Hamburg (aktiencheck.de AG) - In dieser Woche waren an der Börse Hamburg unter den 50 Fonds mit den größten Kursrückgängen 26 Chinafonds, so die Börse Hamburg.
Die Ursache für diese Schwäche liege überwiegend in konjunkturellen Problemen Chinas. Zum Abschluss des Volkskongresses in Peking habe Ministerpräsident Wen Jiabao gewarnt, China könne wegen einer hohen Inflation bei gleichzeitig starkem Wirtschaftswachstum vor seinem schwierigsten Jahr stehen. Es bereite Mühe, die Teuerungsrate auf 4,8 Prozent zu begrenzen. Im Januar habe sie 7,1 Prozent und im Februar 8,7 Prozent betragen. Auch der Tibet-Konflikt dürfte das Anlageklima in China verschlechtert haben. Das alles habe den Hang Seng, den führenden Aktienindex in Hongkong, vorübergehend um mehr als 5 Prozent ins Minus gedrückt.
Zahlreiche Fonds hätten diese Woche im Plus gelegen. Mit 6,67 Prozent habe der Indexfonds Lyxor ETF Eastern Europe (ISIN FR0010204073 / WKN A0F6BV) die beste Wertentwicklung erzielt. Nach Anlagezielen seien die Gewinner unter den Fonds ohne wesentliche Schwerpunkte breit gestreut gewesen. Umsatzmäßig sei das Geschäft lebhaft gewesen. Eine Reihe von Fonds habe Umsätze von mehr als einer Million Euro erreicht.
Bei den von der Börse Hamburg und Feri Rating & Research errechneten FOXX 20 Fondsindices genügte die Erholungstendenz vom Dienstag und Mittwoch nicht, um die deutlichen Rückgänge vom Montag auszugleichen. Der FOXX 20-Welt habe Mittwochabend um 1,9 Prozent niedriger gelegen als am Ende der Vorwoche. Beim FOXX 20-Europa Index habe das Minus 2,0 Prozent betragen. (20.03.2008/fc/a/f)
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