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LGIM verstärkt sein Klima-Engagement - Fondsnews
15.06.23 16:02
Legal & General IM
London (www.fondscheck.de) - Legal & General Investment Management (LGIM) hat zum siebten Mal einen Bericht über sein Klima-Engagement im "Climate Impact Pledge" veröffentlicht, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemitteilung:
Die jährliche Dokumentation zeigt, bei welchen Unternehmen und mit welchem Ergebnis sich LGIM für den Klimawandel und den Übergang zu Netto-Null-Emissionen einsetzt.
Da das Zeitfenster zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad immer kleiner wird, hat LGIM 2022 den Geltungsbereich des Climate Impact Pledges erweitert und nimmt mehr Unternehmen als je zuvor durch Abstimmungen und Sanktionen in die Pflicht. LGIM bewertet nun mehr als 5.000 Unternehmen in 20 klimakritischen Sektoren. Dies ist ein bedeutender Fortschritt gegenüber den rund 1.000 Unternehmen in 15 Sektoren des letztjährigen Climate Impact Pledges.
Als Ergebnis dieses erweiterten Ansatzes hat LGIM mit seiner quantitativen Analyse 299 Unternehmen identifiziert, die möglicherweise bei Hauptversammlungsabstimmungen sanktioniert werden, weil sie die Mindeststandards für den Umgang mit Klimarisiken nicht erfüllen.
Zusätzlich zu seiner quantitativen Unternehmensanalyse hat LGIM 105 so genannte "Dial Mover"-Unternehmen im Jahr 2022 identifiziert, mit denen LGIM gezielter und direkter in Kontakt getreten ist - ein Anstieg von 75 Prozent gegenüber den 60 Unternehmen, die 2021 herausgefiltert wurden. "Dial Mover" sind Unternehmen, die aufgrund ihrer Größe und ihres Potenzials in ihrem Sektor Klimaschutzmaßnahmen vorantreiben können. Das Engagement wird in der Regel von Jahr für Jahr vorangetrieben. LGIM fördert Veränderungen und zieht Konsequenzen durch Abstimmungssanktionen und das Abziehen des investierten Kapitals bei entsprechenden Fonds.
LGIM wird Sanktionen gegen 43 dieser "Dial Mover" verhängen - einschließlich der Unternehmen auf seiner Ausschlussliste. Es gibt 12 Unternehmen, die von einer Desinvestition betroffen sein können: AIG, China Construction Bank, China Resources Cement, Exxon Mobil, Hormel, Industrial Commercial Bank of China, Invitation Homes, KEPCO, Loblaw, MetLife, PPL und Sysco.
LGIM hat außerdem bei zwei weiteren Unternehmen - Air China und COSCO Shipping Holdings - angekündigt, seine Anteile zu verkaufen, da diese die von LGIM gesetzten Klimastandards nicht erfüllen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Unternehmen, von denen LGIM sein investiertes Kapital abzieht, auf 14.
Eine positive Entwicklung ist, dass der Dialog mit China Mengniu Dairy wieder aufgenommen wurde. Nach direktem Engagement hat das Unternehmen nun eine Politik zur Abholzung von Wäldern veröffentlicht, sich zur Kohlenstoffneutralität bis 2050 verpflichtet und die Mindeststandards von LGIM erfüllt.
Michael Marks, Head of Investment Stewardship bei Legal & General Investment Management:
"Da das Zeitfenster für das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels bis 2050 immer kleiner wird, ist der Handlungsbedarf für Unternehmen noch dringender geworden. Unternehmen, die zu langsam handeln, tragen zu systemischen Risiken bei. Es ist unerlässlich, dass Investoren ihren Teil dazu beitragen, indem sie ihr Engagement für den Klimaschutz weiter ausbauen und vertiefen und Unternehmen auffordern, ihre Aktivitäten zu steigern und die Emissionen zu reduzieren.
Unsere Erwartungen an Unternehmen steigen - von der Bekämpfung des Klimalobbyismus bis hin zur Einbeziehung des Biodiversitätsrisikos. Unzureichende Fortschritte stellen eine systemische Herausforderung dar, die wir weiterhin mit den uns zur Verfügung stehenden Instrumenten angehen werden; dazu gehören Stimmrechtssanktionen sowie die Option das investierte Kapital wieder abzuziehen."
