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Lyxor AM bringt vier ETFs in Dtld. auf den Markt
24.05.07 11:15
Lyxor Asset Management
Paris (aktiencheck.de AG) - Aktienindices wie der DJ EURO STOXX 50 und der S&P 500 haben sich in den vergangenen Monaten positiv entwickelt, so Lyxor Asset Management in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der Pressemeldung:
Der marktbreite europäische Aktienindex legte seit Jahresbeginn um 8,2 Prozent zu, das US-Börsenbarometer erzielte im gleichen Zeitraum ein Plus von 7,5 Prozent (Stand: 21. Mai 2007). Und doch haben diese und die meisten anderen traditionellen Aktienindices eine Schwäche: Bereits teure Titel werden immer weiter übergewichtet, da die Nachfrage nach ihnen fast automatisch in steigenden Märkten zunimmt, und günstige Titel werden folglich immer weiter untergewichtet. Hintergrund ist, dass sich die Bedeutung der Aktien in herkömmlichen Indices allein nach der Marktkapitalisierung oder dem Marktwert bemisst.
Lyxor Asset Management bringt jetzt in Deutschland vier Exchange Traded Funds (ETFs) auf den Markt, die Investoren eine Lösung in Form einer fundamentalen Ausrichtung bieten: Den Lyxor ETF FTSE RAFI Europe, den Lyxor ETF FTSE RAFI Eurozone, den Lyxor ETF FTSE RAFI US 1.000 (ISIN FR0010400804 / WKN LYX0BN) und den Lyxor ETF FTSE RAFI Japan. Damit ist Lyxor AM der erste und bislang einzige ETF-Anbieter, der Investoren in Deutschland einen Zugang zu RAFI-Indices bietet.
Das Kürzel RAFI steht für die Firma des renommierten US-Wissenschaftlers Robert Arnott, Research Affiliates, und den Begriff "Fundamental Indexing". Research Affiliates veröffentlicht die innovativen Kursbarometer durch den Indexanbieter FTSE. Die Gewichtung der enthaltenen Aktien richtet sich nicht nach dem Marktwert, sondern nach vier fundamentalen Kriterien: Dividenden, Cashflow, Umsatz und Buchwert.
"Diese Zusammensetzung verhindert, dass sich die Portfoliogewichtung nur nach der Vorliebe für einzelne Titel oder nach deren Vernachlässigung richtet", erklärt Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft von Lyxor Asset Management in Deutschland und Österreich leitet. Denn die Folgen können schwerwiegend sein. Bei traditionellen Aktienindices gewinnen überbewertete Papiere im Aufschwung zunehmend an Gewicht, sodass sich das Risiko schließlich auf immer weniger Einzelwerte verteilt. Verlieren diese Titel jedoch plötzlich bei den Anlegern an Wertschätzung, wird auch der Index stark nach unten korrigiert.
Die fundamental ausgerichteten RAFI-Indices beheben diesen Nachteil und eignen sich damit hervorragend als Ergänzung zu den etablierten, nach Marktkapitalisierung gewichteten Marktbarometern. "Im Gegensatz zu einer Gleichgewichtung aller Aktien in einem Index - eine beliebte Strategie seit den 90er Jahren - umgehen die RAFI-Indices die mit einer Gleichgewichtung einhergehenden Probleme", sagt Meyer zu Drewer, der früher selbst lange Zeit als Fondsmanager arbeitete. Werden große und kleine Titel in einem Portfolio gleich gewichtet, so steigt zwar augenscheinlich die Rendite, das Risiko nimmt aber überproportional zu, da kleinere Werte wesentlich volatiler sind. Außerdem werden liquide und weniger liquide Werte gleichbehandelt - ein entscheidendes Problem bei der Umsetzung einer solchen Strategie.
Eine historische Rückrechnung für den Zeitraum von 1962 bis 2005 zeigt, dass RAFI-Indices sowohl in steigenden als auch in fallenden Märkten eine bessere Performance als herkömmliche Börsenbarometer erzielten. Während beispielsweise der RAFI 1.000-Index in diesem Zeitraum bei Bullen-Märkten um durchschnittlich 21,4 Prozent zulegte, erreichte der S&P 500-Index nur eine Wertsteigerung von 20,7 Prozent. Noch deutlicher ist der Unterschied bei fallenden Märkten. Bei einer solchen Börsenentwicklung fiel der S&P 500-Index um 22,2 Prozent, der RAFI 1.000-Index verzeichnete hingegen lediglich ein Minus von 17,0 Prozent. Insgesamt erzielte der RAFI 1.000-Index von 1962 bis 2005 im Durchschnitt eine Wertsteigerung von 12,33 Prozent pro Jahr und schlug den S&P 500 damit um rund zwei Prozentpunkte.
