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29.03.21 16:15
Lyxor World Water ETF: Zur Bekämpfung des Klimawandels sind Investitionen in Wasser unerlässlich

Paris (www.fondscheck.de) - Der Kampf gegen die drohende Katastrophe bei der globalen Wasserversorgung bedarf signifikanter Finanzmittel und Innovationen, so die Experten von Lyxor Asset Management.

"Anleger spielen hierbei eine immens wichtige Rolle, da sie mit ihrem Kapital Unternehmen und Projekte zur Verbesserung der Qualität und Verfügbarkeit von Wasser unterstützen können", sei sich Thomas Meyer zu Drewer, Head of Public Distribution für Lyxor ETF, sicher.

"Derzeit wird sechsmal so viel Wasser verbraucht wie noch vor einem Jahrhundert, und das Wachstum der Weltbevölkerung lässt den weltweiten Bedarf an Wasser weiter in die Höhe schnellen", so der Experte. Laut UNO werde die Wassernachfrage bis 2030 das Angebot wahrscheinlich um 40 Prozent übersteigen und die Hälfte der Weltbevölkerung werde mit Wassermangel zu kämpfen haben.

Laut UNICEF hätten bereits heute 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, während 4,2 Milliarden Menschen keine angemessenen sanitären Einrichtungen hätten. Durch Wasser übertragene Krankheiten wie Typhus und Cholera würden darüber hinaus jedes Jahr Millionen von Menschen töten - die meisten von ihnen Kinder. "In vielen tropischen oder trockenen Regionen ist das Ausmaß der Bedrohung nur allzu deutlich, und wasserbezogene Probleme werden sich auf immer mehr Regionen ausweiten", sage Meyer zu Drewer.

Der Klimawandel wirke sich dabei sowohl auf die Quantität als auch auf die Qualität der weltweiten Wasserversorgung aus. Die Süßwasserressourcen würden in alarmierendem Tempo erschöpft - eine direkte Folge von unberechenbaren Regenfällen und sich ändernden saisonalen Wettermustern. Gleichzeitig reduzierten höhere Temperaturen den Sauerstoffgehalt in Gewässern, worunter die Fähigkeit zur Selbstreinigung leide. "Die Auswirkungen sind in den tropischen Gebieten der Erde am stärksten, sodass Entwicklungsländer überproportional betroffen sind", führe Meyer zu Drewer aus. "Aber auch woanders sind die Folgen spürbar: Das Abschmelzen der Gletscher beeinträchtigt beispielsweise die Wasserversorgung in Gebirgsregionen."

Im Kampf gegen den Wassermangel seien die Entwicklung und der Einsatz von neuen Technologien unerlässlich. So könnten Satelliten Klimamuster zur Vorhersage der Wasserverfügbarkeit erstellen und intelligente Technologien könnten Lecks in städtischen Wassersystemen erkennen oder den Wasserverbrauch überwachen. Gleichzeitig würden immer ausgefeiltere Methoden für den Transport, die Filterung und die Wiederaufbereitung von Wasser entwickelt. "All diese Innovationen sind mit hohen Kosten verbunden und erfordern langfristig Kapital. Anleger sind hier von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, Gelder in Unternehmen zu lenken, die im Bereich Wasser tatsächlich etwas bewegen können", betone Thomas Meyer zu Drewer. "Insbesondere für Anleger, die mit ihrer Investition etwas bewirken möchten, ist dies ein attraktives Anlagespektrum."

"ETFs, die den World Water Total Return Index abbilden, wie beispielsweise der Lyxor World Water ETF (ISIN FR0010527275 / WKN LYX0CA), bieten Anlegern einen einfachen und kostengünstigen Weg, in die 30 weltweit umsatzstärksten Wasserunternehmen zu investieren, die ihren Schwerpunkt in den Bereichen Wasserinfrastruktur, Wasserversorgung oder Wasseraufbereitung haben", so Meyer zu Drewer. Seit seiner Auflage 2006 habe der World Water Index den MSCI World um durchschnittlich mehr als vier Prozentpunkte pro Jahr übertroffen. Diese Outperformance sei auf innovative Lösungen zurückzuführen, die von den im Index vertretenen Unternehmen für die Bewältigung der Probleme in der weltweiten Wasserversorgung entwickelt worden seien.

Als eines der Unternehmen im Index sei das US-amerikanische Unternehmen Evoqua Water Technologies10 genannt. "Das Spezialgebiet dieses Unternehmens ist die frühzeitige Erkennung von komplexen Problemen in Bezug auf Wasserqualität und -quantität sowie die Bereitstellung effektiver Lösungen." Hierzu gehörten unter anderem die Versorgung haitianischer Dörfer mit Trinkwasser oder der Betrieb mobiler Wasseraufbereitungstanks in Nordamerika.

Ebenso im Index zu finden sei das französische Unternehmen Veolia, welches weltweit eine breite Palette an Wasser- und Abwassermanagementlösungen anbiete. Kürzlich habe Veolia einen Auftrag über die Lieferung von 53 Wasserwiederaufbereitungsanlagen nach Kuwait unterzeichnet, die dem Wüstenstaat die Wiederverwendung von rund 40.000 Kubikmetern Wasser pro Tag ermöglichen und dadurch dem Wassermangel in der Landwirtschaft entgegenwirken würden. (29.03.2021/fc/a/e)


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