Karlsruhe (aktiencheck.de AG) - "Das Glas ist halbvoll" - dies scheint im Moment das Motto der Anleger an der Wall Street zu sein, so die Analysten der Volksbank Karlsruhe.
Denn wie sei es sonst zu erklären, dass der Dow Jones-Index an die Tür zur 10.000-Punkte-Marke anklopfe? Die NASDAQ in dieser Woche an jedem Handelstag ein neues Jahreshoch markiere? Die Stimmen würden sich mehren, die glauben würden, dass das "Schlimmste" überstanden sein sollte. Sie würden sich in ihrer Erwartung beispielsweise auf steigende Rohstoffpreise stützen. Das Gespenst Deflation werde durch Preissteigerungen vertrieben sei somit ein positiver Fakt. Zum zweiten Mal in Folge schaffe die Industrieproduktion in den USA ein Plus und das auch noch oberhalb der Erwartungen.
Die Markttechnik zeige sich ein wenig überreizt, aber intakt. Der mittelfristig orientierte Investor bleibe nach der Dow-Theorie auf der Long-Seite engagiert. Der herrschende Trend habe Bestand, die Sicherungsstops könnten nachgezogen werden. Der Trader wäge ab, ob die kurzfristige Überkauftsituation technisch höher zu bewerten sei als die stabilen Trendfolger. Die Analysten der Volksbank Karlsruhe halten es aktuell klar mit der positiven mittelfristigen Ausrichtung und bleiben dabei. Schwächere Tage würden sie als wichtige Konsolidierung im Trend betrachten. Nach unten seien die markant unterstützenden Punke: Die Zehn-Tagelinie bei 9.642 sowie das letzte Zwischentief bei 9.253 Punkten. Insbesondere die letztgenannte Marke sollte nicht unterschritten werden, wolle das positive Szenario weiter Bestand haben. (Ausgabe vom 21.09.2009) (22.09.2009/ac/a/m)
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