Luxemburg (www.fondscheck.de) - Der DKB Nachhaltigkeitsfonds Klimaschutz (ISIN LU0117118124 / WKN 541955, AL) zeichnet sich durch einen aktiven Investmentansatz mit quantitativer Unterstützung und klarem Fokus auf ein ausgewogenes Rendite-Risiko-Profil zur Benchmark aus, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.
Die Unternehmen des Anlageuniversums würden anhand von Nachhaltigkeitsfaktoren umfassend bewertet. Der Fonds wähle nur Unternehmen aus, die ihren CO2-Fußbadruck aktiv reduzieren würden. So identifiziere das Fondsmanagement bereits heute die Gewinner von morgen. Das Anlageuniversum des Fonds bestehe aus Aktien von global agierenden Unternehmen. Als Benchmark diene der MSCI World. Titel, die gegen die BayernInvest Nachhaltigkeitskriterien verstoßen oder nicht zur Reduktion der Risiken aus dem Klimawandel beitragen würden, seien vom Anlageuniversum ausgeschlossen.
Im Oktober 2024 hätten zwei Hauptfaktoren den globalen Aktienmarkt beeinflusst. Erstens habe China ein umfangreiches fiskalisches Stimuluspaket angekündigt, um das Wirtschaftswachstum zu stabilisieren. Der US-Aktienmarkt sei von der Wahl des neuen US-Präsidenten geprägt gewesen. Da das Rennen zwischen Harris und Trump als äußerst knapp prognostiziert worden sei, habe der Markt zunächst mit erhöhter Volatilität und Absicherungen der Marktteilnehmer reagiert. Im letzten Monat habe das Portfolio im Vergleich zur Benchmark eine schwächere Entwicklung verzeichnet, wobei Sektoren wie Industriemaschinen, Konsumgüter und das Gesundheitswesen maßgeblich zur Underperformance beigetragen hätten.
Die drei Aktien mit dem höchsten Performancebeitrag im Fonds seien Taiwan Semiconductor, Visa und Marvell Technology gewesen. Taiwan Semiconductor habe im Berichtszeitraum von einer starken Nachfrage nach Hochleistungschips für KI-Datenzentren profitiert. Visa habe einen Anstieg im Transaktionsvolumen verzeichnet und von der wachsenden Nachfrage nach digitalen Zahlungsdienstleistungen profitiert. Marvell Technology habe ebenfalls von einer Zunahme der Nachfrage nach Rechenzentrums- und Cloud-Anwendungen profitiert. Die Aktien mit dem geringsten Performancebeitrag seien Valmet, Atlas Copco und ASML Holding gewesen.
Valmet, ein Anbieter von Technologien für die Zellstoff- und Energieindustrie, habe eine schwache Performance verzeichnet, bedingt durch geringere Investitionen im Bereich der Zellstoffproduktion. Atlas Copco, tätig im Bereich der Industriegüter, habe eine Underperformance aufgrund schwächerer Auftragseingänge im Maschinenbau gezeigt. ASML Holding, führend in der Herstellung von Lithographiesystemen, habe unter Marktunsicherheiten im Zusammenhang mit der Chipnachfrage und regulatorischen Herausforderungen gelitten. (Stand vom 31.10.2024) (18.11.2024/fc/a/f)
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