Michelle Scrimgeour, CEO von Legal & General Investment Management:
"Es gab noch nie einen wichtigeren Zeitpunkt, um die generationenübergreifende Herausforderung des Klimawandels anzugehen. Doch nach einem Jahr geopolitischer und wirtschaftlicher Umwälzungen sind die weltweiten Bemühungen, die Energiewende voranzutreiben, ins Stocken geraten. Wir sind der Meinung, dass politische Entscheidungsträger, Investoren und Branchenchampions jedes ihnen zur Verfügung stehende legitime Instrument nutzen müssen, um das vom Klimawandel ausgehende Systemrisiko zu mindern. Jeder Teil der Weltwirtschaft muss sich darauf einstellen.
Als verantwortungsbewusster Investor ist es unsere Pflicht, den Unternehmen, in die wir investieren, klar zu signalisieren, welche Maßnahmen wir von ihnen erwarten, um die Marktstandards zu verbessern. Initiativen wie unser Climate Impact Pledge spielen dabei eine wichtige Rolle und zeigen, wie wir unser Ziel erreichen wollen: durch verantwortungsbewusstes Investieren eine bessere Zukunft zu schaffen. In dieser kritischen Phase ist es unerlässlich, dass wir alle aktiv werden. Ein Wandel ist noch möglich - wenn wir jetzt handeln. Die Welt hat die Mittel, sie braucht nur den Willen."
Erweiterung des Berichts um Risiken der biologischen Vielfalt und die Lobbyarbeit für das Klima
LGIM wird auch einen größeren Schwerpunkt auf die Verbindung zwischen Biodiversität und Netto-Null-Strategien sowie auf Lobbying-Aktivitäten für den Klimaschutz legen.
LGIM verlangt die folgenden Mindeststandards von den ausgewählten "Dial-Mover"-Unternehmen:
- LGIM erwartet umfassende, zertifizierte Netto-Null-Emissionsziele, einschließlich der Offenlegung eines Übergangsplans mit kurz- und mittelfristigen Zielen.
- Die Unternehmen müssen die Maßnahmen und Investitionen offenlegen, die sie zur Erreichung der Netto-Null-Stufe initiiert haben.
- Jedes Unternehmen soll offenlegen ob die Vergütung seiner Führungskräfte mit den kurz- und/oder mittelfristigen Emissionszielen des Unternehmens in Einklang steht.
- Um die vom Pariser Abkommen geforderten Rahmenbedingungen erreichen zu können, hat LGIM für alle Sektoren eine "rote Linie" für die Offenlegung von Klima-Lobbying-Aktivitäten festgelegt, einschließlich der Mitgliedschaft in Handelsverbänden. Außerdem hat LGIM dargelegt, welche Maßnahmen ergriffen werden, wenn die Strategie des Unternehmens nicht darauf ausgerichtet ist, das 1,5°C-Ziel zu erreichen.
- LGIM ist es wichtig, die biologische Vielfalt zu erhalten und für den Erhalt der Natur einzutreten und dabei die sozialen Auswirkungen zu berücksichtigen:
o Unternehmen in Sektoren, in denen ein klarer Zusammenhang zwischen biologischer Vielfalt und Netto-Null-Strategien besteht, sollten ihr Risikomanagement entsprechend anpassen sowie die ergriffenen Maßnahmen bewerten.
o In Sektoren, in denen die Energiewende direkte soziale Auswirkungen haben könnte, erwartet LGIM, dass die Dekarbonisierungsstrategien der Unternehmen Maßnahmen beinhalten, die für soziale Gerechtigkeit sorgen.
Öl & Gas erfüllt nicht die Standards von LGIM
Trotz Rekordgewinnen im Öl- und Gassektor hat mehr als ein Drittel der Unternehmen LGIMs Mindeststandards nicht erfüllt. Darüber hinaus haben die meisten keine ausreichenden Emissionsziele aufgestellt.
