Duo mit seinem neuen Fonds etwas besser abgeschnitten als die Value-Event-Strategie ihres früheren Geschäftspartners.
Stress reduzieren
Rathausky und Muhle würden damit werben, mit Value-Investing und Event-Orientierung zwei Anlagestile zu kombinieren. "Value bedeutet für uns, dass wir in wunderbare Geschäftsmodelle mit einem guten Management zu einem attraktiven Preis investieren", erläutere Rathausky. "Events wiederum sind positive unternehmensspezifische Ereignisse, die ein Investment beflügeln oder zumindest das Abwärtsrisiko begrenzen."
Mit der Kombination aus beidem versuche Gané, sowohl das fundamentale als auch das marktpreisbedingte Risiko einer Investition einzugrenzen. "Natürlich gelingt uns das nicht immer gleichermaßen gut", räume der Portfoliomanager ein. "Wir reduzieren aber mit dieser Herangehensweise auf Fondsebene das Abwärtsrisiko - die Maximum Drawdowns, die wir als Stress bezeichnen - im Vergleich zum Gesamtmarkt systematisch, ohne auf eine ansprechende Rendite verzichten zu müssen."
Zwei Seiten der gleichen Medaille
Bei der Titelauswahl gehen Muhle und Rathausky eigenen Angaben zufolge äußere selektiv vor. Die jährlich zu erwartende Rendite solle bei Anleihen mindestens sechs Prozent und bei Aktien zehn Prozent betragen. "Aktien sind für uns Eigenkapitalanleihen, deren Renditen wir mit klassischen Fremdkapitalanleihen vergleichen", erläutere Rathausky.
Er spreche von zwei Seiten der gleichen Medaille. "Durch eine zahlungsstromorientierte Betrachtungsweise und die Ermittlung einer zeitgewichteten Rendite können wir die Investments beider Assetklassen miteinander vergleichen", so der Gané-Mitgründer. Dafür sei es aber notwendig, mit Blick auf die Zahlungsströme eines Unternehmens ein hohes Maß an Planbarkeit und Sicherheit zu haben. "Deswegen investieren wir im Aktienbereich in 'Gewinnerunternehmen' und bei Anleihen in die 'finanzielle Stabilität' eines Unternehmens." (News vom 24.07.2025) (25.07.2025/fc/n/s)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 101,62 € | 102,26 € | -0,64 € | -0,63% | 17.04./08:02 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A3ERNP9 | A3ERNP | 113,28 € | 96,11 € | |
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