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17.09.25 14:35
Milliarde erreicht: Nuklear-ETF verdoppelt Volumen binnen drei Monaten - ETF-News

Wien (www.fondscheck.de) - Der Vaneck Uranium and Nuclear Technologies UCITS ETF (ISIN IE000M7V94E1 / WKN A3D47K) hat ein Fondsvolumen von mehr als einer Milliarde US-Dollar erreicht, so die Experten von "FONDS professionell".

Nachdem der Fonds erst Mitte Juni die Marke von 500 Millionen Dollar geknackt habe, habe das verwaltete Vermögen zuletzt bei 1,1 Milliarden Dollar gelegen. Der ETF folge dem Marketvector Global Uranium and Nuclear Energy Infrastructure Index, der die Wertentwicklung der aktuell größten und liquidesten Unternehmen abbilde, die in den Bereichen Uranbergbau und Kernenergie-Infrastruktur tätig seien.

Auch andere Themen-ETFs dieser Nische würden sich hoher Nachfrage erfreuen: Der Global X Uranium UCITS ETF (ISIN IE000NDWFGA5 / WKN A3DC8S) verwalte aktuell mehr als 350 Millionen Dollar, der Sprott Uranium Miners UCITS ETF (ISIN IE0005YK6564 / WKN A3DJZY) von Han-ETF komme auf gut 260 Millionen Dollar und der erst im März dieses Jahres lancierte Wisdomtree Uranium and Nuclear Energy UCITS ETF (ISIN IE0003BJ2JS4 / WKN A40Y9J) auf immerhin rund 40 Millionen Dollar.

"Neuer politischer Rückenwind"

"Regierungen weltweit rücken die Kernenergie wieder in den Fokus", lasse sich Vaneck-Europachef Martijn Rozemuller in einer Pressemitteilung zitieren. "Sie wollen so dazu beitragen, die Stromerzeugung zu dekarbonisieren und die Energiesicherheit zu fördern. Hinzu kommt, dass die Kernenergie eine zunehmend wichtige Rolle beim Wachstum der künstlichen Intelligenz spielt."

Atomenergie werde als zuverlässige und kohlenstoffarme Stromquelle angesehen, da Kernkraftwerke im Betrieb keine Treibhausgase freisetzen würden. "Der neue politische Rückenwind wirkt sich auf die Aktienkurse der in der Kernenergiebranche tätigen Unternehmen aus", so Rozemuller.

Prominente Risikohinweise

Interessanter Randaspekt: Vaneck weise in der Pressemitteilung gleich mehrfach im Fließtext und nicht erst im Kleingedruckten auf die Risiken hin, die mit einem Investment in den ETF verbunden sein könnten: "Anleger sollten beachten, dass Investments in Unternehmen des Uran- und Nukleartechnologiesektors besonderen politischen, regulatorischen sowie marktspezifischen Risiken unterliegen", heiße es an einer Stelle. An einer anderen werde vermerkt, dass "Kernenergie möglicherweise nicht die Energiequelle der Zukunft ist und dies ein Verlustrisiko mit sich bringen kann". (17.09.2025/fc/n/s)



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