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Offene Immobilienfonds: Vermietungsquoten mit stabiler Entwicklung - Fondsnews
31.05.23 10:30
Scope Fund Analysis GmbH
Berlin (www.fondscheck.de) - Scope hat die Vermietungssituation von 27 offenen Immobilienpublikumsfonds mit einem Verkehrswertvolumen von mehr als 120 Mrd. Euro analysiert, so die Experten der Scope Fund Analysis GmbH.
Die nach dem Verkehrswert gewichtete Vermietungsquote (berechnet nach Nettosollmietertrag) habe Ende 2022 bei 94,1% gelegen und damit auf dem Niveau des Vorjahrs. Zum 30.04.2023 habe sie 93,8% betragen.
Die durchschnittliche Vermietungsquote habe 2019 mit 96,0% ihren Höhepunkt erreicht. Danach sei sie sukzessiv aufgrund der Corona-Pandemie auf 94,3% (2020) und 94,1% (2021) gefallen.
Das Spektrum der Vermietungsquoten habe Ende 2022 von 87% bis 100% gereicht. Die fünf größten Fonds (Verkehrswertvolumen über 10 Mrd. Euro) würden eine Vermietungsquote von 94,7% aufweisen. Sie würden somit den Wert der gesamten Branche übertreffen. Die Fonds mit einem Verkehrswertvolumen von weniger als 10 Mrd. Euro lägen mit einer Vermietungsquote von 93,2% unter dem Branchendurchschnitt.
Insgesamt hätten elf der 27 Fonds ihre Vermietungsquote verbessern können. Acht hätten ihre Quote um mehr als 0,3 Prozentpunkte (PP) gesteigert. Den höchsten Anstieg habe der grundbesitz europa mit +1,7 PP auf 92,6% verzeichnet. Grund: Zum einen hätten die 2021 fertiggestellten Immobilien im Jahr 2022 vermietet werden können, zum anderen seien teilweise Immobilien mit niedrigen Vermietungsquoten veräußert worden.
Sechs Fonds seien konstant geblieben (+/- 0,1 PP), zehn Fonds hätten einen Rückgang verzeichnet. Bei drei Fonds sei die Vermietungsquote um -0,2 bis -0,5 PP gesunken, bei sechs Fonds um -0,5 bis -1,0 PP. Ein Fonds habe bei einer Verschlechterung von über 1,0 PP gelegen. Den höchsten Rückgang weise der Swiss Life REF (DE) European Real Estate Living and Working mit 2,4 PP auf 91,7% auf. Zum 30.04.2023 habe jedoch die Vermietungsquote von 91,7% auf 93,1% gesteigert werden können.
Trotz des spürbaren Rückgangs im Rahmen der Corona-Krise, des Kriegs in der Ukraine und den damit verbundenen geopolitischen Veränderungen lägen die Vermietungsquoten weiterhin auf einem soliden Niveau. Zum Vergleich: 2011, als die Fonds noch den Auswirkungen der Finanzkrise ausgesetzt gewesen seien, habe die durchschnittliche Vermietungsquote lediglich 91,8% betragen.
Scope erwarte für 2023 im Durchschnitt vergleichsweise stabile bis wieder leicht sinkende Vermietungsquoten. Viele Mietverträge seien langfristig geschlossen worden oder hätten während der Corona-Krise gegen Unterstützungsleistungen für die Mieter vorzeitig verlängert werden können. Damit hänge künftig viel von der Bonität der Mieter ab und die Anforderungen an das Asset Management würden weiter steigen, um das aktuelle Niveau halten zu können.
Zu bewältigen seien nicht nur die Zurückhaltung bei den Mietern und eine höhere Zahl möglicher Insolvenzen. Besonders die ESG-Ertüchtigung im Bestand werde die Manager künftig stark fordern, um den Spagat zwischen hohen Vermietungsquoten mit auskömmlichen Mieten und steigenden Kosten für Modernisierungen, CO2-Bepreisung und Mieter-Incentives zu meistern. Für Büroimmobilien in den USA seien die Herausforderungen aktuell stark gestiegen und Scope rechne insbesondere in diesem Segment mit steigenden Leerständen in den Fondsportfolios. (31.05.2023/fc/n/s)
Die nach dem Verkehrswert gewichtete Vermietungsquote (berechnet nach Nettosollmietertrag) habe Ende 2022 bei 94,1% gelegen und damit auf dem Niveau des Vorjahrs. Zum 30.04.2023 habe sie 93,8% betragen.
Die durchschnittliche Vermietungsquote habe 2019 mit 96,0% ihren Höhepunkt erreicht. Danach sei sie sukzessiv aufgrund der Corona-Pandemie auf 94,3% (2020) und 94,1% (2021) gefallen.
Das Spektrum der Vermietungsquoten habe Ende 2022 von 87% bis 100% gereicht. Die fünf größten Fonds (Verkehrswertvolumen über 10 Mrd. Euro) würden eine Vermietungsquote von 94,7% aufweisen. Sie würden somit den Wert der gesamten Branche übertreffen. Die Fonds mit einem Verkehrswertvolumen von weniger als 10 Mrd. Euro lägen mit einer Vermietungsquote von 93,2% unter dem Branchendurchschnitt.
Sechs Fonds seien konstant geblieben (+/- 0,1 PP), zehn Fonds hätten einen Rückgang verzeichnet. Bei drei Fonds sei die Vermietungsquote um -0,2 bis -0,5 PP gesunken, bei sechs Fonds um -0,5 bis -1,0 PP. Ein Fonds habe bei einer Verschlechterung von über 1,0 PP gelegen. Den höchsten Rückgang weise der Swiss Life REF (DE) European Real Estate Living and Working mit 2,4 PP auf 91,7% auf. Zum 30.04.2023 habe jedoch die Vermietungsquote von 91,7% auf 93,1% gesteigert werden können.
Trotz des spürbaren Rückgangs im Rahmen der Corona-Krise, des Kriegs in der Ukraine und den damit verbundenen geopolitischen Veränderungen lägen die Vermietungsquoten weiterhin auf einem soliden Niveau. Zum Vergleich: 2011, als die Fonds noch den Auswirkungen der Finanzkrise ausgesetzt gewesen seien, habe die durchschnittliche Vermietungsquote lediglich 91,8% betragen.
Scope erwarte für 2023 im Durchschnitt vergleichsweise stabile bis wieder leicht sinkende Vermietungsquoten. Viele Mietverträge seien langfristig geschlossen worden oder hätten während der Corona-Krise gegen Unterstützungsleistungen für die Mieter vorzeitig verlängert werden können. Damit hänge künftig viel von der Bonität der Mieter ab und die Anforderungen an das Asset Management würden weiter steigen, um das aktuelle Niveau halten zu können.
Zu bewältigen seien nicht nur die Zurückhaltung bei den Mietern und eine höhere Zahl möglicher Insolvenzen. Besonders die ESG-Ertüchtigung im Bestand werde die Manager künftig stark fordern, um den Spagat zwischen hohen Vermietungsquoten mit auskömmlichen Mieten und steigenden Kosten für Modernisierungen, CO2-Bepreisung und Mieter-Incentives zu meistern. Für Büroimmobilien in den USA seien die Herausforderungen aktuell stark gestiegen und Scope rechne insbesondere in diesem Segment mit steigenden Leerständen in den Fondsportfolios. (31.05.2023/fc/n/s)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 31,03 € | 30,83 € | 0,20 € | +0,65% | 16.04./12:37 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009807008 | 980700 | 34,28 € | 29,80 € | |
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