Hamburg (aktiencheck.de AG) - Lebenszyklusfonds sind weit weniger bekannt als andere Vorsorgeprodukte, so die Börse Hamburg.
Jeder dritte Anleger kenne sie und nur 12 Prozent würden sie nutzen, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Börse Hamburg durch TNS Infratest ergeben habe. Dagegen würden jeweils mehr als 95 Prozent der Befragten Lebensversicherungen, die Riester-Rente sowie Aktien- oder Rentenfonds kennen. "Die Auswahl an Mitteln für die private Altersvorsorge ist durch die Einführung von Lebenszyklusfonds zwar gewachsen. Diese vergleichsweise junge Fondsart ist bisher jedoch weitgehend unentdeckt", sage Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg.
Würden Anleger von dieser Grundidee erfahren, würden zwei Drittel von ihnen Lebenszyklusfonds für ein sinnvolles Vorsorgeinstrument halten, wie die Umfrage weiterhin ergeben habe. Diese Erkenntnis erhöhe jedoch nur in wenigen Fällen die Handlungsbereitschaft. Nur 15 Prozent der Befragten würden planen zu investieren. Rund 1,7 Milliarden Euro hätten deutsche Anleger bisher in Lebenszyklusfonds angelegt, so der Bundesverband Investment und Asset Management.
Um eine erste Orientierung über Lebenszyklusfonds zu bieten, präsentiere die Börse Hamburg diese als "Thema im Fokus". Unter www.fondsboerse.de fänden Anleger ab sofort ein Informationspaket mit Fakten zur aktuellen Marktlage, Expertenstimmen sowie einen Überblick über die an der Börse Hamburg handelbaren Produkte. (08.11.2007/fc/a/m)
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