Dasselbe gilt für die Sektoren Banken, Versicherungen und Immobilien. LGIM ist jedoch der Ansicht, dass diese Branchen eine Vorreiterrolle spielen, wenn es darum geht, Kapital umzuverteilen und das Wirtschaftswachstum und CO2-Emissionen voneinander zu entkoppeln.
Liste der "klimakritischen" Sektoren wird erweitert
LGIM hat die Zahl der "klimakritischen" Sektoren von 15 auf 20 erhöht, darunter Forstwirtschaft, Papier und Zellstoff, Aluminium, Glas, Logistik und Energieversorger.
Infolgedessen verlangt LGIM von diesen Unternehmen höhere Standards und schneller umzusetzende Maßnahmen. Eine Reihe dieser neu aufgenommenen Sektoren wie Aluminium, Glas und Forstwirtschaft sind bereits führend, was den Umfang ihrer Aktivitäten und Ziele anbelangt; sie erfüllen LGIMs Mindeststandards.
Frankreich und Großbritannien führen bei Klimazielen, Verbesserungen in Asien
Während Großbritannien und Frankreich bei der Umsetzung der Klimaziele nach wie vor führend sind, haben koreanische und chinesische Unternehmen die größten Fortschritte gemacht. Die folgende Grafik vergleicht ausgewählte Länder auf Basis des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Auch Japan hat sich zwischen 2021 und 2023 deutlich verbessert.
Obwohl die USA ihre Durchschnittswerte von Jahr zu Jahr gesteigert haben, sind die Fortschritte im Vergleich zu anderen Regionen nach wie vor mit am geringsten.
LGIM verzeichnete weiterhin positive Rücklaufquoten von Unternehmen, mit denen sie in direktem Kontakt stehen, und konnte in diesem Jahr eine Rücklaufquote von 80 Prozent bei den Dial-Mover-Unternehmen, gegenüber 78 Prozent im Jahr 2022, verzeichnen.
Unternehmen in Schwellenländern - einschließlich China, Indien und Malaysia - reagierten weniger auf die Aufforderung von LGIM, sich in Klimafragen zu engagieren. Von den 21 Unternehmen, die nicht reagierten, waren 13 (62 Prozent) in Schwellenländern ansässig. Wenn Unternehmen auf die Anfragen von LGIM nicht reagieren, wird ihre Leistung anhand der öffentlichen Bekanntmachungen des Unternehmens und externer Quellen bewertet. (15.06.2023/fc/n/s)
Die jährliche Dokumentation zeigt, bei welchen Unternehmen und mit welchem Ergebnis sich LGIM für den Klimawandel und den Übergang zu Netto-Null-Emissionen einsetzt.
Da das Zeitfenster zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad immer kleiner wird, hat LGIM 2022 den Geltungsbereich des Climate Impact Pledges erweitert und nimmt mehr Unternehmen als je zuvor durch Abstimmungen und Sanktionen in die Pflicht. LGIM bewertet nun mehr als 5.000 Unternehmen in 20 klimakritischen Sektoren. Dies ist ein bedeutender Fortschritt gegenüber den rund 1.000 Unternehmen in 15 Sektoren des letztjährigen Climate Impact Pledges.
Als Ergebnis dieses erweiterten Ansatzes hat LGIM mit seiner quantitativen Analyse 299 Unternehmen identifiziert, die möglicherweise bei Hauptversammlungsabstimmungen sanktioniert werden, weil sie die Mindeststandards für den Umgang mit Klimarisiken nicht erfüllen.
Zusätzlich zu seiner quantitativen Unternehmensanalyse hat LGIM 105 so genannte "Dial Mover"-Unternehmen im Jahr 2022 identifiziert, mit denen LGIM gezielter und direkter in Kontakt getreten ist - ein Anstieg von 75 Prozent gegenüber den 60 Unternehmen, die 2021 herausgefiltert wurden. "Dial Mover" sind Unternehmen, die aufgrund ihrer Größe und ihres Potenzials in ihrem Sektor Klimaschutzmaßnahmen vorantreiben können. Das Engagement wird in der Regel von Jahr für Jahr vorangetrieben. LGIM fördert Veränderungen und zieht Konsequenzen durch Abstimmungssanktionen und das Abziehen des investierten Kapitals bei entsprechenden Fonds.