Mit den vier neuen Lyxor ETFs, die die Performance der RAFI-Indices nahezu eins zu eins abbilden, können Anleger von diesen Vorteilen profitieren. Hinzu kommt, dass das Aktienkursrisiko breit gestreut ist. Denn der FTSE RAFI 1.000-Index enthält die 1.000 nach fundamentalen Gesichtspunkten größten US-Aktiengesellschaften. Grundlage für die Referenzindices der drei anderen Lyxor ETFs ist der FTSE RAFI Global ex US 1.000-Index. Aus diesem Fundamentalindex, der 1.000 nicht in den USA gelistete Aktien umfasst, werden jeweils die japanischen und europäischen Titel sowie die Werte der Eurozone herausgefiltert. Dies ermöglicht den Investoren, bei ihrer Länder-Allokation regionale Schwerpunkte zu setzen. (24.05.2007/fc/n/n)
Der marktbreite europäische Aktienindex legte seit Jahresbeginn um 8,2 Prozent zu, das US-Börsenbarometer erzielte im gleichen Zeitraum ein Plus von 7,5 Prozent (Stand: 21. Mai 2007). Und doch haben diese und die meisten anderen traditionellen Aktienindices eine Schwäche: Bereits teure Titel werden immer weiter übergewichtet, da die Nachfrage nach ihnen fast automatisch in steigenden Märkten zunimmt, und günstige Titel werden folglich immer weiter untergewichtet. Hintergrund ist, dass sich die Bedeutung der Aktien in herkömmlichen Indices allein nach der Marktkapitalisierung oder dem Marktwert bemisst.
Lyxor Asset Management bringt jetzt in Deutschland vier Exchange Traded Funds (ETFs) auf den Markt, die Investoren eine Lösung in Form einer fundamentalen Ausrichtung bieten: Den Lyxor ETF FTSE RAFI Europe, den Lyxor ETF FTSE RAFI Eurozone, den Lyxor ETF FTSE RAFI US 1.000 (ISIN FR0010400804 / WKN LYX0BN) und den Lyxor ETF FTSE RAFI Japan. Damit ist Lyxor AM der erste und bislang einzige ETF-Anbieter, der Investoren in Deutschland einen Zugang zu RAFI-Indices bietet.
"Diese Zusammensetzung verhindert, dass sich die Portfoliogewichtung nur nach der Vorliebe für einzelne Titel oder nach deren Vernachlässigung richtet", erklärt Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft von Lyxor Asset Management in Deutschland und Österreich leitet. Denn die Folgen können schwerwiegend sein. Bei traditionellen Aktienindices gewinnen überbewertete Papiere im Aufschwung zunehmend an Gewicht, sodass sich das Risiko schließlich auf immer weniger Einzelwerte verteilt. Verlieren diese Titel jedoch plötzlich bei den Anlegern an Wertschätzung, wird auch der Index stark nach unten korrigiert.
Die fundamental ausgerichteten RAFI-Indices beheben diesen Nachteil und eignen sich damit hervorragend als Ergänzung zu den etablierten, nach Marktkapitalisierung gewichteten Marktbarometern. "Im Gegensatz zu einer Gleichgewichtung aller Aktien in einem Index - eine beliebte Strategie seit den 90er Jahren - umgehen die RAFI-Indices die mit einer Gleichgewichtung einhergehenden Probleme", sagt Meyer zu Drewer, der früher selbst lange Zeit als Fondsmanager arbeitete. Werden große und kleine Titel in einem Portfolio gleich gewichtet, so steigt zwar augenscheinlich die Rendite, das Risiko nimmt aber überproportional zu, da kleinere Werte wesentlich volatiler sind. Außerdem werden liquide und weniger liquide Werte gleichbehandelt - ein entscheidendes Problem bei der Umsetzung einer solchen Strategie.
Eine historische Rückrechnung für den Zeitraum von 1962 bis 2005 zeigt, dass RAFI-Indices sowohl in steigenden als auch in fallenden Märkten eine bessere Performance als herkömmliche Börsenbarometer erzielten. Während beispielsweise der RAFI 1.000-Index in diesem Zeitraum bei Bullen-Märkten um durchschnittlich 21,4 Prozent zulegte, erreichte der S&P 500-Index nur eine Wertsteigerung von 20,7 Prozent. Noch deutlicher ist der Unterschied bei fallenden Märkten. Bei einer solchen Börsenentwicklung fiel der S&P 500-Index um 22,2 Prozent, der RAFI 1.000-Index verzeichnete hingegen lediglich ein Minus von 17,0 Prozent. Insgesamt erzielte der RAFI 1.000-Index von 1962 bis 2005 im Durchschnitt eine Wertsteigerung von 12,33 Prozent pro Jahr und schlug den S&P 500 damit um rund zwei Prozentpunkte.
Mit den vier neuen Lyxor ETFs, die die Performance der RAFI-Indices nahezu eins zu eins abbilden, können Anleger von diesen Vorteilen profitieren. Hinzu kommt, dass das Aktienkursrisiko breit gestreut ist. Denn der FTSE RAFI 1.000-Index enthält die 1.000 nach fundamentalen Gesichtspunkten größten US-Aktiengesellschaften. Grundlage für die Referenzindices der drei anderen Lyxor ETFs ist der FTSE RAFI Global ex US 1.000-Index. Aus diesem Fundamentalindex, der 1.000 nicht in den USA gelistete Aktien umfasst, werden jeweils die japanischen und europäischen Titel sowie die Werte der Eurozone herausgefiltert. Dies ermöglicht den Investoren, bei ihrer Länder-Allokation regionale Schwerpunkte zu setzen. (24.05.2007/fc/n/n)
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