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18.04.07 15:01
Lyxor AM neuer ETF auf griechische Aktien

Paris (aktiencheck.de AG) - Die umsatzstärkste ETF-Plattform Europas feiert Geburtstag: Das XTF-Segment der Deutschen Börse wird sieben Jahre alt, so Lyxor Asset Management in seiner aktuellen Pressemeldung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der Pressemitteilung:

Seit dem Start der ETF-Plattform im April 2000 haben sich Exchange Traded Funds zu einem der erfolgreichsten Finanzprodukte Europas entwickelt. Allein das Fondsvermögen im XTF-Segment ist von 2000 bis 2006 im Schnitt um 122 Prozent pro Jahr gewachsen. Am Ende des ersten Quartals lag das Fondsvermögen aller im XTF-Segment notierten ETFs bei 53 Milliarden Euro und damit 64 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Mit rund 200 ETFs bietet das XTF-Segment derzeit die größte Auswahl an Exchange Traded Funds in Europa.

Zu den bedeutendsten Anbietern zählt Lyxor AM. Insgesamt 49 Lyxor ETFs sind im XTF-Segment der Deutschen Börse gelistet. Neu hinzugekommen ist jetzt der Lyxor ETF MSCI Greece (ISIN FR0010405431 / WKN LYX0BF), den Lyxor AM zum 7. Geburtstag des XTF-Segments der Deutschen Börse auf dem deutschen Markt einführt.

Lyxor AM gibt Investoren damit die Möglichkeit, vom Aufschwung am Olymp zu profitieren. Eine liberale Privatisierungs- und Steuerpolitik, steigende Unternehmensgewinne und die frühzeitige Positionierung auf den Wachstumsmärkten des Balkans - diese Kombination verleiht der griechischen Wirtschaft nach Ansicht von Experten ein großes Aufwärtspotenzial. Mit dem Lyxor ETF MSCI Greece ist in Deutschland ab sofort ein Anlageprodukt gelistet, das Investoren einen effizienten und kostengünstigen Zugang zum griechischen Aktienmarkt bietet. Der Referenzindex, dessen Performance der neue Lyxor ETF nahezu eins zu eins abbildet, ist der MSCI Greece. Dieser Index spiegelt rund 85 Prozent der Marktkapitalisierung des griechischen Aktienmarktes wider und gilt deshalb als Indikator für die Wertentwicklung der Athener Börse.

Ein Engagement am griechischen Aktienmarkt ermöglichte den Investoren in den vergangenen Jahren kontinuierlich überdurchschnittliche Renditen. Seit 2003 hat sich die Athener Börse deutlich besser entwickelt als Benchmark-Indices wie der Dow Jones STOXX 600. In den vergangenen drei Jahren legte der MSCI Greece um knapp 102 Prozent zu und erzielte allein 2006 ein Plus von 17,71 Prozent.

Die Aussichten für einen weiteren Aufwärtstrend an der Athener Börse sind positiv. Der Internationale Währungsfonds rechnet für 2007 und 2008 mit einem Wirtschaftswachstum von 3,8 beziehungsweise 3,5 Prozent. Von 1995 bis 2005 ist die griechische Wirtschaft bereits im Durchschnitt mit 3,75 Prozent gewachsen. Die Steigerungsraten Griechenlands liegen damit deutlich über den Wachstumsraten Zentral-Europas. Getragen wird der Aufschwung von der Privatisierungs- und Steuerpolitik der seit knapp drei Jahren regierenden konservativen Regierung. Sie hat in diesem Jahr die Körperschaftssteuer auf 25 Prozent gesenkt.

Zusammen mit den guten makroökonomischen Rahmenbedingungen bildet die Steuerreform die Grundlage für steigende Unternehmensgewinne. Für 2007 rechnen Analysten mit durchschnittlichen Gewinnsteigerungen von 15 bis 18 Prozent pro Aktie. Das wäre fast doppelt so viel wie der Durchschnitt in der Euro-Zone. Das Regierungsprogramm sieht für dieses Jahr zudem eine Senkung der Einkommenssteuer vor, die der Binnenkonjunktur einen zusätzlichen Impuls verleiht.

Gleichzeitig profitiert Griechenland von der Nähe zu den Wachstumsmärkten auf dem Balkan. Griechische Unternehmen haben sich bereits frühzeitig eine gute Ausgangsposition verschafft und dürften künftig am Aufschwung der neuen EU-Mitgliedsländer Bulgarien und Rumänien partizipieren. Aufgrund des hohen Nachholbedarfs zählen Experten diese beiden Länder zu den bedeutendsten Wachstumsregionen Europas. Diese Entwicklung kommt insbesondere griechischen Banken zugute, die einen wachsenden Teil ihrer Gewinne in den Balkanländern erwirtschaften.

Aufgrund seiner Gewichtung spiegelt der MSCI Greece in besonderem Maße den Aufwärtstrend dieser Branche wider. Denn im Referenzindex des neuen Lyxor ETFs sind Banken mit 55,46 Prozent (Stand: 30. März 2007) am stärksten gewichtet, gefolgt vom Telekommunikationssektor (13,70 Prozent) und der Reisebranche (9,34 Prozent).

"Das Renditepotenzial des MSCI Greece ist damit weiterhin hoch", sagt Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft von Lyxor Asset Management in Deutschland und Österreich leitet. Er verweist zudem auf die hohen Geldsummen, die griechische Investoren abseits der Börse angelegt haben. Nachdem sich lokale Investmentfonds und Privatanleger in den vergangenen Monaten vom Aktienmarkt zurückgezogen haben, lagen allein im vergangenen Jahr laut Schätzungen mehr als 100 Milliarden Euro auf Geldmarktkonten. "Wenn griechische Anleger ihre Börse wiederentdecken und nur einen Teil der Liquidität in den Aktienmarkt investieren, ist ein starker Kursanstieg zu erwarten", betont Meyer zu Drewer die Chancen eines Investments am griechischen Aktienmarkt. (18.04.2007/fc/n/n)



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