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02.10.07 14:31
Fondsindices neu zusammengesetzt

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die beiden Fondsindices der Börse Hamburg, die Anlegern und Finanzprofis einen Vergleichsmaßstab für ihre Fondsinvestments bieten, sind seit dem 1. Oktober 2007 neu zusammengesetzt, so die Börse Hamburg.

Für diese Neuverkettung hätten die Börse Hamburg und die Feri Rating & Research GmbH untersucht, ob die jeweils 20 Fonds im FOXX20-Europa und im FOXX20-Welt noch den strengen Aufnahmekriterien in Bezug auf das Rating und das Fondsvolumen genügen würden. Diese Prüfung finde im März und September jedes Jahres statt.

Im FOXX20-Europa (ISIN DE000A0G88Y2/ WKN A0G88Y) für europaweit investierende Produkte seien fünf der 20 Fonds ausgetauscht worden. Aktienfonds von Allianz-dit, Fidelity (zwei Fonds), M&G sowie UBS seien in den Index aufgerückt. Dafür hätten Fonds von Allianz-dit, Baring, J.P. Morgan (zwei Fonds) und Pioneer ihre Plätze geräumt. Beim FOXX20-Welt (ISIN DE000A0G88Z9/ WKN A0G88Z) seien sechs der 20 weltweit anlegenden Aktienfonds ausgewechselt worden. Hier seien Fonds von DWS, Fidelity J.P. Morgan, LGT, Pioneer sowie StarCapital neu hinzugekommen. Den Index hätten Fonds von Adviser I Funds, DWS, Franklin Templeton (zwei Fonds), Natixis und Sarasin verlassen.

"Durch die regelmäßige Aktualisierung des FOXX20-Europa und des FOXX20-Welt erreichen wir, dass Anleger und Brancheninsider ihre Investments mit den jeweils im Index enthaltenen Fonds vergleichen können", sage Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg. "Die Zusammenarbeit mit der Feri Rating & Research GmbH unterstreicht die Neutralität und die Qualität der Fondsindizes."

Für eine Aufnahme würden nur Fonds infrage kommen, deren Volumen 250 Millionen Euro übersteige, die von Feri die Note A (sehr gut) oder B (gut) erhalten hätten, und die an der Börse Hamburg gelistet seien. Zudem dürfe ein Anbieter maximal zwei Produkte pro Fondsindex stellen. Auf der Website www.fondsboerse.de seien die Entwicklung und der Aufbau beider Indices sichtbar.

Die Börse Hamburg sei der Pionier für den Börsenhandel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger könnten börsentäglich zwischen 9 Uhr und 20 Uhr rund 3.400 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent falle die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolge - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Haus- oder Online-Bank. Als Börsen- bzw. Handelsplatz sei lediglich Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg würden sich Orders preislich und zeitlich limitieren lassen.

Der Handel vollziehe sich unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg. Die Börse Hamburg erteile keine Anlageempfehlungen und veröffentliche ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen seien keine geeignete Indikation für die künftige Rendite. (02.10.2007/fc/n/s)



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