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Goldpreis zieht an, Silber gefragt
04.04.11 12:54
aktiencheck.de
New York (aktiencheck.de AG) - Der Goldpreis zeigt sich zu Beginn der neuen Handelswoche fester.
Aktuell verteuert sich der Preis für eine Feinunze Gold an der Terminbörse NYMEX um 4,8 US-Dollar auf 1.432,30 US-Dollar je Feinunze. Dabei steht vor allem der weiter schwelende Libyen-Konflikt im Fokus der Marktteilnehmer. In den vergangenen Wochen hat sich die Lage in dem nordafrikanischen Land weiter zugespitzt, wobei die Rebellen neuesten Medienberichten zufolge durch regierungstreue Truppen des Diktators Gaddafi offenbar mehr und mehr zurückgedrängt werden. Daran kann offenbar auch das Eingreifen der UNO wenig ändern, die auf der Grundlage eines Mandats weitere Luftangriffe zum Schutz der Zivilbevölkerung fliegen. Da Libyen als einer der wichtigsten Ölexporteure weltweit gilt, wird die Situation von vielen Marktteilnehmern besonders kritisch beobachtet. Gold konnte als Krisenwährung von den Auseinandersetzungen in Nordafrika sowie in zahlreichen Staaten des Nahen Ostens profitieren.
Daneben rückt auch die EU-Schuldenkrise wieder in den Fokus. Nachdem die Bonität des hochverschuldeten Euro-Landes Portugal zuletzt mehrfach abgestuft worden war, mehren sich die Spekulationen über milliardenschwere Beihilfen für das krisengeschüttelte Land. Auch Irland benötigte zuletzt weitere 24 Mrd. Euro, um Löcher im maroden Bankensystem der Grünen Insel zu stopfen. Gold war zuletzt als "sicherer Hafen" zur Absicherung gegen Wechselkursschwankungen und mögliche Staatspleiten in den Fokus von Investoren gerückt.
Silber präsentiert sich aktuell ebenfalls fester. Derzeit legt der April-Future für das auch in der Industrie gefragte Edelmetall an der Terminbörse NYMEX um 68 Cents auf 38,42 US-Dollar zu.
Am Nachmittag stehen keine relevanten US-Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. (04.04.2011/ac/n/m)
Aktuell verteuert sich der Preis für eine Feinunze Gold an der Terminbörse NYMEX um 4,8 US-Dollar auf 1.432,30 US-Dollar je Feinunze. Dabei steht vor allem der weiter schwelende Libyen-Konflikt im Fokus der Marktteilnehmer. In den vergangenen Wochen hat sich die Lage in dem nordafrikanischen Land weiter zugespitzt, wobei die Rebellen neuesten Medienberichten zufolge durch regierungstreue Truppen des Diktators Gaddafi offenbar mehr und mehr zurückgedrängt werden. Daran kann offenbar auch das Eingreifen der UNO wenig ändern, die auf der Grundlage eines Mandats weitere Luftangriffe zum Schutz der Zivilbevölkerung fliegen. Da Libyen als einer der wichtigsten Ölexporteure weltweit gilt, wird die Situation von vielen Marktteilnehmern besonders kritisch beobachtet. Gold konnte als Krisenwährung von den Auseinandersetzungen in Nordafrika sowie in zahlreichen Staaten des Nahen Ostens profitieren.
Silber präsentiert sich aktuell ebenfalls fester. Derzeit legt der April-Future für das auch in der Industrie gefragte Edelmetall an der Terminbörse NYMEX um 68 Cents auf 38,42 US-Dollar zu.
Am Nachmittag stehen keine relevanten US-Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. (04.04.2011/ac/n/m)
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