Paris (www.fondscheck.de) - Die Bewertungseinbrüche bei Wachstumsunternehmen in der Technologiebranche haben historisches Ausmaß - nahezu vergleichbar mit der Dotcom-Blase und der globalen Finanzkrise. Pamela Hegarty, Senior Portfolio Manager bei BNP Paribas Asset Management und Managerin des BNP Paribas Disruptive Technology-Fonds (ISIN LU0823421689 / WKN A1T8X9, (thesaurierend); ISIN LU0823421846 / WKN A1T8YA, (ausschüttend)), erklärt, was der entscheidende Unterschied zu vorherigen Krisen ist - und warum sich ein Einstieg in Disruptive Technologien gerade jetzt lohnt:
Die Bewertungen von Wachstumsaktien befänden sich aktuell an einem historischen Tiefpunkt. Die Softwarebranche, die noch vor wenigen Monaten als einer der größten Profiteure der Covid-Pandemie erhebliche Wachstumsraten verzeichnet habe, stehe heute mit Bewertungen da, die unter dem Niveau aus vorpandemischer Zeit lägen. Die mehrfache Schrumpfung im aktuellen Umfeld sei historisch gesehen extrem, fast vergleichbar mit der Dotcom-Pleite und der globalen Finanzkrise.
Den größten Gegenwind würden disruptive Technologiewerte durch die radikale Straffung der Geldpolitik in den vergangenen Monaten erhalten, mit der die Zentralbanken die Inflation eindämmen wollten. Noch vor einem Jahr habe die FED für das gesamte Jahr 2022 mit einer Anhebung des Leitzinses um 25 Basispunkte auf 0,9 Prozent gerechnet. Eine weit gefehlte Schätzung, denn bereits im September habe der US-Leitzins bei einer Spanne von 3 bis 3,25 Prozent gelegen. Nächstes Jahr solle er sogar auf 4,6 Prozent steigen - der schnellste Straffungszyklus seit den 1980er Jahren.
Gerade für Marktakteure mit überdurchschnittlichen Wachstumserwartungen sei dies eine enorme Belastung, denn die erwarteten Cashflows dieser Unternehmen lägen oft weit in der Zukunft, würden infolgedessen mit höheren Zinssätzen belegt und würden so bei ansonsten gleichen Bedingungen deutlich an Wert verlieren - einer der Hauptgründe für die derzeitige Underperformance der Branche.
Wie die Zentralbanken beim Kampf gegen die Inflation weiter vorgehen würden, werde für Investoren bei der Entscheidung zwischen Value und Growth zur entscheidenden Frage. Die US-Notenbank habe es sehr deutlich gemacht, dass sie die Inflation um jeden Preis eindämmen wolle, selbst wenn sich die Wirtschaft dadurch deutliche verlangsame. Dass beides eintrete, gelte als hochwahrscheinlich. In diesem Fall dürften strukturelle Wachstumswerte aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit wieder erheblich besser abschneiden. Erste Anzeichen dafür gebe es bereits: So sei etwa die Underperformance bei Growth heute wesentlich weniger ausgeprägt als noch zu Beginn des Jahres. Dies lege nahe, dass sich die Aktienmärkte bereits auf dieses Szenario eingestellt hätten.
Langfristig würden Investitionen in Growth und insbesondere in disruptive Technologien enorme Chancen bieten, denn trotz des derzeitigen wirtschaftlichen und geopolitischen Gegenwinds würden die aktuellen Wachstumsthemen wie Cloud-Computing, KI, Automatisierung und Internet of Things (IoT) weiter an Bedeutung gewinnen. Die digitale Transformation habe für Unternehmen in nahezu allen Branchen einen zentralen strategischen Stellenwert. Auch wenn die IT-Ausgaben mittelfristig etwas sinken dürften, würden wichtige Kernthemen wie Cloud-Lösungen und Cybersicherheit dafür sorgen, dass der Markt auch in einer Übergangszeit stabil bleibe.
Wichtig bei Investitionsentscheidungen sei eine genaue Analyse der Unternehmen und eine breite Diversifizierung. Fonds wie etwa der BNP Paribas Disruptive Technology würden sich auf stabile Wachstumsunternehmen mit starken Bilanzen und hohen Wettbewerbsvorteilen konzentrieren und auch hinaus über den Technologiesektor hinaus investieren. Das helfe auch in einer schwierigen Marktphase, die Volatilität gering zu halten und das Risiko zu kontrollieren. Langfristig würden Investments in Unternehmen, die innovative Technologien und Geschäftsmodelle entwickeln und voranbringen würden, erhebliche Wachstumschancen bieten, die es zu nutzen gelte.
Der BNP Paribas Disruptive Technology investiere in Unternehmen, die mit ihren Produkten den Umbruch ganzer Branchen ermöglichen oder davon profitieren würden, etwa im Bereich künstlicher Intelligenz, Cloud Computing und Robotik, und könnte so Zugang zu Innovation und attraktivem Wachstumspotenzial bieten. Er sei gut positioniert, um die globalen Innovationstreiber auszunutzen, da er über Regionen, Sektoren und Marktkapitalisierungen hinweg anlegen könne.
Der Fonds werde von Pamela Hegarty verwaltet, die 26 Jahre Branchenerfahrung besitze und zu dem Team für US- und globale thematische Aktien in Boston gehöre, das aus Portfoliomanagern, Research-Analysten und Anlagespezialisten bestehe. Das Team kann auf das unternehmensweite globale Aktien-Research, die globale Trading- und Risikomanagement-Plattform von BNP Paribas Asset Management, das Sustainability Centre, die Quantitative Research Group und das Macro Research Team zurückgreifen.
Hauptmerkmale des Fonds:
Rechtsform: SICAV BNP PARIBAS FUNDS
Währung: Euro
Verwaltungsgesellschaft: BNP PARIBAS ASSET MANAGEMENT Luxembourg
Ausgelagerte Verwaltung: BNP PARIBAS ASSET MANAGEMENT USA, Inc., BNP PARIBAS ASSET MANAGEMENT UK Limited
Depotbank: BNP PARIBAS, Luxembourg Branch
Fondstyp: UCITS
Auflegungsdatum: 17.05.2013
Max. Verwaltungsgebühr: 1,50 %
Laufende Kosten: 1,98% (per 31.10.2021)
SFDR article: Dieses Produkt integriert Umwelt- oder Sozialkriterie gemäß Artikel 8 der EU-Verordnung 2019/2088. (Ausgabe vom 14.10.2022) (17.10.2022/fc/a/f)
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