Berlin (www.fondscheck.de) - Die US-Gesellschaft Nuveen vereint sich mit dem britischen Traditionshaus Schroders und schafft ein Schwergewicht unter den globalen Vermögensverwaltern, so die Experten der Scope Fund Analysis GmbH.
Die geringen regionalen Überschneidungen seien vorteilhaft, der Zusammenschluss habe Potenzial.
Die europäische Ratingagentur Scope sehe in der geplanten Übernahme des britischen Traditionshauses Schroders durch den US-Vermögensverwalter Nuveen einen strategisch schlüssigen Zusammenschluss mit deutlichem Potenzial. Die Transaktion im Wert von 9,9 Mrd. britischen Pfund schaffe einen globalen aktiven Vermögensverwalter mit 2,1 Bio. Euro Assets under Management.
Besonders im Bereich Private Markets sehe Scope hohes Potenzial: Schroders Capital (112 Mrd. US-Dollar) und Nuveens Alternatives-Plattform (über 300 Mrd. US-Dollar) würden ein breites Spektrum abdecken, von Private Equity über Infrastruktur bis hin zu semi-liquiden Strukturen. Gemeinsam entstehe eine deutlich stärkere, global vernetzte Einheit in einem wachsenden margenstarken Geschäftsfeld.
Herausforderungen erkenne Scope vor allem in der Integration der Unternehmenskulturen und der Sortierung der Produktpalette. Positiv bewerte die Ratingagentur, dass die Marke Schroders bestehen bleibe und London ein zentraler Standort sei.
Insgesamt beurteile Scope die Fusion als strategisch sinnvoll und vorteilhaft für beide Unternehmen wie auch für Anleger - durch ein erweitertes Angebot, größere Ressourcen und eine stärkere globale Präsenz mit starken lokalen Standorten. (News vom 19.02.2026) (20.02.2026/fc/n/s)
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