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14.11.24 08:50
DKB Nachhaltigkeitsfonds SDG: 10/2024-Bericht, Wertrückgang von 2,53% - Fondsanalyse

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Der DKB Nachhaltigkeitsfonds SDG (ISIN LU0117118041 / WKN 541954, AL) identifiziert Unternehmen, die durch ihre Geschäftsmodelle langfristig gute Wachstumsperspektiven bieten und zugleich einen sichtbar positiven Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft haben, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.

Hierbei orientiere sich das Fondsmanagement an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Die Sustainable Development Goals (SDG) würden die 17 von den Vereinten Nationen definierten Ziele beschreiben und konkretisieren. Das Anlageuniversum des Fonds bestehe aus Aktien von global agierenden Unternehmen.

Das Fondsmanagement investiere in Unternehmen, die einen messbaren Beitrag zu mindestens einem der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen aufweisen würden. Als Benchmark diene der MSCI World. Opportunistische Investitionen in Titel außerhalb des Index könnten in begrenztem Umfang getätigt werden. Ziel des Fondsmanagements sei es, durch aktives Management gegenüber der Benchmark langfristig eine Outperformance in Euro zu erzielen. Zudem werde angestrebt die Erreichung der Sustainable Development Goals aktiv zu unterstützen.

Im Oktober 2024 hätten zwei Hauptfaktoren den globalen Aktienmarkt beeinflusst. Erstens habe China ein umfangreiches fiskalisches Stimuluspaket angekündigt, um das Wirtschaftswachstum zu stabilisieren. Der US-Aktienmarkt sei geprägt gewesen von der Wahl des neuen US-Präsidenten. Da das Rennen zwischen Harris und Trump als äußerst knapp prognostiziert worden sei, habe der Markt zunächst mit erhöhter Volatilität und Absicherungen der Marktteilnehmer reagiert. Im letzten Monat habe das Portfolio im Vergleich zur Benchmark eine schwächere Entwicklung verzeichnet, wobei Sektoren wie Industriemaschinen und das Gesundheitswesen maßgeblich zur Underperformance beigetragen hätten. Die drei Aktien mit dem höchsten Performancebeitrag im Fonds seien Taiwan Semiconductor und Marvell Technology gewesen.

Taiwan Semiconductor habe im Berichtszeitraum von einer starken Nachfrage nach Hochleistungschips für KI-Datenzentren profitiert. Marvell Technology habe ebenfalls von einer Zunahme der Nachfrage nach Rechenzentrums- und Cloud-Anwendungen profitiert. Die Aktien mit dem geringsten Performancebeitrag seien Valmet und Atlas Copco gewesen. Valmet, ein Anbieter von Technologien für die Zellstoff- und Energieindustrie, habe eine schwache Performance verzeichnet, bedingt durch geringere Investitionen im Bereich der Zellstoffproduktion. Atlas Copco, tätig im Bereich der Industriegüter, habe aufgrund schwächerer Auftragseingänge im Maschinenbau eine Underperformance gezeigt. (Stand vom 31.10.2024) (14.11.2024/fc/a/f)



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