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So viel Geld von DVAG-Kunden steckt in DWS-Fonds - Fondsnews
30.06.25 12:29
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Fast ein Vierteljahrhundert ist es her, dass DVAG-Gründer Reinfried Pohl und der damalige Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer einen Kooperationsvertrag unterschrieben, so die Experten von "FONDS professionell".
Nun sei die Zusammenarbeit um ein weiteres Jahrzehnt verlängert worden. Grund genug, einige Zahlen offenzulegen.
Die Deutsche Bank, ihre Fondstochter DWS und die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) hätten seit dem Start ihrer engen Zusammenarbeit im Jahr 2001 "gemeinsam ein Kundenvolumen in Höhe von rund 48 Milliarden Euro aufgebaut", wie die Bank mitteile. Davon würden rund 35 Milliarden Euro auf aktiv gemanagte Investmentfonds der DWS entfallen.
Die Zahl der Fondssparpläne, die DVAG-Kunden regelmäßig bedienen würden, beziffere das Institut auf etwa 1,5 Millionen. Diese Sparpläne hätten "mit ihren beständigen Zuflüssen besondere Bedeutung für die DWS", so die Bank. Besonders beliebt seien dabei "bewährte Klassiker" wie der DWS Vermögensbildungsfonds I (ISIN DE0008476524/ WKN 847652), der DWS Top Dividende (ISIN DE0009848119/ WKN 984811) oder der DWS Concept Kaldemorgen (ISIN LU0599946976/ WKN DWSK01).
1,1 Millionen Kunden
Inzwischen sei die Zahl der von der DVAG an die Deutsche Bank vermittelten Kundinnen und Kunden auf mehr als 1,1 Millionen angewachsen. "Die hierbei vom Kunden nachgefragten Produktlösungen reichen vom Girokonto mit besonderen DVAG-Konditionen über klassische Einlagen- und Anlageprodukte bis hin zum individuellen Privatkredit und zur Baufinanzierung", heiße es in der Pressemitteilung.
Dass die Deutsche Bank diese Zahlen offengelegt habe, habe einen Anlass: Das Institut habe bekanntgegeben, ihre Zusammenarbeit mit Deutschlands größtem Finanzvertrieb am 26. Juni um weitere zehn Jahre verlängert zu haben. Damit bleibe die DVAG "einer der wichtigsten Partner für die DWS im Vertrieb von aktiv gemanagten Investmentprodukten in Deutschland und Österreich" sowie für die Deutsche Bank im Banking- und Finanzierungsbereich. Die DVAG habe einen "großen Anteil am Vertriebserfolg der DWS in den vergangenen 25 Jahren", lasse sich Stefan Hoops, der Chef des Asset Managers, in der Mitteilung zitieren.
"Mobiler Vertrieb der Deutschen Bank"
Einen ersten Kooperationsvertrag hätten der damalige Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer und DVAG-Gründer Reinfried Pohl vor 24 Jahren unterzeichnet. Im November 2001 habe Pohl die Kooperation vor Tausenden Vermögensberatern in der Frankfurter Jahrhunderthalle verkündet und auch Breuer auf die Bühne gebeten. "Als der Topbanker seinen neuen Außendienst dann mit 'Liebe Kolleginnen und Kollegen' ansprach, tobte die Halle vor Begeisterung", schreibe Hugo Müller-Vogg im Vorwort des Buches "Ich habe Finanzgeschichte geschrieben", das auf Interviews mit dem 2014 verstorbenen DVAG-Gründer beruht. Die Vermögensberater hätten auch sich selbst bejubelt, so Müller-Vogg weiter: "Die angeblichen 'Drücker' und 'Klopper' fühlten sich gleichsam in den Adelsstand erhoben, jedenfalls um mehrere Stufen auf einmal nach oben befördert."
In den darauffolgenden Jahren habe sich die DVAG häufiger als "mobiler Vertrieb der Deutschen Bank" bezeichnet, obwohl das Institut eine eigene Vertriebseinheit mit selbstständigen Handelsvertretern unterhalte. Die Kooperation sei so erfolgreich gewesen, dass die DVAG im Jahr 2013 sogar Anteile an einer Gesellschaft der DWS-Gruppe erhalten habe - ohne dafür Geld zu bezahlen. Geld sei für die Beteiligung nicht geflossen. Vielmehr habe die Bank der DVAG zugesagt, beim Erreichen bestimmter Absatzzahlen an der DWS beteiligt zu werden. (30.06.2025/fc/n/s)
Nun sei die Zusammenarbeit um ein weiteres Jahrzehnt verlängert worden. Grund genug, einige Zahlen offenzulegen.
