München (www.fondscheck.de) - Der Krieg in der Ukraine tobt weiter, die Inflation ist nach wie vor auf hohem Niveau und die Notenbanken stecken in der Zwickmühle: Sie müssen die Teuerung bekämpfen, ohne die Konjunktur zu stark in Mitleidenschaft zu ziehen, so die Experten von BlackPoint Asset Management.
Nachdem sich sowohl die Inflationsdaten als auch die Prognosen zum Wirtschaftswachstum schlechter entwickelt hätten als zunächst erwartet, hätten die Experten von BlackPoint Asset Management die Gewichtung ihrer Kernszenarien angepasst, wie Marcel Huber, Co-Portfoliomanager des BlackPoint Evolution Fund (ISIN LU2369268425 / WKN A3CVWB), erläutere.
Vor dem Hintergrund der veränderten Aussichten seien im Portfolio des BlackPoint Evolution Fund pragmatisch Anpassungen vorgenommen worden. Seit Ende März sei die Aktienquote von ca. 55,5 Prozent deutlich auf ca. 46 Prozent reduziert und gleichzeitig defensiver ausgerichtet worden. Die Anleihequote sei lediglich leicht um ca. 1 Prozent gestiegen. In Summe habe dies zu deutlich höheren Barmitteln geführt: Die Cash-Quote sei von ca. 3,7 Prozent auf ca. 10,5 Prozent gestiegen. Inklusive kurzlaufender US-Anleihen liege sie bei ca. 20 Prozent.
Grundsätzlich seien die Experten aber davon überzeugt, dass sich im aktuellen Umfeld Fehlbewertungen durch undifferenzierte Kurskorrekturen über ganze Segmente, Branchen sowie Indices ergeben würden und möchten mit ihrem Fokus auf Einzeltitelauswahl gezielt und maßvoll Chancen ergreifen. (04.07.2022/fc/a/f)
© 1998 - 2026, fondscheck.de