Performance 2015: Italo-Fonds bislang an der Spitze


07.10.15 14:47
FundResearch

München (www.fondscheck.de) - "FundResearch" zeigt in einer aktuellen Statistik, welche Fondskategorien sich im laufenden Jahr am besten schlagen.

Ende des dritten Quartals hätten zwei ungewöhnliche Kandidaten die Nase vorn. Diese Entwicklung habe sich bereits im Juni angedeutet: Schon damals habe die Kategorie Aktienfonds Italien den achten Platz aller 123 Kategorien des FINANZEN FundAnalyzers (FVBS) erreicht.

Zum 31. September 2015 erziele die Fondskategorie im laufenden Jahr nun mit einen Wertzuwachs von 15,7 Prozent eine absolute Spitzenposition. 2014 habe der jährliche Zuwachs noch lediglich 0,24 Prozent betragen und auch in zehn Jahren erziele die Kategorie nur ein Plus 0,46 Prozent.

Zu den Spitzenreitern dieser Kategorie gehöre der Fidelity Italy. Das Fondsmanagement konzentriere sich auf Titel italienischer Unternehmen, deren Wert deutlich unter ihrem Wiederbeschaffungswert liege. Im laufenden Jahr erziele das Schwergewicht (1,4 Milliarden Euro) ein Plus von 18,9 Prozent. Mittelfristig könne der Fonds mit der FondsNote 2 überzeugen. Sie messe das Rendite/Risiko-Verhältnis über vier Jahre. Anleger, die seit der Auflegung des Italo-Produktes 1990 in den Fonds investiert gewesen wären, könnten sich heute über einen Zuwachs von 725,3 Prozent freuen. In den vergangenen drei Jahren verliere der Fidelity maximal 14,8 Prozent. Die längste Verlustphase in drei Jahren habe acht Monate gedauert.

Ebenfalls zu den Top-Performern des laufenden Jahres gehöre die Kategorie Aktienfonds Europa/Nebenwerte. 14,8 Prozent gewinne sie dieses Jahr hinzu. Vergangenes Jahr habe der Wertzuwachs noch bei 5,6 Prozent gelegen. Über einen Anlagehorizont von 30 Jahren würden Investoren mit der Kategorie ein Plus von 1.892 Prozent erzielen.

Top-Fonds der Kategorie sei der SEB European Equity Small Caps. Auch er trage die FondsNote 2. 25,7 Prozent erziele das Fondsmanagement in diesem Jahr. Seit seiner Auflegung 1999 erwirtschafte der Fonds 175,9 Prozent. Die längste Verlustphase in drei Jahren dauere vier Monate. Maximal büße der Fonds in diesem Zeitraum 6,9 Prozent ein.

Die Bedeutung von Nebenwerten werde durch eine aktuelle Studie der Kapitalanlagegesellschaft La Financière de l’Echiquier zusätzlich unterstrichen: Sie komme zu dem Urteil, dass Small- & Mid-Caps der Motor des europäischen Marktes seien. Seit 2007 sei die Anzahl der börsennotierten Micro- & Small-Caps jedoch um 20 Prozent zurückgegangen. Folglich bedrohe der Schrumpfprozess dieses Marktsegments das gesamte europäische "Ökosystem" Börse.

Zu den Spitzenreitern gehöre auch die Kategorie Aktienfonds Immobilien und REITS/Europa. Im laufenden Jahr gewinne sie bereits 13 Prozent hinzu. Schon 2014 habe die Kategorie ein Plus von 23,4 Prozent erzielt. In Zeiten niedriger Zinsen scheine die Peergroup damit wieder an Vertrauen zu gewinnen. Des Weiteren gehöre seit Anfang September mit Vonovia erstmals ein Immobilienkonzern zu den DAX-Mitgliedern. Bis zum Jahresende wollten zudem die Deutsche Wohnen und LEG, zwei Schwergewichte der Immobilienbranche, fusionieren.

Bester Fonds der Kategorie sei der F&C Real Estate Securities. 91,3 Millionen Euro seien in den Fonds investiert. Im laufenden Jahr betrage der Wertzuwachs bereits 19,5 Prozent. Seit seiner Auflegung 2010 würden Anleger ein Plus von 117,4 Prozent erzielen. Derzeit seien 5,6 Prozent in die LEG Immobilen AG und 5,2 Prozent in Deutsche Wohnen investiert. Hauptsächlich investiere der Fonds in börsennotierte europäische Immobilienunternehmen und sonstigen Unternehmen, die entweder mit dem Immobiliensektor verflochten oder umfassend im europäischen Immobiliensektor engagiert seien. (Ausgabe vom 06.10.2015) (07.10.2015/fc/n/s)





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