Hamburg (aktiencheck.de AG) - So volatil wie die weltweiten Aktienmärkte haben sich in der zu Ende gehenden Woche auch die Märkte für offene Fonds gezeigt, so die Börse Hamburg.
Und wie überwiegend die Börsen hätten auch die Fondskurse nach den starken Schwankungen während der Woche am Donnerstagabend meist schwächer notiert. Für Unruhe habe die 200-Milliarden-US-Dollar-Spritze der US-Notenbank für die Märkte gesorgt. Dies habe gezeigt, dass die Finanzkrise noch nicht beendet sei und auch an den Fondsmärkten nicht spurlos vorübergegangen sei.
Bis Donnerstagabend hätten die Kurse der 50 am stärksten abgeschwächten Fonds um 9,09 bis 13,93 Prozent nachgegeben - von einem Ausreißer mit minus 20,74 Prozent abgesehen, dem iShares DJ Asia Pacific Sel.Div.30 (ISIN DE000A0H0744 / WKN A0H074). Fast die Hälfte der Verlierer seien China-, Indien-, Indonesien- und Korea-Fonds gewesen.
Auf der Gewinnerseite seien die Kurse der 50 größten Gewinner um 0,66 bis 4,90 Prozent gestiegen, hier abgesehen von drei Ausnahmen: Der Rentenfonds Aquila Capital - Total Return (ISIN LU0163931008 / WKN 252065) habe um 7,44 Prozent angezogen, der Aktienfonds Legg Mason GI - Royce US Sm.C.O. (ISIN IE0031619046 / WKN 814047) um 9,49 Prozent. Der iShares DJ Global Titans 50 (ISIN DE0006289382 / WKN 628938) habe 14,05 Prozent gewonnen.
Am lebhaftesten gehandelt worden seien Rohstofffonds und im Zuge des Goldpreisanstiegs auf zeitweise über 1.000 US-Dollar je Feinunze (31,103 Gramm) Goldfonds, aber auch China-, Deutschland- und Europafonds. (14.03.2008/fc/a/f)
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