LGIM wird Sanktionen gegen 43 dieser "Dial Mover" verhängen - einschließlich der Unternehmen auf seiner Ausschlussliste. Es gibt 12 Unternehmen, die von einer Desinvestition betroffen sein können: AIG, China Construction Bank, China Resources Cement, Exxon Mobil, Hormel, Industrial Commercial Bank of China, Invitation Homes, KEPCO, Loblaw, MetLife, PPL und Sysco.
LGIM hat außerdem bei zwei weiteren Unternehmen - Air China und COSCO Shipping Holdings - angekündigt, seine Anteile zu verkaufen, da diese die von LGIM gesetzten Klimastandards nicht erfüllen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Unternehmen, von denen LGIM sein investiertes Kapital abzieht, auf 14.
Eine positive Entwicklung ist, dass der Dialog mit China Mengniu Dairy wieder aufgenommen wurde. Nach direktem Engagement hat das Unternehmen nun eine Politik zur Abholzung von Wäldern veröffentlicht, sich zur Kohlenstoffneutralität bis 2050 verpflichtet und die Mindeststandards von LGIM erfüllt.
Michael Marks, Head of Investment Stewardship bei Legal & General Investment Management:
"Da das Zeitfenster für das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels bis 2050 immer kleiner wird, ist der Handlungsbedarf für Unternehmen noch dringender geworden. Unternehmen, die zu langsam handeln, tragen zu systemischen Risiken bei. Es ist unerlässlich, dass Investoren ihren Teil dazu beitragen, indem sie ihr Engagement für den Klimaschutz weiter ausbauen und vertiefen und Unternehmen auffordern, ihre Aktivitäten zu steigern und die Emissionen zu reduzieren.
Unsere Erwartungen an Unternehmen steigen - von der Bekämpfung des Klimalobbyismus bis hin zur Einbeziehung des Biodiversitätsrisikos. Unzureichende Fortschritte stellen eine systemische Herausforderung dar, die wir weiterhin mit den uns zur Verfügung stehenden Instrumenten angehen werden; dazu gehören Stimmrechtssanktionen sowie die Option das investierte Kapital wieder abzuziehen."
Michelle Scrimgeour, CEO von Legal & General Investment Management:
"Es gab noch nie einen wichtigeren Zeitpunkt, um die generationenübergreifende Herausforderung des Klimawandels anzugehen. Doch nach einem Jahr geopolitischer und wirtschaftlicher Umwälzungen sind die weltweiten Bemühungen, die Energiewende voranzutreiben, ins Stocken geraten. Wir sind der Meinung, dass politische Entscheidungsträger, Investoren und Branchenchampions jedes ihnen zur Verfügung stehende legitime Instrument nutzen müssen, um das vom Klimawandel ausgehende Systemrisiko zu mindern. Jeder Teil der Weltwirtschaft muss sich darauf einstellen.
Als verantwortungsbewusster Investor ist es unsere Pflicht, den Unternehmen, in die wir investieren, klar zu signalisieren, welche Maßnahmen wir von ihnen erwarten, um die Marktstandards zu verbessern. Initiativen wie unser Climate Impact Pledge spielen dabei eine wichtige Rolle und zeigen, wie wir unser Ziel erreichen wollen: durch verantwortungsbewusstes Investieren eine bessere Zukunft zu schaffen. In dieser kritischen Phase ist es unerlässlich, dass wir alle aktiv werden. Ein Wandel ist noch möglich - wenn wir jetzt handeln. Die Welt hat die Mittel, sie braucht nur den Willen."
Erweiterung des Berichts um Risiken der biologischen Vielfalt und die Lobbyarbeit für das Klima
LGIM wird auch einen größeren Schwerpunkt auf die Verbindung zwischen Biodiversität und Netto-Null-Strategien sowie auf Lobbying-Aktivitäten für den Klimaschutz legen.
LGIM verlangt die folgenden Mindeststandards von den ausgewählten "Dial-Mover"-Unternehmen:
- Die Unternehmen müssen die Maßnahmen und Investitionen offenlegen, die sie zur Erreichung der Netto-Null-Stufe initiiert haben.
