Scope: Fonds-Dino erhält wieder bessere Note - Fondsnews


23.11.22 14:48
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Der 1989 lancierte Carmignac Patrimoine war lange Zeit ein Liebling der Investoren, so die Experten von "FONDS professionell".

Altmeister Edouard Carmignac habe das Portfolio erfolgreich durch die Finanzkrise 2008 gesteuert. Aber in den vergangenen Jahren habe der inzwischen nur noch rund 7,5 Milliarden Euro schwere Mischfonds öfter hinter seinen Mitbewerbern gelegen. Im Oktober nun habe sich seine Performance jedoch weiter verbessert, sodass er von der Ratingagentur Scope nach mehr als einem Jahr mit einer unterdurchschnittlichen Note wieder ein "C" auf der Notenskala von "A" bis "E" verliehen bekommen habe.

"Bei der Rendite liegt der Fonds sowohl auf Jahressicht mit minus 16,3 Prozent als auch über fünf Jahre mit minus 1,3 Prozent p.a. deutlich hinter dem Durchschnitt der Peergroup "Mischfonds Global flexibel" von minus 11,1 Prozent und 0,6 Prozent p.a.", bemerke Scope-Analystin Barbara Claus und füge an, dass der Fonds-Dino im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern maximal 60 Prozent seines Vermögens in Aktien anlegen könne, sodass er in steigenden Märkten generell durch eine schwächere Performance und niedrigere Risikokennzahlen auffalle.

Dagegen habe der AB SICAV I-Low Volatility Equity Portfolio nach mehr als drei Jahren sogar wieder das Spitzenrating "A" ergattern können. Der Fonds investiere in ertragreiche globale Aktien und wolle dabei die Volatilität und die Verluste minimieren. "Der Fonds kann mit exzellenten Ergebnissen auf der Rendite- und Risikoseite überzeugen. Über drei und fünf Jahre liegt er mit 7,8 und 9,1 Prozent p.a. deutlich vor dem Durchschnitt der Peergroup "Aktien Welt" mit 5,9 und 5,4 Prozent p.a.", begründe Claus den Schritt. Die Volatilität und der maximale Verlust über drei Jahre würden mit 15,1 und minus 18,3 Prozent unter dem Durchschnitt der Mitbewerber von 16,3 und minus 19,2 Prozent liegen.

Wo es Licht gebe, gebe es bekanntlich auch Schatten - oder auf Fondsratings umgedeutet: Wo es Aufsteiger gebe, gebe es auch Absteiger. Dazu gehöre diesen Monat der FSSA Asian Equity Plus: Der Aktienfonds habe per Ende Oktober sein Spitzenrating abgeben müssen und trage nun ein "B". "Die Herabstufung folgt aus einer Verschlechterung der Performance und des Risikos relativ zur Peergroup", schreibe Claus. Während der Fonds über fünf Jahre vor seiner Vergleichsgruppe "Aktien Asien Pazifik ex Japan" rangiere, liege die Performance auf Einjahressicht mit minus 18,6 Prozent unter dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe von minus 16,9 Prozent. Die Risikokennzahlen würden über alle Betrachtungszeiträume unter den Mitbewerbern liegen. (23.11.2022/fc/n/s)





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