Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Rohstoffstrategien der Frankfurter Fondsboutique First Private Investment Management liefern während der Corona-Pandemie eine solide Performance: Der First Private Systematic Commodity (ISIN DE000A0Q95D0 / WKN A0Q95D) erzielte im volatilen Marktumfeld eine Rendite von knapp 9,9 Prozent YTD (Stand: 25.04.2020), so die FIRST PRIVATE Investment Management KAG mbH in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:
Damit rangiert er nach Analysen von First Private unter den besten zwei Prozent der rund 9.000 in Deutschland zugelassenen Fonds. Von diesen erwirtschafteten gerade einmal 13 Prozent eine positive Rendite. "Dieses Ergebnis demonstriert, wie Rohstoffinvestments das Risiko-Rendite-Profil eines klassischen Portfolios deutlich verbessern können, da sie nur gering zum Aktien- und Rentenmarkt korreliert sind", sagt Richard Zellmann, Geschäftsführer von First Private.
Performance-Treiber: Market-Timing, Carry- und Liquiditätsstrategien
Auch die Liquiditätsstrategien trugen positiv zum Gesamtertrag bei. Sie stellen an den Rollterminen der zugrundeliegenden Rohstoff-Futures Liquidität für passive Rohstoff-ETFs, etwa auf Basis des Bloomberg Commodity Index (BCOM) oder des S&P GSCI, zur Verfügung. Gerade bei steigender Volatilität kann diese Strategie ihre Stärke ausspielen, da dann die Nachfrage nach Liquidität am Markt besonders hoch ist.
Darüber hinaus lieferten die Kurven-/Carry-Strategien positive Erträge. Investoren konnten zum Beispiel aufgrund des signifikanten Contango in den Futures-Kurven, also höheren Preisen bei späteren Lieferterminen, und einer Short-Positionierung des Fonds in Erdgas und Öl vom Ölpreis-Crash profitieren.
"Wir erwarten auch weiterhin ein starkes Contango an den meisten Märkten, was insbesondere Carry-Strategien zugutekommen würde", so Schuster. "Die Liquiditätsstrategien haben wir zum Monatsbeginn Mai jedoch erst einmal auf Null gesetzt. Zwar wird die Volatilität wohl hoch bleiben, allerdings verändern die ETFs nach einem sehr schlechten April gerade ihre Positionierungen und die Anlagestrategien werden deutlich aktiver. Das bedeutet, dass die Rolltermine nicht mehr fixiert sind, die Liquiditätsanforderungen sinken und unsere Renditechancen sich damit verringern. Wir werden den Markt deshalb bis auf Weiteres nur beobachten. Risiken für systematische Strategien sehen wir derzeit durch politische Einflussnahme seitens der US-Regierung, die mit der Sorte WTI klare Interessen verbindet. Dadurch wird das Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht aktuell in Frage gestellt."
Das Fondsmanagement richtet das Portfolio des First Private Systematic Commodity monatlich komplett neu aus, um flexibel auf aktuelle Marktentwicklungen reagieren zu können. Der Fonds wurde Ende 2018 als UCITS-konformes Vehikel für institutionelle Investoren aufgelegt, die Strategien werden jedoch bereits seit drei Jahren in den Multi-Strategy-Portfolios von First Private eingesetzt. (06.05.2020/fc/n/s)
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