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29.10.24 11:30
Metzler European Growth Sustainability Fonds: 09/2024-Bericht, Wertminderung von 2,39% - Fondsanalyse

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler European Growth Sustainability/Class A (ISIN IE0002921868 / WKN 987736) investiert selektiv in Unternehmen, deren zukünftiges Umsatz- und Gewinnwachstum aufgrund struktureller Gegebenheiten als nachhaltig und überdurchschnittlich eingeschätzt wird, so die Experten von Metzler Asset Management.

Diese Unternehmen würden führende Marktpositionen und Produkte auf Endmärkten mit strukturellem Wachstum anbieten. Hohe Markteintrittsbarrieren, exzellente und erfahrene Management-Teams, solide Bilanzen und Cash-Generierung sowie ein starker Fokus auf Nachhaltigkeitsaspekte (ESG - Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung) seien weitere Qualitätsmerkmale. Das Anlageziel des Fonds sei langfristiges Kapitalwachstum.

Im September habe der MSCI Europe 0,4% in Euro verloren. Die Kursschwäche dürfte überwiegend eine Folge enttäuschender Konjunkturdaten gewesen sein. Der ifo-Index sei beispielsweise seit seinem Jahreshoch im Mai jeden Monat merklich gesunken und habe im September auf einem vergleichbar niedrigen Niveau wie im Oktober 2022 gelegen - als die Energiekrise ihren Höhepunkt erreicht habe. Eine Leitzinssenkung der EZB im September von 3,75% auf 3,5% habe dagegen keinen ausreichend positiven Impuls liefern können, da sie schon weitestgehend erwartet worden sei. Die Konjunkturschwäche in der Eurozone sei vor allem auf die Kaufzurückhaltung der Konsumenten zurückzuführen. So habe laut Umfrage der EU-Kommission die Sparneigung der privaten Haushalte den höchsten Wert im September seit Beginn der Umfrage im Januar 1985 erreicht. Auch hätten die geopolitischen Risiken und der Handelskonflikt mit China die Stimmung am europäischen Aktienmarkt belastet.

Im September hätten die Experten von Metzler Asset Management einige Veränderungen im Portfolio vorgenommen. So hätten sie den Marktführer für Kreditdateninformationen, Experian, den schwedischen Industriekonzern Assa Abloy und den Elektronikkonzern ABB neu ins Portfolio aufgenommen. Im Gegenzug hätten sie sich vollständig von ihren Beteiligungen am französischen Infrastrukturkonzern Vinci, dem Halbleiterkonzern Infineon und dem Schmuckunternehmen Pandora getrennt. Ebenso hätten die Experten von Metzler Asset Management bei Lindt und Novo Nordisk Gewinne mitgenommen.

Der Fonds habe im Berichtszeitraum von der deutlichen Übergewichtung und der Einzeltitelauswahl im Industriesektor profitiert. So hätten sich die Aktien von Tran Technologies, Ashtead und Kingspan im Berichtszeitraum sehr positiv entwickelt. Dass der Fonds aus Nachhaltigkeitsaspekten nicht in Rüstungswerte investiere, habe ebenso positiv zu seiner relativen Performance beigetragen.

Das deutliche Übergewicht im Halbleitersektor und die Einzeltitelauswahl im Pharmasektor habe der relativen Wertentwicklung des Fonds geschadet. (Stand vom 30.09.2024) (29.10.2024/fc/a/f)


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