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Offene Immobilienfonds: Stiftung Warentest rät von Investments ab - Fondsnews
22.09.25 11:21
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Die Stiftung Warentest rät Anlegern davon ab, frisches Geld in offene Immobilienfonds zu stecken, so die Experten von "FONDS professionell".
"Wir empfehlen derzeit nicht, in offene Immobilienfonds zu investieren", heiße es in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift "Stiftung Warentest Finanzen" (früher "Finanztest"). "Nutzen Sie die Fonds auf keinen Fall als Alternative für sichere Anlagen wie Tages- oder Festgeld."
Die Stiftung habe auch eine Empfehlung für Anleger, die bereits Anteile an offenen Immobilienfonds im Depot hätten. Diese Investments sollten nicht mehr als zehn Prozent der Geldanlage ausmachen, heiße es in dem Beitrag. "Haben die Fonds mehr Gewicht, sollten Sie Anteile abstoßen", so der Ratschlag. Die Stiftung störe sich insbesondere an den "krassen Verlusten", die beim Uniimmo Wohnen ZBI (ISIN DE000A2DMVS1/ WKN A2DMVS) und dem Leading Cities Invest (ISIN DE0006791825/ WKN 679182) aufgelaufen seien. Auch die Renditen der anderen offenen Immobilienfonds seien "mager" ausgefallen, heiße es in dem Artikel.
Rekordhohe Abflüsse
Für Schlagzeilen gesorgt habe in den vergangenen Monaten insbesondere der Uniimmo Wohnen ZBI: Der einst über fünf Milliarden Euro schwere Fonds sei im Juni vergangenen Jahres auf einen Schlag um fast 17 Prozent abgewertet worden. Die Nachricht habe nicht nur betroffene Anleger, sondern auch Investoren anderer Immobilienfonds verunsichert – und außerdem Banken sowie Finanzberater, die die entsprechenden Produkte vermittelt hätten.
Seither würden den offenen Publikums-Immobilienfonds die Anleger in Scharen davonlaufen. Im Juli dieses Jahres hätten die Nettomittelabflüsse 889 Millionen Euro betragen - der höchste Wert seit der globalen Finanzkrise 2008. Insgesamt würden sich die Abflüsse seit Mitte 2024 auf mittlerweile 11,1 Milliarden Euro summieren, würden Zahlen des Analysehauses Barkow Consulting zeigen. Der hohe Abfluss im Juli sei zu einem großen Teil auf die Abwertung des ZBI-Fonds ein gutes Jahr zuvor zurückzuführen, denn die Anteile seien mit einer zwölfmonatigen Kündigungsfrist versehen. Mittlerweile habe Union Investment den Vertrieb des Fonds wieder aufgenommen. (22.09.2025/fc/n/s)
"Wir empfehlen derzeit nicht, in offene Immobilienfonds zu investieren", heiße es in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift "Stiftung Warentest Finanzen" (früher "Finanztest"). "Nutzen Sie die Fonds auf keinen Fall als Alternative für sichere Anlagen wie Tages- oder Festgeld."
Rekordhohe Abflüsse
Für Schlagzeilen gesorgt habe in den vergangenen Monaten insbesondere der Uniimmo Wohnen ZBI: Der einst über fünf Milliarden Euro schwere Fonds sei im Juni vergangenen Jahres auf einen Schlag um fast 17 Prozent abgewertet worden. Die Nachricht habe nicht nur betroffene Anleger, sondern auch Investoren anderer Immobilienfonds verunsichert – und außerdem Banken sowie Finanzberater, die die entsprechenden Produkte vermittelt hätten.
Seither würden den offenen Publikums-Immobilienfonds die Anleger in Scharen davonlaufen. Im Juli dieses Jahres hätten die Nettomittelabflüsse 889 Millionen Euro betragen - der höchste Wert seit der globalen Finanzkrise 2008. Insgesamt würden sich die Abflüsse seit Mitte 2024 auf mittlerweile 11,1 Milliarden Euro summieren, würden Zahlen des Analysehauses Barkow Consulting zeigen. Der hohe Abfluss im Juli sei zu einem großen Teil auf die Abwertung des ZBI-Fonds ein gutes Jahr zuvor zurückzuführen, denn die Anteile seien mit einer zwölfmonatigen Kündigungsfrist versehen. Mittlerweile habe Union Investment den Vertrieb des Fonds wieder aufgenommen. (22.09.2025/fc/n/s)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A2DMVS1 | A2DMVS | 37,82 € | 34,11 € | |
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