Die Deutsche Bank, ihre Fondstochter DWS und die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) hätten seit dem Start ihrer engen Zusammenarbeit im Jahr 2001 "gemeinsam ein Kundenvolumen in Höhe von rund 48 Milliarden Euro aufgebaut", wie die Bank mitteile. Davon würden rund 35 Milliarden Euro auf aktiv gemanagte Investmentfonds der DWS entfallen.
Die Zahl der Fondssparpläne, die DVAG-Kunden regelmäßig bedienen würden, beziffere das Institut auf etwa 1,5 Millionen. Diese Sparpläne hätten "mit ihren beständigen Zuflüssen besondere Bedeutung für die DWS", so die Bank. Besonders beliebt seien dabei "bewährte Klassiker" wie der DWS Vermögensbildungsfonds I (ISIN DE0008476524/ WKN 847652), der DWS Top Dividende (ISIN DE0009848119/ WKN 984811) oder der DWS Concept Kaldemorgen (ISIN LU0599946976/ WKN DWSK01).
Inzwischen sei die Zahl der von der DVAG an die Deutsche Bank vermittelten Kundinnen und Kunden auf mehr als 1,1 Millionen angewachsen. "Die hierbei vom Kunden nachgefragten Produktlösungen reichen vom Girokonto mit besonderen DVAG-Konditionen über klassische Einlagen- und Anlageprodukte bis hin zum individuellen Privatkredit und zur Baufinanzierung", heiße es in der Pressemitteilung.
Dass die Deutsche Bank diese Zahlen offengelegt habe, habe einen Anlass: Das Institut habe bekanntgegeben, ihre Zusammenarbeit mit Deutschlands größtem Finanzvertrieb am 26. Juni um weitere zehn Jahre verlängert zu haben. Damit bleibe die DVAG "einer der wichtigsten Partner für die DWS im Vertrieb von aktiv gemanagten Investmentprodukten in Deutschland und Österreich" sowie für die Deutsche Bank im Banking- und Finanzierungsbereich. Die DVAG habe einen "großen Anteil am Vertriebserfolg der DWS in den vergangenen 25 Jahren", lasse sich Stefan Hoops, der Chef des Asset Managers, in der Mitteilung zitieren.
"Mobiler Vertrieb der Deutschen Bank"
Einen ersten Kooperationsvertrag hätten der damalige Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer und DVAG-Gründer Reinfried Pohl vor 24 Jahren unterzeichnet. Im November 2001 habe Pohl die Kooperation vor Tausenden Vermögensberatern in der Frankfurter Jahrhunderthalle verkündet und auch Breuer auf die Bühne gebeten. "Als der Topbanker seinen neuen Außendienst dann mit 'Liebe Kolleginnen und Kollegen' ansprach, tobte die Halle vor Begeisterung", schreibe Hugo Müller-Vogg im Vorwort des Buches "Ich habe Finanzgeschichte geschrieben", das auf Interviews mit dem 2014 verstorbenen DVAG-Gründer beruht. Die Vermögensberater hätten auch sich selbst bejubelt, so Müller-Vogg weiter: "Die angeblichen 'Drücker' und 'Klopper' fühlten sich gleichsam in den Adelsstand erhoben, jedenfalls um mehrere Stufen auf einmal nach oben befördert."
In den darauffolgenden Jahren habe sich die DVAG häufiger als "mobiler Vertrieb der Deutschen Bank" bezeichnet, obwohl das Institut eine eigene Vertriebseinheit mit selbstständigen Handelsvertretern unterhalte. Die Kooperation sei so erfolgreich gewesen, dass die DVAG im Jahr 2013 sogar Anteile an einer Gesellschaft der DWS-Gruppe erhalten habe - ohne dafür Geld zu bezahlen. Geld sei für die Beteiligung nicht geflossen. Vielmehr habe die Bank der DVAG zugesagt, beim Erreichen bestimmter Absatzzahlen an der DWS beteiligt zu werden. (30.06.2025/fc/n/s)
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| 167,02 € | 166,39 € | 0,63 € | +0,38% | 17.04./10:51 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009848119 | 984811 | 172,53 € | 131,51 € | |
Werte im Artikel
26.11.21
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