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22.01.25 12:00
Diese Fondsboutiquen sammelten 2024 das meiste Geld ein - Fondsnews

Wien (www.fondscheck.de) - Diese Fondsboutiquen sammelten 2024 das meiste Geld ein - Fondsnews

Das Fondsvolumen der in Deutschland aktiven kleinen Häuser stieg im vergangenen Jahr, so die Experten von "FONDS professionell".

Allerdings nur dank der Performance, da Anleger Milliarden aus den Boutiquenfonds abzogen hätten. Eine Reihe von Anbietern habe dies nicht betroffen, die Top-Boutiquen hätten weiterhin Mittelzuflüsse verzeichnet.

Das vergangene Jahr sei wie schon 2023 kein gutes für Fondsboutiquen gewesen - wenn man auf die Mittelaufkommen der kleinen, weder zu einer Bank noch einer Versicherung gehörenden Fondsanbieter schaue. So hätten Anleger im vierten Quartal 2024 rund 900 Millionen Euro aus Boutiquenfonds abgezogen, womit sich der Gesamtjahresabfluss auf 5,7 Milliarden Euro summiere. Allerdings würden gute Wertentwicklungen dafür sorgen, dass das Gesamtvolumen der Boutiquenfonds um 6,2 Milliarden Euro auf 155,6 Milliarden Euro gestiegen sei.

Das habe die aktuelle Marktanalyse des Frankfurter Beratungshauses Pro Boutiquenfonds (PBF) ergeben, das seit 2019 quartalsweise den Markt der Fondsboutiquen in Deutschland unter die Lupe nehme. Wie schon 2023 würden Mischfonds die Hauptlast der negativen Entwicklung tragen und mit erheblichen Abflüssen der zentrale Faktor für die enttäuschende Gesamtbilanz der vergangenen zwei Jahre bleiben.

Gané sei Absatz-Spitzenreiter 2024

Allerdings habe eine Reihe von Gesellschaften dem Trend trotzen können. Allen voran die Gané Aktiengesellschaft von Uwe Rathausky und Henrik Muhle, die nach der Trennung von Acatis im Februar vergangenen Jahres 951 Millionen Euro mit dem Gané Value Event Fund (ISIN DE000A3ERNP9, WKN A3ERNP) und dem Ende 2022 lancierten Aktienfonds Gané Global Equity Fund (ISIN: DE000A3DQ293, WKN: A3DQ29) habe einsammeln können. Aber auch andere Boutiquen wie die von Ex-Feri-Managern geführte Empureon Capital Management, Dickemann Capital oder Aquantum hätten frisches Geld von Anlegern bekommen. (22.01.2025/fc/n/s)


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