Gold leichter, Silber gibt ab


03.03.11 12:04
aktiencheck.de

New York (aktiencheck.de AG) - Der Goldpreis hat nach der starken Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage am Donnerstag mit Gewinnmitnahmen zu kämpfen.

Aktuell verbilligt sich der März-Kontrakt an der Terminbörse NYMEX um 5,5 US-Dollar auf 1.431,80 US-Dollar je Feinunze. Zuletzt hatte das gelbe Edelmetall als Krisenwährung von den anhaltenden Unruhen im Nahen Osten sowie in Libyen profitiert und konnte sich deutlich oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 1,400 US-Dollar je Feinunze etablieren. Weiter angespannt bleibt die Situation in Libyen, wobei sich der geschwächte Diktator Gaddafi trotz massiven Widerstands offenbar mit allen Mitteln an der Macht halten will. Einigen Medienberichten zufolge kontrollieren die Rebellen in Libyen allerdings bereits weite Teile des Landes, wobei viele Marktbeobachter von einem baldigen Sturz von Gaddafi ausgehen. Unterdessen gehen die Massenproteste in anderen Ländern des Nahen Ostens wie beispielsweise im Jemen oder Saudi-Arabien unvermindert weiter, was von vielen Marktteilnehmern vor dem Hintergrund möglicher Engpässe bei der Ölversorgung mit Sorge beobachtet wird. Neben den anhaltenden Unruhen im Nahen Osten und Libyen hatten auch wachsende Inflationssorgen zu einer deutlich höheren Goldnachfrage beigetragen.

Silber gibt derzeit leicht nach und verbilligt sich um 16 Cents auf 34,67 US-Dollar je Feinunze.

Aus den USA werden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Arbeitsproduktivität und der ISM Dienstleistungsindex gemeldet. (03.03.2011/ac/n/m)




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