- Jedes Unternehmen soll offenlegen ob die Vergütung seiner Führungskräfte mit den kurz- und/oder mittelfristigen Emissionszielen des Unternehmens in Einklang steht.
- Um die vom Pariser Abkommen geforderten Rahmenbedingungen erreichen zu können, hat LGIM für alle Sektoren eine "rote Linie" für die Offenlegung von Klima-Lobbying-Aktivitäten festgelegt, einschließlich der Mitgliedschaft in Handelsverbänden. Außerdem hat LGIM dargelegt, welche Maßnahmen ergriffen werden, wenn die Strategie des Unternehmens nicht darauf ausgerichtet ist, das 1,5°C-Ziel zu erreichen.
- LGIM ist es wichtig, die biologische Vielfalt zu erhalten und für den Erhalt der Natur einzutreten und dabei die sozialen Auswirkungen zu berücksichtigen:
o Unternehmen in Sektoren, in denen ein klarer Zusammenhang zwischen biologischer Vielfalt und Netto-Null-Strategien besteht, sollten ihr Risikomanagement entsprechend anpassen sowie die ergriffenen Maßnahmen bewerten.
o In Sektoren, in denen die Energiewende direkte soziale Auswirkungen haben könnte, erwartet LGIM, dass die Dekarbonisierungsstrategien der Unternehmen Maßnahmen beinhalten, die für soziale Gerechtigkeit sorgen.
Öl & Gas erfüllt nicht die Standards von LGIM
Trotz Rekordgewinnen im Öl- und Gassektor hat mehr als ein Drittel der Unternehmen LGIMs Mindeststandards nicht erfüllt. Darüber hinaus haben die meisten keine ausreichenden Emissionsziele aufgestellt.
Dasselbe gilt für die Sektoren Banken, Versicherungen und Immobilien. LGIM ist jedoch der Ansicht, dass diese Branchen eine Vorreiterrolle spielen, wenn es darum geht, Kapital umzuverteilen und das Wirtschaftswachstum und CO2-Emissionen voneinander zu entkoppeln.
Liste der "klimakritischen" Sektoren wird erweitert
LGIM hat die Zahl der "klimakritischen" Sektoren von 15 auf 20 erhöht, darunter Forstwirtschaft, Papier und Zellstoff, Aluminium, Glas, Logistik und Energieversorger.
Infolgedessen verlangt LGIM von diesen Unternehmen höhere Standards und schneller umzusetzende Maßnahmen. Eine Reihe dieser neu aufgenommenen Sektoren wie Aluminium, Glas und Forstwirtschaft sind bereits führend, was den Umfang ihrer Aktivitäten und Ziele anbelangt; sie erfüllen LGIMs Mindeststandards.
Frankreich und Großbritannien führen bei Klimazielen, Verbesserungen in Asien
Während Großbritannien und Frankreich bei der Umsetzung der Klimaziele nach wie vor führend sind, haben koreanische und chinesische Unternehmen die größten Fortschritte gemacht. Die folgende Grafik vergleicht ausgewählte Länder auf Basis des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). Auch Japan hat sich zwischen 2021 und 2023 deutlich verbessert.
Obwohl die USA ihre Durchschnittswerte von Jahr zu Jahr gesteigert haben, sind die Fortschritte im Vergleich zu anderen Regionen nach wie vor mit am geringsten.
LGIM verzeichnete weiterhin positive Rücklaufquoten von Unternehmen, mit denen sie in direktem Kontakt stehen, und konnte in diesem Jahr eine Rücklaufquote von 80 Prozent bei den Dial-Mover-Unternehmen, gegenüber 78 Prozent im Jahr 2022, verzeichnen.
Unternehmen in Schwellenländern - einschließlich China, Indien und Malaysia - reagierten weniger auf die Aufforderung von LGIM, sich in Klimafragen zu engagieren. Von den 21 Unternehmen, die nicht reagierten, waren 13 (62 Prozent) in Schwellenländern ansässig. Wenn Unternehmen auf die Anfragen von LGIM nicht reagieren, wird ihre Leistung anhand der öffentlichen Bekanntmachungen des Unternehmens und externer Quellen bewertet. (15.06.2023/fc/n/s)


