Erkrath (www.fondscheck.de) - Die Fonds "Lingohr-Systematic-Invest" (ISIN DE0009774794 / WKN 977479), "GAF - Lingohr Global Small Cap Value" (ISIN LU1479103126 / WKN A2AR4A) und "Lingohr-Europa-Systematic-Invest" (ISIN DE0005320097 / WKN 532009) von Lingohr Asset Management zeigen mit wettbewerbsfähigen Ergebnissen, dass das Value Investing trotz andauernder Tech-Dominanz ein wesentlicher Investmentstil bleibt, so die Experten von Lingohr Asset Management.
Das Jahr 2024 zeige im Rückblick eine bemerkenswerte Divergenz an den Kapitalmärkten, die sich sowohl regional als auch innerhalb der verschiedenen Marktsegmente manifestiert habe. Während einige ausgewählte Indizes, insbesondere in den USA, außergewöhnliche Renditen erzielt hätten, sei die Performance vieler anderer Märkte und Segmente zurückgeblieben. Der Nasdaq 100 habe mit einer Rendite von 34,1 Prozent geglänzt, während der breiter angelegte Dow Jones mit 20,2 Prozent im Plus gelegen habe. Gleichzeitig habe der deutsche MDAX mit einem Verlust von sechs Prozent die wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes gerade bei klein und mittelgroß kapitalisierten Gesellschaften widergespiegelt, im Gegensatz zur starken Entwicklung einzelner Unternehmen wie SAP, Allianz und Münchener Rück.
Für ihn sei daher eine Stildiversifizierung bei der Geldanlage unabdingbar. Harald Sporleder betone: "Investoren, die bereit sind, den nötigen langen Atem aufzubringen und sich nicht von der Masse beeinflussen lassen, können mit einer konsequenten Value-Strategie weiterhin nachhaltig Vermögen aufbauen." Das hätten die Strategien von Lingohr Asset Management im vergangenen Jahr gezeigt.
Die Fonds "Lingohr-Systematic-Invest", "Lingohr Global Small Cap Value" und "Lingohr-Europa-Systematic-Invest" hätten, trotz der weiteren Dominanz vor allem von Technologiewerten, sehr gut abgeschnitten und ihre Tragfähigkeit auch in einem anspruchsvollen Kapitalmarktumfeld einmal mehr bewiesen. Der "Lingohr-Systematic-Invest" habe 2024 17,8 Prozent gewonnen, der "GAF - Lingohr Global Small Cap Value" 13,4 Prozent und der "Lingohr-Europa-Systematic-Invest" 8,8 Prozent. Das sei zum einen vergleichbar mit den jeweiligen Benchmarks, und zum anderen müssten die Fonds durch diese Ergebnisse den Wettbewerbe mit Vertretern anderer Investmentstile nicht scheuen.
Daher biete das Value Investing trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen und der zunehmenden Konzentration auf wenige große Werte auch in diesem Jahr wieder gute Chancen, stelle Harald Sporleder heraus. "Der Bedeutungsverlust kleinerer und mittelgroßer Aktien, insbesondere durch den Aufstieg passiver Strategien, hat dazu geführt, dass viele Unternehmen unter ihrem Buchwert gehandelt werden. Diese Bewertungsanomalien könnten attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten, sowohl für strategische Unternehmensübernahmen als auch für Private-Equity-Investoren. Der Rückblick verdeutlicht, dass das Value Investing in einem Umfeld, in dem die Marktbreite abnimmt, ein robuster Investmentstil bleibt, da es langfristig auf die fundamentale Bewertung von Unternehmen setzt und von den Schwächen der Marktmechanismen profitieren kann." (Ausgabe vom 14.01.2025) (15.01.2025/fc/a/f)
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