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22.04.21 10:00
Deka-DeepDiscount 2y-Fonds: 03/2021-Bericht, internationale Aktienmärkte konnten im März zulegen - Fondsanalyse

München (www.fondscheck.de) - Das Anlagekonzept des Sondervermögens Deka-DeepDiscount 2y (ISIN DE000DK093J0 / WKN DK093J) ist auf Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte ausgerichtet, so die Experten von Deka Investment.

Hierfür strebe das Sondervermögen eine Beteiligung an einer möglichen Aufwärtsbewegung des europäischen Aktienmarktes bei gleichzeitiger Vereinnahmung von Optionsprämien an.

Das Fondsmanagement verfolge das Anlageziel durch den systematischen Einsatz einer Discountstrategie. Hierfür seien Investitionen überwiegend in Aktien, verzinsliche Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe und Staatsanleihen), Discountzertifikate und Indexzertifikate möglich. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden. Bei der Investition des Sondervermögens orientiere sich das Fondsmanagement hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung der Einzelwerte an einem vorab festgelegten Vergleichsmaßstab (Index). Genutzt würden dafür als Basis DeepDiscount-Strukturen mit einer jeweiligen Laufzeit von zwei Jahren, wobei jeden Monat eine Teilrollierung fällig werdender Discountstrukturen vorgenommen werde. Zur Erreichung des Anlageziels könne insbesondere in außergewöhnlichen Marktphasen von dieser Systematik abgewichen werden.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Die Anlagestrategie des Fonds investiere in Rentenpapiere und verkaufe monatlich Optionen auf den Aktienmarkt mit entsprechender Laufzeit. Durch den Verkauf der Optionen könne ein kontinuierlicher Einkommensstrom erzeugt werden. Die Rentenpapierauswahl erfolge anhand ihrer Bonität, der zum jeweiligen Fonds passenden Restlaufzeit, ihrer Liquidität, ihrer Kuponstruktur und der Bonität des Emittenten selbst. Das resultierende Rentenportfolio sei Ergebnis einer Optimierung anhand der vorgenannten Kriterien. Der Erwerb der Rentenpapiere erfolge entweder direkt vom Emittenten oder auf dem Sekundärmarkt. Das Rentenportfolio werde regelmäßig überprüft und ggf. angepasst. Im Rahmen des Investmentansatzes werde auf die Nutzung eines Referenzwertes (Index) verzichtet, da die Fondsallokation/Selektion nicht mit einem Index vergleichbar sei.

Die internationalen Aktienmärkte hätten im März in der Gesamtheit zulegen können. Während die Indices in den entwickelten Volkswirtschaften die Jahreshöchststände des Vormonats erreicht oder sogar neue Hochs markiert hätten, hätten sich Schwellenländer in der Summe schwächer entwickelt. Sektoren, die von einem Anziehen der globalen Wirtschaft profitieren würden - bspw. Industrie, Grundstoffe und Konsum - hätten sich dabei besser entwickeln können als die primär aus dem Technologie- und Gesundheitsbereich stammenden Lockdown-Profiteure. Die Renditen von US-Staatsanleihen im mittleren bis langen Laufzeitenbereich seien im März kräftig gestiegen. Zehnjährige US-Treasuries hätten gegen Monatsende 1,74 Prozent rentiert und somit auf Niveaus vor Ausbruch der Corona-Pandemie notiert. Getrieben worden sei der Anstieg durch anziehende Realrenditen, ein Ausdruck verbesserter wirtschaftlicher Erwartungen. Auch in Europa seien die Renditen weiter angestiegen, wenngleich - dank des umfangreichen Staatsanleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) - weniger dynamisch als in den USA.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sehe die Weltwirtschaft in 2021 - dank verstärkter Impfkampagnen und staatlicher Hilfsprogramme - auf einem robusten Erholungspfad. Im Anfang März veröffentlichten OECD-Wirtschaftsausblick sei der Weltwirtschaft ein Wachstum von 5,6 Prozent im laufendem Kalenderjahr zugetraut worden, knapp 1,4 Prozent mehr als noch im Dezember 2020. Dabei sei die Prognose für die USA um 3,3 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent am deutlichsten angehoben worden. Mit Blick auf die Eurozone sehe die OECD die aktuell geringe Impfquote als anhaltende wirtschaftliche Belastung und gehe von einem Wirtschaftswachstum von 3,9 Prozent in 2021 aus. In den USA sei zudem das 1,9 Bio. US-Dollar umfassende Corona-Hilfspaket verabschiedet worden. Mit dem Paket würden sich die Gesamt-Coronahilfe des Bundes in den USA innerhalb der letzten zwölf Monate auf etwa 6 Bio. US-Dollar summieren. (22.04.2021/fc/a/f)


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